HOLE IN ONE

HOLE IN ONE
HOLE IN ONE am 26.05.2011 um 15:25 Bahn 7

Freitag, 31. Juli 2009

I feel good

Ach ich könnt grad wieder blöd vor mich hinhopsen. Alles ist prima, uns gehts gut und so bleibts auch. Jawohl.
Gestern haben wir beim Schlossberglauf in Freiburg mitgemacht. War vom Organisator nicht sehr ernst genommen. Und die Teilnehmer sollten es auch locker nehmen. Naja.
Der Start war dann auch nicht um 19 Uhr, sondern etwas später. Waren soviel Nachmeldungen. Also gabs für mich noch schnell ein Weizen.
Der Hammer war dann, dass der Organisator verschollen war. Er wurde überall gesucht und dann doch irgendwann gefunden. Ohne Organisation, kein Start. Gut, wir hatten ihn gefunden und dann war auch bald der Start. Wie die Zeitnahme funktioniert weiss ich bis heute nicht. Wie lang die Strecke war, das ist auch nicht so recht klar. In der Ausschreibung hiess es, so um die 10 km. Irgendwo stand dann, so ungefähr 3x3200 Meter, also 9600 Meter. 3 Runden wurden demnach gelaufen. Der erste km ging nur bergauf, dafür die folgenden 2 km meist leicht bergab. Das machte die Pacekontrolle natürlich auch unmöglich. Naja, laufma halt nach Gefühl, wird schon passen.
Die Bergaufpassage wurde auf der zweiten Runde etwas schwer und auf der dritten Runde dann eher recht beschwerlich. Egal, geht ja dann wieder runter.
Was gibts sonst noch zu sagen über den Lauf? Achja, irgendwann war Ziel und weil nicht klar war, wo das Ziel ist, haben halt die Zuschauer einfach die Läufer angebrüllt, dass Feierabend ist. Achso.
Nundenn, ich brauchte für die nicht definierte Strecke von, sagen wir knapp über 9 km 41:50 Minuten. Was immer ich auch damit anfangen will. Kerstin kam auch bald ins Ziel und freute sich über ihre 46:30. Als klar war, dass es eben keine 10 und auch keine 9,6 km waren, hat sich das einigermassen relativiert. Schnell war sie trotzdem, keine Frage. Da muss einfach mal ein wirklicher 10 km Lauf her für sie.
Danach gabs noch ordentlich Bananen und Melonen. Kerstin fragte noch eine von der Orga, ob sie net wissen wie lang der Lauf war? Antwort: Ja so ungefähr 10 km. Aso. Nach einem Weizen haben wir uns dann auch wieder vom Schlossberg runter gemacht und sind zum Auto gelaufen. Nicht ohne vorher noch bei einem Türken einzukaufen, der lecker Obst hatte und Tabulee, das wir später schmatzend verspachtelt haben. Das war aber auch lecker.

Heute hab ich mich dann auch gleich wieder auf den Weg in die Vogesen gemacht. Mittlerweile dürfte ich die Vogesen fast auswendig kennen. Wieder eine schöne Cachesuchtour gemacht in wunderschöner alpinen Landschaft. Schön wars.
Ich sach ja, alles toll, hier lässt es sich aushalten.

Dienstag, 28. Juli 2009

Fertig

Ich bin jetzt erstmal reichlich fertig. Das war jetzt schon ein bisschen heftig die letzten Tage.
Da wär zum einen ein entspanntes Intvervalltraining über 6x1000 Meter. Das ging ja noch. Dann hatte ich ein paar Geocaching Sessions. Zum einen wär da eine Reise auf den Grand Ballon hinauf. Höher gehts im Elsass nicht mehr. Bis auf 1400 Meter war ich oben. Klingt nicht hoch, aber man muss bedenken, dass das Tal auf knapp 200 Metern liegt. Dazu kommt noch, dass ich gleich 2x zum Grand Ballon bin. Beim ersten mal hab ich mich so blöd angestellt, dass ich 2 Stunden bis zum Startparkplatz gebraucht hab und kaum war ich unterwegs, hats auch schon zu regnen angefangen. Dann hab ich halt noch ein paar einfache gemacht und bin Heim. Am nächsten Tag ging die ganze Sache viel leichter von der Hand. Hat nicht geregnet und dem Lauf/ der Wanderung stand nix im Weg. Die Caches auf dem Weg zum Grand Ballon konnte ich ganz gut finden. Die Temperaturen hielten sich auch in Grenzen. Und je höher man kam, umso kühler wurde es natürlich. Irgendwann war ich dann auch ganz oben. Auf dem Pass um den Grand Ballon konnte man noch so Namen auf der Strasse entziffern, wie ULLE oder KESSLER oder das Telekom Zeichen. Da wurde vor ein paar Jahren mal drüber geradelt. Meine Herren, hatte man da oben einen Ausblick. Nach Osten weit in den Schwarzwald hinein, nach Westen die halbe Région Lorraine, im Süden konnte man schon Basel ausmachen und im Norden fast schon Strasbourg. Aber lang hielt ich mich dort oben nicht auf, es zog wie die berühmte Hechtsuppe. Im Galopp gings wieder hinunter auf einer andern Route ins Tal. Schöner Wanderlauftag um den Grand Ballon und dabei 9 Dosen geschnappt.
Weil das nicht reicht, hab ich am Sonntag einen langen Lauf über 28 km gemacht. Es lief am Anfang viel zu gut. Eigentlich sollte ich es ja wissen, dass man mit einer Pace von 5:07 im Training nicht weit kommt. Und optimistischerweise wollte ich die km von 20 bis 25 noch unter 5 Minuten pro km machen. Aber pfff, ich musste nach der Halbmarathondistanz erstmal im Schatten ein Päuschen einlegen. Denn nebenbei hatte es noch kuschelige 30°. Es hat mir ja auch keiner gesagt, dass ich in der Mittagshitze einen langen Lauf machen soll. Naja, egal. Irgendwann endet auch der Lauf und weil am späten Mittag unser grosser Hausbrunnen von Touristen belagert wird, macht sich das ziemlich geil, wenn man an den Touris vorbei geht und direkt den ganzen Kopf ins Wasser steckt. War super. Die Leute grinsten sich natürlich eins. War recht anstrengend die ganze Sache. Beine weh, aber da müssma durch.
Es kommt der Montag und ich hab reichlich Zeit um wieder auf Dosensuche zu gehen. Es kommt der Col de la Schlucht dran. Hier auf dem Pass ist vor 10 Tagen der Tour de France Tross drüber geradelt. Das ist auch die Grenze zwischen dem Elsass und der Region Lorraine. Ich finds ja immer lustig, wie sich die Motorradfahrer hier hoch kämpfen und sich dann stolz auf Photos präsentieren, welch Leistung sie vollbracht haben. Und dann gehts wieder nach unten.
Hier am Col de la Schlucht gibts auch eine Super Cacheserie. Zunächst musste ich einem heftigen Single Trail Pfad folgen. Als ich bei den Koordinaten der ersten Dose war, wollte ich nicht glauben, dass der Besitzer der Dose dort oben den Cache abgelegt hat. Ne, viel zu gefährlich. Dazu müsste man ja 15 Meter hoch in den steilen Hang hinein, wenns dich da runter würfelt, dann hält dich vielleicht der Weg auf, wenn nicht, gehts halt nochmal 80 Meter weit fast senkrecht nach unten. Könnte etliche blaue Flecken geben. So bin ich dann erstmal ohne Fund weiter gegangen und hab etliche Wanderer überholt. Auch nicht so einfach auf dem engen Weg. An den Wänden waren oft Seile und Geländer angebracht und wenns links mal 50, mal 100 mal 200 Meter nach unten geht und das 70 Zentimeter neben den Füssen, dann hält man sich freiwillig an den Seilen und Geländern fest. So stiefelte ich über Felsen, Gestein, Felsendurchbrüche, Wege nach oben, nach unten, an Wasserfällen vorbei immer weiter dem Weg nach. Die nächsten zwei Dosen waren nicht so schwer zu finden.
Nach diesem Felsenweg kam endlich für einen Kilometer ein normaler, breiter Feldweg. Was für eine Wohltat. Da störts auch nicht, wenns bergauf geht.
Nach zwei weiteren Caches versuchte ich mich an einem Weg, der gar nicht da war. In 100 Metern sollte noch eine Dose in einer Höhle sein. Aber nachdem es mich ordentlich auf die Hüfte gepfeffert hatte, hab ich das Projekt sausen lassen und bin weiter zum Col de la Felemont. Erst ein normaler Singletrail und dann die Wand vor mir. Etwa 350 Höhenmeter und alles in engen Serpentinen nach oben auf stufigen Felsen. Das treibt einem die eine oder andere Schweissperle aufs Antlitz. Oben angekommen hat mich das GPS wieder genarrt. Die nächste Dose war mal 50, dann wieder 100 Meter weit weg. Also bin ich den Weg wieder 100 Meter nach unten, dann wieder nach oben. Dann irgendwann hat das GPS doch mal auf einen Felsen gezeigt. Ach neeeee, bitte nicht da drüben. Ein Felsen über dem Weg. Aber nützt ja nix. Ich robbte am Hang entlang, hielt mich immer an Grasbüscheln fest und kam schliesslich an dem Felsen an. Die Leute um mich herum schüttelten bloss den Kopf. Aber der Cache war hier. Nur, wie sollte ich jetzt unauffällig loggen? Einigermassen gelang es mir. Ich kann auch davon ausgehen, dass da keiner rüber gekeilt ist, um zu gucken, was ich da gemacht hab.
Weiter gings auf der Spitze des Bergplateaus weiter. Die Aussicht, der Wahnsinn. Der Wind: Saukalt. Obwohl es heute im Tal 30° hatte, hier oben warens nur noch 18°. Dann lief ich zum nächsten Cache und suchte den auch noch eine halbe Stunde. Meine Güte, manchmal ist man ziemlich blind.
Der Rest nach unten war nicht mehr so schwer zu meistern. Aber ich hatte ja noch den ersten Cache vom Felsenweg zu machen. Also nochmal diesen Weg angefangen und allen Mut zusammen genommen und zur hohlen Buche hoch gearbeitet. Jeden Schritt 2x überlegt und bald war ich auch oben an der Buche, fasste hinein und hielt das gute Stück in Händen. Darin mein Aufkleber ins Logbuch gemacht und, hm, wie komm ich da jetzt wieder runter??? Von oben sieht die ganze Sache noch schlimmer aus, als von unten. Nicht mal den Weg konnte ich sehen und sah nur 100 Meter steilen Abhang. Aber irgendwie musste ich da runter. Hubschrauber holen ist teuer und aufwändig. So also jeden Schritt 3X überlegt und nach und nach Meter für Meter nach unten gekommen.
Da war ich dann aber schon sehr froh, als ich wieder unten war. War schon recht kribbelig. Und jetzt war ich auch endlich fertig mit der Suche und konnte mit leicht wackeligen Knien Heim fahren. Das waren dann auch wieder über 23 km an diesem Tag und heute hatte ich auch ordentlich Muskelkater in den Armen und sehr schwere Beine. Wie gesagt, ich bin leicht fertig.

Sonntag, 26. Juli 2009

Emsland, Krümmel, Phillipsburg, Gundremmingen,

Hab ich eins vergessen?
Diese vier Prachtexemplare von AKWs sind momentan ganz oder zum Teil ausser Betrieb.
Und wieviel Strom wird nun aus Russland importiert? Ich tippe auf gar keinen. Auch wenn diese vier Dinger stehen, haben wir immer noch eine Überproduktion an Strom.
Ist schon lustig, wie RWE superstolz ist, dass sie ihr AKW so schnell abgeschaltet haben und gleich den Behörden gemeldet haben. Respekt, Respekt. Seht her, wir sind nicht Vattenfall, unsere AKWs bleiben zwar auch ständig stehen, aber wir meldens gleich. Wir sind so toll.
Ach lasst sie doch einfach gleich aus, schweisst nen Henkel auf den Kühlturm, holt einen grossen Kran und weg damit.
Schon schön zu sehen, wie sicher die AKWs in Deutschland sind. Und so sicher, dass kürzlich ganz Hamburg und Umgebung ohne Strom war. Sichersicher.
Lächerlich.
Und was noch äusserst absurd ist: Atomstrom ist doch so günstig in der Herstellung????!!!! Soooo, dann stell ich doch mal die Frage, warum mein Stromanbieter, der Strom ausschliesslich aus Wasser, Solar und Wind erzeugt einen besseren Preis anbieten kann, als mein ehemaliger Stromverticker, mit dem harmlosen Namen LEW, der 16% Strom aus AKWs hinein mischt? Aber das ist kein Einzelfall, sondern die Regel. Atomstrom wird teuer verkauft, der Kunde auf breiter Linie verarscht.

Freitag, 17. Juli 2009

Teufels Küche - Next try

Ich hab schon vor eineinhalb Jahren mal über mein Cacheerlebnis in der Teufels Küche erzählt. Hier nochmal zum mitleiden
Nun haben Klaus, ein neuer Cachefreund und ich dieses Szenario nochmal durchgekaut.
Weil ich die Finalkoordinaten nicht gespeichert hatte, musste ich auch nochmal den ganzen Quark von vorne anfangen.
Wir verabredeten uns um 22 Uhr und schon gings mit vielen Batterien und weiterem Utensil hinein in die Teufels Küche. Wenn man den Link anguckt, sieht das gar nicht sooo spektakulär aus. In der Nacht sieht alles viel wilder aus und gruseliger. Geil.
So schauts aus
Nun suchten wir die ersten Reflektoren und fanden sie auch nach ein paar hundert Metern. Sooo, also rein ins Gebälk. Die erste Station war gut zu machen. Die Reflektoren waren recht angenehm zu finden und nach so 12 Reflektoren kamen wir an einem Baum an. Ich kletterte schnell hoch, sagte die Infos und schon gings weiter. 30 Meter nach 140°. Aha, kannte ich ja noch. Aber auch diesmal war dort nix zu finden, ausser Reflektoren in der Ferne. Also wieder den Reflektoren nachgelaufen. Mal hoch, mal runter, mal seitwärts und immer war das so ein Geeiere, weil ja hier nirgends ein Weg war. Über Wurzeln gings, kreuz und quer.
Irgendwann waren wir bei Station 3. Einige Stationen wurden neu gemacht, daher konnte ich auch nicht in meiner Erinnerung kramen. Auf jeden Fall fanden wir einen Baumstamm, mit einem Knopf. Wir drückten drauf und irgendwo weiter weg bimmelte es. Klaus hat nix gehört. Aber zum Glück ich und so folgte ich der Türglocke zu einem weiteren Baumstamm, der uns die nächsten Infos sagte. Koordinaten 200 Meter entfernt. Tja, wir nahmen die Luftlinie, aber nicht lange, weil wir in einem dichten Jungwald landeten und als wir einen Wald mit 1,50 Meter hohen Brennnesseln fanden, sind wir umgedreht, haben einen Umweg gemacht und HOSSA, ein Weg. Wie wohltuend für die Fußknöchel.
Wir kamen an Station 4 an. Einer von uns beiden musste bei einem blauen Reflektor unten am Weg entlang, ich am oberen Weg nach Reflektoren suchen und wenn ich zwei fand sollte ich überlegen. Hier gabs dann eine Vorrichtung, wo man den mitgebrachten Laserpointer auflegen musste. Dadurch bekam bei Klaus ein Baum einen roten Punkt angestrahlt und am Boden lag ein Infozettel. Das ganze mussten wir vier mal machen, was unglaublich viel Zeit gekostet hat. Und nachdem wir nur 3 gefunden haben, haben wir nochmal beim Anfang von Stage 4 begonnen und die Wege nochmal gemacht. Dann hatten wir alle Infos und weiter gings.
Jetzt fanden wir auch bald ein Schild und zählten brav die Buchstaben. Auch diesmal haben wir die 574 Buchstaben nicht benötigt. Und die Beere war immer noch blau.
Nach der Stage kam von Klaus die Meldung, er sei ein wenig dehydriert und er hat seine Wasserflasche vergessen. Aber da kann geholfen werden. Ich öffnete meinen Rucksack und präsentierte 2 Dosen Bier. Ooooohhhh, schöööööön. Erstmal Pause und das leckere Bier getrunken und natürlich reichlich frische Kraft geschöpft. Denn eins ist sicher, dieser Nachtcache ist saumäßig anstrengend.
Grinsend machten wir uns nun weiter auf den Weg und fanden nach ein paar Metern eine Bank. Haha. Hätten wir das Bier hier gemütlich trinken können. Hier gabs auch einen Hinweis, nach Norden gehen und nach links leuchten.
Schnell fand ich einen riesengroßen Felsen. Auf diesem waren natürlich Reflektoren, also bin ich hochgeklettert und hab nach unten geleuchtet. An vier Bäumen in der Umgebung waren Hinweise an Reflektoren und ich scheuchte Klaus einmal in die Runde, damit er uns die Hinweise holt.
Danach wieder von dem Felsen runter geklettert und schon hatten wir die nächste Stage geschafft.
Mittlerweile war es auch schon 1 Uhr durch. Die Zeit vergeht ganz schön schnell.
Die nächste Station war leicht. Ein paar Reflektoren suchen und an einem Baumstumpf wusste ich schon, was da kommt. Ich hab einfach Klaus rein leuchten lassen, der einen Totenkopf anleuchtete. Er fands geil.
Überhaupt herrschte in dem Wald ganz schön Leben. Da raschelte es überall, fiepte es, knarzte es in den Bäumen und nebenbei summten einem ständig die Fliegen und Motten ins Gesicht, wenn man die Stirnlampe zu lange anließ.
Wir gingen weiter und erreichten wieder eine Reflektorenserie. Und weils so schön ist, über Wurzeln und umgefallene Bäume zu stolpern, haben wir hier gleich zwei Kreise gedreht, weil wir uns von einem andern Reflektor in die Irre haben schicken lassen. Nebenbei bin ich auf der ersten Runde mit dem linken Schuh im Schlamm stecken geblieben, auf der zweiten Runde mit dem Rechten. Dann glich sich das wieder aus.
Hinter Felsen mussten wir krabbeln und kamen vorne wieder raus. Wild.
Am Ende kamen wir wieder an einen Baumstumpf mit Zettel, wir sollen in 230° losmarschieren. Ja schön, aber wie weit? Ausprobieren. Klaus, geh mal vor, ich bleib hier stehen und leuchte in die Richtung in die du laufen musst. Es waren doch gut 150 Meter, dann fand Klaus wieder Reflektoren. Das hat auch wieder Zeit gekostet. Aber wir waren bei Station 10 durch. Wir folgten den Reflektoren und fanden endlich die letzte Stage. Dort war die finale Rechnung deponiert und noch ein paar Bier für die müden Cacherbeine. Der Owner hat da echt Bier für die Sucher hinterlegt. Feiner Zug, aber wir hatten ja schon den Durst gelöscht. Wir mussten etwas entschlüsseln und dann hieß es 50 Meter nach 005 Grad.
Wir hatten jetzt auch schon halb 4 in der Früh. Wir suchten und suchten. Ja, wir suchten. Und suchten und suchten. Aber wir fanden nix. Wir haben den halben Wald auseinander genommen, aber der Cache blieb uns verwehrt. Wir haben wirklich über eine Stunde gesucht und dann abbrechen müssen. Das hat sich sehr schlecht auf die Laune ausgewirkt und eigentlich waren wir ganz schön angefressen. Ich mein, wenn wir uns schon fast 6 Stunden durch den Wald keilen und alle Aufgaben meistern, dann muss es doch nicht sein, dass der Cache so versteckt wird, dass er nur schwer, wenn überhaupt gefunden werden kann. Ja, wir waren echt schlecht drauf und haben aufgeben müssen. Zu allem Überfluß brauchten wir noch ewig, bis wir einen Rückweg aus dem Wald fanden. Dann schließlich kamen wir zutiefst enttäuscht beim Auto an und tranken aber noch ein Bier, das der Klaus Zuhause selber braut. Das hat dann doch ein bisschen entschädigt.
Dass der Klaus noch nicht lang im Geschäft ist, merkt man auch daran, dass die Frau Klaus sich Sorgen gemacht hat und mehrere male angerufen hat. Aber im Auto liegts Handy gut, gell? Auf jeden Fall hat sie dann doch noch angerufen und dem Klaus was erzählt. Als sie auflegte, meinte er nur 'Schlecht aufgelegt' und steckte das Handy ein.
Und so verabschiedeten wir uns voneinander und wollen den Cache mal bei Tageslicht suchen. Obwohl, es wär ja auch gerade schon hell geworden. Aber nö, hat echt gereicht.
War wieder sehr abenteuerlich. Schön wars. Und diesmal hats auch gar nicht geschneit.

Donnerstag, 16. Juli 2009

Auweh, ich muss auf meine Figur achten

Auweia, jetzt muss ich mir echt mal Sorgen um meine Figur machen. So kanns doch nicht weiter gehen?!
Hätt ich mich bloß nicht vor 2 Wochen auf die Waage gestellt. Jetzt ist das Ritual wieder eingerissen. Aber irgendwann muss doch mal Schluß sein, sollte man meinen?! Als ich kürzlich von den sub 80 geschrieben hab, da wusste ich gar nicht, dass das nur ein Zwischenbericht ist und jedesmal wenn ich jetzt auf die Waage steige, zeigt diese immer NOCH weniger an. Ich mein, ich hab nie mehr daran geglaubt auch nur die 80 Kilo hinzukriegen. Schließlich wär das ja eigentlich ein Traumgewicht bei 1,84 Höhe. Aber nu sieht das so aus
-79,9
-79,7
-79,4
Dann ein paar Tage nix Waage, nun war ich bei meinen Schwiegereltern und dort steht auch eine Waage. Öhm, 78,9 Kilo!!!! WAS IS??? Also noch mal auf die Waage und 78,9 Kilo. Die Waage soll aber stimmen. Am nächsten Tag der nächste Versuch, das war bestimmt einmalig. Hab zu wenig getrunken oder so. Aber nööö, 24 Stunden später warens nur noch 78,6 Kilo. Ich hab am Abend gefuttert, was das Zeug hält und dazu noch ein Pfund Kekse gemümmelt um dem entgegen zu wirken, mit dem Ergebnis, dass ich wiederum 24 Stunden später nur noch 78,2 Kilo hatte. Zu hülf, ich verschwinde!
Ich kann mich nicht erinnern, dass mich ein Zigeuner an der Stirn berührt hat (Für alle nicht Insider: Es gibt ein Buch von Stephen King, das heisst 'Thinner'. Ein sehr übergewichtiger Mann fährt die Tochter (So um die 80 Jahre alt) über den Haufen, daraufhin belegt ihn der Zigeunerpapa (so um die 100 Jahre alt) mit einem Fluch, indem er ihm über die Stirn streicht und 'dünner' sagt. Ab diesem Moment wird der Mann dünner und dünner, freute sich zunächst unglaublich darüber, aber obwohl er aß wie ein Scheunendrescher, wurde er immer dünner)
Ich mach das anders, ich steig jetzt einfach nicht mehr auf die Waage, so schauts aus.
Aber lustig ist es schon, wenn so gemümmelt wird und Hase fragt, ob ich noch was essen will. Dann sag ich: 'Ich muss auf meine Figur achten, ja, mach mal ordentlich nochmal voll den Teller.'
Als ich das letzte mal sowenig gewogen habe, war ich wohl 16 oder 17 Jahre alt. Aha, ich werd nicht nur dünner, sondern auch noch jünger??? Das wird interessant, wer das Rennen gewinnt, das Gewicht oder das Alter, das mich zum verschwinden bringt.
Ich halt euch auf dem Laufenden.
Achja, laufen. Es läuft sehr gut, danke der Nachfrage.

Mittwoch, 15. Juli 2009

Sicher ist sicher

Und wenn wir schon mal völlig ausschließen können, dass jemals ein GAU in Deutschland passieren kann *hüstel* sind ja noch die Endlager nebenbei völlig sicher *hüstelhüstel*. Atomkraft lebe hoch. *kotz*
Achja, gibt was Neues aus Asse.
Immer wieder nett zu lesen

Alles nicht so schlimm, gell? Ist ja unter der Freigrenze....... Noch!!!

Und dieser Murks kostet den Steuerzahler nebenbei noch 4 Milliarden.
Soviel zum Thema 'Atom is billig'

Donnerstag, 9. Juli 2009

Noch ein Bericht für die Freunde der Atomzunft

http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/wir-bitten-herzlich-um-geduld/

Hochinteressant zu sehen, wie unglaublich 'kompetent' die Flachpfeifen von Vattenfall sind.
Aber alles nur ein Einzelfall.
Wir können weiter auf den ultimativen Einzelfall warten.
Aber dann bitte nicht heulen.

Vattenfall räumt weitere Fehler ein.
Und schon wird gleich wieder verharmlost.
Einige wenige Brennstäbe sind defekt. Ist ja nicht soooo schlimm bei 80.000 Brennstäben. Was jucken da schon die paar Brennstäbe?
Mit solch einer Haltung hat sich Vattenfall endgültig disqualifiziert.

Montag, 6. Juli 2009

Noch ein Zeitungsbericht

Hier noch was zu lesen über die achsosicherendeutschen Atomkraftwerke und die Versager von Vattenfall

Das hier

Sonntag, 5. Juli 2009

Mal wieder über Atom motzen

Wird mal wieder Zeit, dass ich über Atomkraftwerke motze.
2 Jahre lang war das Atomkraftwerk Krümmel vom Netz, nachdem es dort damals einen Trafobrand gegeben hatte.
Gerade mal 2 Wochen war dieses Teil wieder am Netz.
Gestern Mittag um 12:02 war auch schon wieder Feierabend.
Ein gravierender Zwischenfall zwang die Betreiber dazu, diese Atombombe mit Hülle wieder abzustellen. Und natürlich wird gleich wieder verharmlost.
Man lausche den andächtigen Worten des Sozialministeriums, lese den Satz ein zweites mal und kapiere, was geschrieben stehe:
Zitat: 'Erhöhte Mengen an Radioaktivität wurden nach Angaben des Landes-Sozialministeriums nicht freigesetzt.'
Na ist doch toll, wenn nur eine geringe Menge an Radioaktivität freigesetzt wurde. Ein bisschen Schwund ist ja immer und bei der Umweltverschmutzung, wo doch eh schon alles vor die Hunde geht, ist das auch schon Scheißegal, gell?
Ich krieg da eine wahnsinnige Wut, wenn ich schon das Wort Atomkraftwerk höre. Und wenn die Politiker, die Betreiber immer schön sagen, dass die Dinger ja so sicher sind in Deutschland. Ja sicher doch. Deshalb gabs ja allein in Krümmel 311 Zwischenfälle seit 1983. Spinn ich denn? Dabei ist Krümmel ja noch harmlos, andere Kraftwerke haben, wie Brunsbüttel 451 Zwischenfälle bisher. Na dann warten wir doch weiterhin auf den ultimativen Zwischenfall, der uns endlich aufwachen lässt. Meine Güte.
Dass die Atomkraftwerke so sicher sind, äussert sich ja auch daran, dass es Greenpeace kürzlich gelungen ist, das Kraftwerk Unterweser für 14 Stunden zu besetzen. 60 Aktivisten haben es sich stundenlang auf der Reaktorkuppel gemütlich gemacht.
Und dabei brauchen wir diese Drecksteile in Deutschland überhaupt nicht. Wusstet ihr eigentlich, dass alternative Stromerzeuger abgestellt werden müssen, weil wir ein Überangebot an Strom haben? Wir könnten auf der Stelle die ältesten 7 Atommeiler abstellen und hätten dennoch eine absolute Vollversorgung in Deutschland. Aber nööö, wegen der Profitgier von E.ON, REW, Vattenfall werden die Dukatenesel auf Teufel komm raus laufen gelassen. Politiker, die bestimmt nicht bestochen werden, setzen sich für den Weiterbetrieb ein, denn jede Kilowattstunde ist nahezu Reingewinn für die Erzeuger. Das rechnet sich und in der Zwischenzeit stehen die Windräder still, wegen Überkapazität.
Dieses Jahr wird wenigstens schon mal Neckarwestheim 1 dicht gemacht. Nichtsdestotrotz hängen wir noch 11 Jahre an der Atomkraft. Und dank der schwarzen Pest mit gelber Welle die auf uns zukommt, könnte die Laufzeit vielleicht noch verlängert werden. Bravo.
Traurig, tragisch, dämlich.