Nachdem es für mich irgendwie nie klappt mit Wettkämpfen, hab ich halt eine Privathalbmarathon ins Leben gerufen.
Ausschreibung:
Start: 30.08.09 um 15:09 Uhr bei jeder Witterung
Startgeld: Entfällt
Verpflegung: Kannst die Birne unter den Wasserhahn halten, wenn du wieder Daheim bist.
Anfahrt: Entfällt
Wertung: Klasse M40
Preise: Heisse Küsse von einem zauberhaften Hasen im Zielbereich für den Sieger.
Es gibt KEINE Finishermedaille
Pünktlich um 15:09 Uhr und 23 Sekunden (ungefähr) fiel kein Startschuß.
Mit virtuell Partner am Handgelenk sollte eine Zielzeit von 1:45 statt finden.
Die Streckenführung war individuell, den spontanen Gedankengängen des Starters angeglichen worden.
Was es zu bemängeln gab: Es gab nirgends ein Kilometerschild. Sauerei.
Zunächst gings von Biessenhofen nach Ebenhofen. Von dort nach Altdorf, Kreen, Bertoldshofen, Hausen, Hörmanshofen, wieder nach Altdorf, dann am Wertachdamm entlang, nach Altdorf (War ich da nicht schon mal?) und schließlich Heim.
Die ersten 7 km liefen super. Ich hatte immer eine Pace von 4:55. Also klar unter der 5 Minuten Pace. Eigentlich hätt ich locker schneller laufen können, aber ich hab mich bewusst gebremst. Denn auch ein Halbmarathon ist immerhin 21 km lang. Net vergessen.
Die Kilometer von 7 - 14 waren ähnlich locker flockig. Ich hatte schon einen Vorsprung von 240 Meter raus gelaufen.
Ab km 14 gings dann doch nicht mehr soooo locker. Jetzt musste ich mich schon ranhalten und eben nicht mehr bremsen. War aber trotzdem noch gut zu laufen.
Nach 18 km hätts auch schon wieder gereicht. Aber sind noch 3 km. Ich hab spekuliert, ob ich Kerstin noch begegne, die meine Eltern besucht hat und vielleicht wieder Heim marschiert. Und tatsächlich, nach 19,5 km begegneten wir uns. Da bin ich natürlich stehen geblieben, wir haben ein bisschen geplaudert und dann hab ich die restlichen 1,6 km noch fertig gemacht.
Den Zielbogen suchte ich auch vergeblich.
Gewonnen hatte ich die Gesamtwertung. Mein Preis musste noch ein Weilchen auf sich warten lassen, denn der Hasenkuss war noch unterwegs nach Hause.
Mit einer Zeit von 1:43:58 war ich im Ziel.
Das war dann auch tatsächlich mein erster Halbmarathon dieses Jahr. Kurios.
HOLE IN ONE
HOLE IN ONE am 26.05.2011 um 15:25 Bahn 7
Sonntag, 30. August 2009
Samstag, 29. August 2009
Gar net sooo schlecht
Ich hab mich jetzt mal durch die Turnierergebnisse von gestern durchgekämpft. Gar nicht so leicht zu kapieren.
Bei Handicapspielen wird nach Stableford gezählt.
Ich versuchs mal zu erklären.
Ein sehr guter Spieler sollte alle Löcher Par spielen.
Ein Spieler bis HCP 18 spielt alle Löcher eins über Par. Also ein Par 3 Loch mit 4 Schlägen etc.
Ein mittelmäßiger bis HCP 36 mit zwei über Par
So einer wie ich, also Anfänger bis HCP 54 braucht drei über Par und freut sich.
Beim Stablefordzählspiel wird gezählt, wieviel Schläge der Spieler unter seiner Vorgabe bleibt.
Also hab ich jetzt bei Loch 1 ein Triple Bogey gespielt. Weil ich HCP 54 hab, krieg ich drei Schläge Vorgabe. Heisst also, ich krieg beim ersten Loch bei 7 Schlägen bei einem Par 4 Loch einen Stableford Punkt. Wär ich schlechter, gäbs nix.
Loch 2 hab ich auch unglücklich einen Triplebogey gespielt, gibt auch einen Punkt.
Loch 3 kömma vergessen, da gibts nix. Und ich könnt nach 8 Schlägen meinen Ball nehmen und zum nächsten Loch gehen, ohne zu lochen.
Loch 4 war ein Bogey. Will heissen, ich hab statt der geduldeten 7 Schläge nur 5 gebraucht. Also krieg ich dafür 3 Punkte.
Weiter zu 5, Triple Bogey. Noch ein Punkt
Loch Sechs ebenfalls ein Punkt
Über die sieben legen wir den Mantel des Schweigens
Loch 8 ein Bogey, nochmal 3 Punkte.
Loch 9, da werden wir noch üben müssen.
So, nu Taschenrechner raus. Das wären dann 10 Punkte. Aber das dies nur ein 9 Loch Platz ist, wird das verdoppelt. Dazu kommt noch die Schwierigkeit des Platzes, gibt noch 1 oder 2 Punkte dazu, weiß ich net so recht.
Heisst also, ich hab so 24 Punkte geschafft.
Wenn ich nu die Ergebnisliste anguck, stell ich fest, dass ich bei meiner Klasse zweiter oder dritter geworden wäre von 32 Teilnehmern.
Soooo schlecht ist das dann doch gar net, oder?
Bei Handicapspielen wird nach Stableford gezählt.
Ich versuchs mal zu erklären.
Ein sehr guter Spieler sollte alle Löcher Par spielen.
Ein Spieler bis HCP 18 spielt alle Löcher eins über Par. Also ein Par 3 Loch mit 4 Schlägen etc.
Ein mittelmäßiger bis HCP 36 mit zwei über Par
So einer wie ich, also Anfänger bis HCP 54 braucht drei über Par und freut sich.
Beim Stablefordzählspiel wird gezählt, wieviel Schläge der Spieler unter seiner Vorgabe bleibt.
Also hab ich jetzt bei Loch 1 ein Triple Bogey gespielt. Weil ich HCP 54 hab, krieg ich drei Schläge Vorgabe. Heisst also, ich krieg beim ersten Loch bei 7 Schlägen bei einem Par 4 Loch einen Stableford Punkt. Wär ich schlechter, gäbs nix.
Loch 2 hab ich auch unglücklich einen Triplebogey gespielt, gibt auch einen Punkt.
Loch 3 kömma vergessen, da gibts nix. Und ich könnt nach 8 Schlägen meinen Ball nehmen und zum nächsten Loch gehen, ohne zu lochen.
Loch 4 war ein Bogey. Will heissen, ich hab statt der geduldeten 7 Schläge nur 5 gebraucht. Also krieg ich dafür 3 Punkte.
Weiter zu 5, Triple Bogey. Noch ein Punkt
Loch Sechs ebenfalls ein Punkt
Über die sieben legen wir den Mantel des Schweigens
Loch 8 ein Bogey, nochmal 3 Punkte.
Loch 9, da werden wir noch üben müssen.
So, nu Taschenrechner raus. Das wären dann 10 Punkte. Aber das dies nur ein 9 Loch Platz ist, wird das verdoppelt. Dazu kommt noch die Schwierigkeit des Platzes, gibt noch 1 oder 2 Punkte dazu, weiß ich net so recht.
Heisst also, ich hab so 24 Punkte geschafft.
Wenn ich nu die Ergebnisliste anguck, stell ich fest, dass ich bei meiner Klasse zweiter oder dritter geworden wäre von 32 Teilnehmern.
Soooo schlecht ist das dann doch gar net, oder?
Freitag, 28. August 2009
Triple Bogey
Na schön wärs.
Heute ist Kerstin mit mir auf den Golfplatz gefahren. Das hat mich arg gefreut.
Bisserl zeigen, wie der Charly durch die Gegend klonkt.
Erst a Runde auf die Driving Range und dann auf den Platz.
Loch 1 war ganz ok mit nem Triple Bogey. Ja mei. Der Platz ist wirklich schwer zu spiel.
Auf Loch 2 hätt ich dann fast ein Bogey geschafft. Beim entscheidenden Putt lief der Ball genau über das Loch und auf der andern Seite drüber. Ärgerlich. Mönsch.
Nun das Drama am dritten Loch. Das Loch Par5 über fast 500 Meter.
Aufteen, ausholen, KLONK, aber der Ball zieht voll nach rechts. Rein in die Büsche. Deeeen brauch ich nicht suchen.
Neuer Ball
Klonk, wieder weit nach rechts. Ja **** **** **** piep.
Neuer Ball und diesmal nix klonk, Ball gewischt.
Ball zurück geholt und beim vierten mal hats dann doch mal geklappt mit einem ordentlichen Klonk. Meine Güte. Losgelatscht, Ball gesucht, Eisen 4 und wuschwuschwusch. Ball saust übers Gras, grad mal 30 Meter.
Hase ist dann eingefallen, dass sie keine Sonnencreme mit hat und ist dann zurück und ist lieber nach Kempten rein und hat eingekauft. Ich hab mich jetzt tapfer weiter mit dem dritten Loch geplagt. Ich kam an der Stelle an, wo es steil nach unten geht. Unten ist in 120 Metern Entfernung ein Graben, der so 3 Meter breit ist. Ist mir jetzt wurscht, das wär ja zu blöd, wenn ich den genau treffe. Also frohgemut wieder das Eisen 4 genommen, ausgeholt, Ball fliegt im hohen Bogen davon und haaaargenau *flotsch* in den Graben hinein. Wie gemalt, super. Also hinterher und den Ball gesucht.
Ausgerechnet auf diesem Grün waren die Helferlein für das spätere Turnier und haben sich daran zu schaffen gemacht. Ich hab noch 2 Schläge Richtung Grün gemacht und bin zum nächsten Abschlag. Das waren statt einem Par oder Bogey wohl ein Deziembogey, falls es den Ausdruck überhaupt gibt *Gelächter*
Weiter zum Loch vier, ein Par3. Hab ich super getroffen und hab hier auch ein Bogey geschafft mit 4 Schlägen. Mein bestes Loch auf diesem Platz bisher.
Loch 5 war dann wieder so ein Highlight. Ausgeholt, Ball fliegt rechts weg und landet auf dem Fairway der vierten Bahn. Dort hat gerade einer abgeschlagen und was seh ich? Kommt von unten ein Ball an und landet auf MEINEM Fairway. Geil oder? Ich bin runter und bin zu meinem Ball und stellten uns vor. Er hieß Herbert und war so um die 65 Jahre alt. (Also nicht der Ball, sondern der Spieler dazu)
Fanden wir recht lustig, dass wir praktisch die Fairways getauscht haben.
Den Rest der Runde haben wir nun zusammen gespielt. Und da sieht man dann auch, dass es noch ordentlich was zu lernen gibt. Der Herbert hat halt die Bälle schön geschmeidig getroffen. Also meistens. Weiß, welches Eisen er nehmen soll und trifft schön.
Allerdings hat auch er am 5er Loch einen Ball verloren.
Das Loch 6 war nicht schlecht. Wir haben beide auf den Meter genau gleich weit geschlagen. Einträchtig lagen die Bälle nebeneinander. Lief nicht schlecht, Herbert hatte ein Bogey, ich ein Double Bogey. Geht doch. Auch er findet, dass der ganze Platz doch recht schwer zu spielen ist.
Bahn 7 lief nicht ganz so prickelnd. Da kam wieder ein Ergebnis raus, für das es keinen Ausdruck gibt. Schätz ich mal.
Bahn 8 war wieder viel besser. Ich bin ja schon heilfroh über ein Double Bogey. Mehr erwarte ich auch gar nicht. Das kommt schon noch.
Hin und wieder bekam ich auch einen brauchbaren Tipp von Herbert. Tja, die jahrelange Erfahrung machts halt aus.
Auf der letzten Bahn liefs einfach indiskutabel. Verheerend bis lächerlich. Der Abschlag ging ja noch, aber dann machte ich Schläge, alle getoppt, also oben getroffen und jeder Ball rollte nur blöd übers Gras und ich kam nicht wirklich vom Fleck. Aber das Grün kam trotzdem immer näher. Rein ins Loch und Feierabend. Hat Spaß gemacht zu zweit zu spielen, dabei hatte ich doch so einen Horror davor, dass ich mich zum Affen mach, wenn jemand mit mir spielt.
Danach ins Clubhaus, Weizen geholt und später noch auf die Driving Range. Klonken kann man nie zuviel. Dann noch Putten geübt und schon kam Hase vom Einkaufen zurück. Hier saßen wir noch eine ganze Weile im Schatten und in der Sonne.
Dann bin ich noch rüber zum Pitchen und Chippen üben. Ging gar nicht schlecht. Als jemand vom Parkplatz kam, hab ich direkt über 40 Meter einen Ball 50 cm neben die Fahne gelegt. Fragen? Schließlich noch ein paar Schläge aus dem Bunker trainiert. Das geht eigentlich ganz gut. Und später nochmal die Bälle in die Prärie geklonkt.
Die Hände tun mir jetzt leidlich weh. Aber Zuhause wartete schon Abhilfe. Mein Paket kam an, mit meinen Callaway Handschuhen aus syntethischem Leder.
Da klonkt es sich gleich noch besser in Zukunft.
Heute ist Kerstin mit mir auf den Golfplatz gefahren. Das hat mich arg gefreut.
Bisserl zeigen, wie der Charly durch die Gegend klonkt.
Erst a Runde auf die Driving Range und dann auf den Platz.
Loch 1 war ganz ok mit nem Triple Bogey. Ja mei. Der Platz ist wirklich schwer zu spiel.
Auf Loch 2 hätt ich dann fast ein Bogey geschafft. Beim entscheidenden Putt lief der Ball genau über das Loch und auf der andern Seite drüber. Ärgerlich. Mönsch.
Nun das Drama am dritten Loch. Das Loch Par5 über fast 500 Meter.
Aufteen, ausholen, KLONK, aber der Ball zieht voll nach rechts. Rein in die Büsche. Deeeen brauch ich nicht suchen.
Neuer Ball
Klonk, wieder weit nach rechts. Ja **** **** **** piep.
Neuer Ball und diesmal nix klonk, Ball gewischt.
Ball zurück geholt und beim vierten mal hats dann doch mal geklappt mit einem ordentlichen Klonk. Meine Güte. Losgelatscht, Ball gesucht, Eisen 4 und wuschwuschwusch. Ball saust übers Gras, grad mal 30 Meter.
Hase ist dann eingefallen, dass sie keine Sonnencreme mit hat und ist dann zurück und ist lieber nach Kempten rein und hat eingekauft. Ich hab mich jetzt tapfer weiter mit dem dritten Loch geplagt. Ich kam an der Stelle an, wo es steil nach unten geht. Unten ist in 120 Metern Entfernung ein Graben, der so 3 Meter breit ist. Ist mir jetzt wurscht, das wär ja zu blöd, wenn ich den genau treffe. Also frohgemut wieder das Eisen 4 genommen, ausgeholt, Ball fliegt im hohen Bogen davon und haaaargenau *flotsch* in den Graben hinein. Wie gemalt, super. Also hinterher und den Ball gesucht.
Ausgerechnet auf diesem Grün waren die Helferlein für das spätere Turnier und haben sich daran zu schaffen gemacht. Ich hab noch 2 Schläge Richtung Grün gemacht und bin zum nächsten Abschlag. Das waren statt einem Par oder Bogey wohl ein Deziembogey, falls es den Ausdruck überhaupt gibt *Gelächter*
Weiter zum Loch vier, ein Par3. Hab ich super getroffen und hab hier auch ein Bogey geschafft mit 4 Schlägen. Mein bestes Loch auf diesem Platz bisher.
Loch 5 war dann wieder so ein Highlight. Ausgeholt, Ball fliegt rechts weg und landet auf dem Fairway der vierten Bahn. Dort hat gerade einer abgeschlagen und was seh ich? Kommt von unten ein Ball an und landet auf MEINEM Fairway. Geil oder? Ich bin runter und bin zu meinem Ball und stellten uns vor. Er hieß Herbert und war so um die 65 Jahre alt. (Also nicht der Ball, sondern der Spieler dazu)
Fanden wir recht lustig, dass wir praktisch die Fairways getauscht haben.
Den Rest der Runde haben wir nun zusammen gespielt. Und da sieht man dann auch, dass es noch ordentlich was zu lernen gibt. Der Herbert hat halt die Bälle schön geschmeidig getroffen. Also meistens. Weiß, welches Eisen er nehmen soll und trifft schön.
Allerdings hat auch er am 5er Loch einen Ball verloren.
Das Loch 6 war nicht schlecht. Wir haben beide auf den Meter genau gleich weit geschlagen. Einträchtig lagen die Bälle nebeneinander. Lief nicht schlecht, Herbert hatte ein Bogey, ich ein Double Bogey. Geht doch. Auch er findet, dass der ganze Platz doch recht schwer zu spielen ist.
Bahn 7 lief nicht ganz so prickelnd. Da kam wieder ein Ergebnis raus, für das es keinen Ausdruck gibt. Schätz ich mal.
Bahn 8 war wieder viel besser. Ich bin ja schon heilfroh über ein Double Bogey. Mehr erwarte ich auch gar nicht. Das kommt schon noch.
Hin und wieder bekam ich auch einen brauchbaren Tipp von Herbert. Tja, die jahrelange Erfahrung machts halt aus.
Auf der letzten Bahn liefs einfach indiskutabel. Verheerend bis lächerlich. Der Abschlag ging ja noch, aber dann machte ich Schläge, alle getoppt, also oben getroffen und jeder Ball rollte nur blöd übers Gras und ich kam nicht wirklich vom Fleck. Aber das Grün kam trotzdem immer näher. Rein ins Loch und Feierabend. Hat Spaß gemacht zu zweit zu spielen, dabei hatte ich doch so einen Horror davor, dass ich mich zum Affen mach, wenn jemand mit mir spielt.
Danach ins Clubhaus, Weizen geholt und später noch auf die Driving Range. Klonken kann man nie zuviel. Dann noch Putten geübt und schon kam Hase vom Einkaufen zurück. Hier saßen wir noch eine ganze Weile im Schatten und in der Sonne.
Dann bin ich noch rüber zum Pitchen und Chippen üben. Ging gar nicht schlecht. Als jemand vom Parkplatz kam, hab ich direkt über 40 Meter einen Ball 50 cm neben die Fahne gelegt. Fragen? Schließlich noch ein paar Schläge aus dem Bunker trainiert. Das geht eigentlich ganz gut. Und später nochmal die Bälle in die Prärie geklonkt.
Die Hände tun mir jetzt leidlich weh. Aber Zuhause wartete schon Abhilfe. Mein Paket kam an, mit meinen Callaway Handschuhen aus syntethischem Leder.
Da klonkt es sich gleich noch besser in Zukunft.
Mittwoch, 26. August 2009
3x3000
Gestern 3x3000 Meter Intervalle gemacht.
Eigentlich hatte ich vor, so um die 4:36 pro km zu laufen. Eher langsamer als schneller. Das Ergebnis ist ja denkbar: 4:36 war einmal mein langsamster Kilometer.
Lustig war, dass ich immer die gleiche Runde genommen hab. Von mir Daheim zur Wertach, der Plörre entlang zur Schule und wieder zurück.
Ein Mann saß mit Frau draussen vor deren Wohnung.
Dadurch, dass ich die Straße bei den Gehpausen immer wieder hochgelaufen bin, bin ich etwa 10x an den Beiden vorbei gekommen. Die kennen mich eh und sehen mich nahezu täglich. Aber diesmal haben sie zunächst den Kopf geschüttelt und später dann gelacht, wenn ich wieder vorbei kam. Mal rennend, mal gehend, mal trabend.
Läuft saugut bei mir :-)
Eigentlich hatte ich vor, so um die 4:36 pro km zu laufen. Eher langsamer als schneller. Das Ergebnis ist ja denkbar: 4:36 war einmal mein langsamster Kilometer.
Lustig war, dass ich immer die gleiche Runde genommen hab. Von mir Daheim zur Wertach, der Plörre entlang zur Schule und wieder zurück.
Ein Mann saß mit Frau draussen vor deren Wohnung.
Dadurch, dass ich die Straße bei den Gehpausen immer wieder hochgelaufen bin, bin ich etwa 10x an den Beiden vorbei gekommen. Die kennen mich eh und sehen mich nahezu täglich. Aber diesmal haben sie zunächst den Kopf geschüttelt und später dann gelacht, wenn ich wieder vorbei kam. Mal rennend, mal gehend, mal trabend.
Läuft saugut bei mir :-)
Montag, 24. August 2009
Einfach mal durchlesen
Samstag, 22. August 2009
Putzig 2
Heut bin ich wieder an meinem Fan vorbei gelaufen. Ihr wisst schon, der mir kürzlich eine Wasserflasche entgegengehalten hat.
Heut stand er im Hof und winkte mir zu mit den Worten 'Hallo mein Superspringer'
Mei, ist der süß.
Gestern war ich auch noch im Stadion. 6x1000 Meter Intervalle. War sauschwül. Merkte man auch daran, dass jeder 1000er um je 1 Sekunde langsamer wurde.
Erst 4:11, 4:12 usw. Dann hats gereicht.
Dann musste ich aber ganz schnell Heim, duschen und dann zum Römerturm nach Großkemnat.
Warum?
Da war in der Wand ein Cache. Aber net am Boden. Auch net auf der Aussichtsplattform oben, sondern dazwischen irgendwo. Auch nicht innen, sondern aussen.
Also zuvor den Owner kontaktiert und dann hat er uns beigebracht, wie man sich von da oben abseilt.
Sowas hab ich jetzt auch noch nie gemacht. Kostet auch ein bisschen überwindung, über die Brüstung zu steigen und erst mal ins Leere zu gucken. Und dann auch noch auf das Seil verlassen und das Geländer loslassen.
Dann schwebend, Füße an der Wand sich abzulassen. Aber nach 4 Metern hab ich gemerkt, ach das hält ja. Und nach 7 Metern etwa war ich am Cache.
Da musste ich dann das Seil loslassen und schwebte da lustig an der Wand. Dann in der Hosentasche den Kuli auspacken, Cache aufmachen, Namen rein schreiben, Dose wieder zu und dann gings weiter nach unten.
Hat richtig Spaß gemacht da runter zu sausen.
Damit war das auch mein 1300. Cache.
Abends noch 100 Bälle auf dem Sportplatz geklonkt
Mei, hab ich einen Stress :-)
Heut stand er im Hof und winkte mir zu mit den Worten 'Hallo mein Superspringer'
Mei, ist der süß.
Gestern war ich auch noch im Stadion. 6x1000 Meter Intervalle. War sauschwül. Merkte man auch daran, dass jeder 1000er um je 1 Sekunde langsamer wurde.
Erst 4:11, 4:12 usw. Dann hats gereicht.
Dann musste ich aber ganz schnell Heim, duschen und dann zum Römerturm nach Großkemnat.
Warum?
Da war in der Wand ein Cache. Aber net am Boden. Auch net auf der Aussichtsplattform oben, sondern dazwischen irgendwo. Auch nicht innen, sondern aussen.
Also zuvor den Owner kontaktiert und dann hat er uns beigebracht, wie man sich von da oben abseilt.
Sowas hab ich jetzt auch noch nie gemacht. Kostet auch ein bisschen überwindung, über die Brüstung zu steigen und erst mal ins Leere zu gucken. Und dann auch noch auf das Seil verlassen und das Geländer loslassen.
Dann schwebend, Füße an der Wand sich abzulassen. Aber nach 4 Metern hab ich gemerkt, ach das hält ja. Und nach 7 Metern etwa war ich am Cache.
Da musste ich dann das Seil loslassen und schwebte da lustig an der Wand. Dann in der Hosentasche den Kuli auspacken, Cache aufmachen, Namen rein schreiben, Dose wieder zu und dann gings weiter nach unten.
Hat richtig Spaß gemacht da runter zu sausen.
Damit war das auch mein 1300. Cache.
Abends noch 100 Bälle auf dem Sportplatz geklonkt
Mei, hab ich einen Stress :-)
Donnerstag, 20. August 2009
Neulich aufm Golfplatz
Sooo, jetzt hab ich mich für einen Club entschieden. Und zwar in Kempten. Kostet monatlich bloß 39€. Nachteil: Man hat keine Handicapverwaltung. Aber das ist mir momentan noch ganz schön wurscht. Aber es gäb auch andere Möglichkeiten und die würde ich dann machen, wenn es sich lohnen würde, das Handicap zu verbessern. Aber momentan bin ich da noch ein gutes Stück entfernt.
So bin ich gestern bei kuscheligen 32° auf den Golfplatz. Tasche geschultert und aufs Geratewohl den Platz inspiziert.
Gar nicht so einfach der Platz mit 9 Löchern.
Nachdem ich am Vormittag schon ein paar Bälle auf dem Sportplatz geholzt habe, fühlte ich mich fit für eine Runde.
Aber was da so gut ging, hat mich auf dem Platz ganz schön im Stich gelassen. Ich fühlte mich beobachtet von Leuten auf der Driving Range.
Und dann spielt der Kopf völlig verrückt. Ich weiß, man soll net so viel denken beim Golfen, aber das ist leichter gesagt als getan.
Tee raus geholt, Ball druff, Probeschwung Sssssstttt, Probeschwung Sssssstttt. Ja, sieht gut aus. Ball ansprechen (Hi Ball) ausgeholt und KRAWOMBL, Pfötttt. Heeee Kuh, pass mal bisserl auf, da kommt ein Ball. Super, das war ja gleich mal gar nix. Statt geschmeidig 200 Meter den Hang hoch, gings mitten auf ein Kuhfeld. Und was ist die erste Reaktion? Genau, hoffentlich hats keiner gesehen. Neuer Ball, neues Glück, Probeschwung, ansprech und TOCK. Ball fliiiieeegt net sehr weit. Vielleicht so 50 Meter. Hab ihn viel zu weit oben getroffen. Wieder der Blick zur Driving Range. Keiner hat aufgepasst. Meiomei. Ball hinterher, neu anvisiert, diesmal mit dem Eisen 4, Schwung und TSCHAAAAAKAAAAAAA, ich bin ein Held, ich bin Tiger. Ball fliegt echt weit. Blick zur Driving Range, verdammt, keiner schaut her.
Tasche geschultert und weiter den Hang hoch, auf der andern Seite gings wieder leicht runter. Ball anvisieren, Eisen 9 raus und FUMP. Scheiße, ich bin doch nicht Tiger. Ball saust vielleicht 20 Meter durchs Gras. Aber ich bin dem Grün schon näher.
Diesmal Pitching Wedge und mit dem kenn ich mich aus. Pitchen und Chippen, das kann ich. Ich hab trotzdem noch zwei Schläge gebraucht, bis ich auf dem Grün war und noch zwei Schläge zum Putten. Ok, das mit dem Zählen lass ich dann heute mal.
Runter zum zweiten Loch, aha, recht kurz. Das hab ich doch drauf? Aber das Grün war ganz schön fies, auf einem Hügel. Rechts war der Hang nach oben, linkgs gings entsprechend bergab, dazwischen das Grün. Na mal gucken.
Tee raus, Ball druff, Holz nehmen und KLONK. OH MEIN GOTT, HOSIANNA IN DER HÖHE, ES HAT KLONK GEMACHT. Das ist Musik in des Golfers Ohren. KLONK heisst nämlich, Ball super getroffen. Dazu kommt noch, dass ich das Tee kaputt gemacht hab. Kaputtes Tee und KLONK ist einfach perfekt. Ich strahle dem Ball nach, er landet so 30 Meter vom Grün entfernt, rechts am Hang. Wohlgemut gings zum Ball. Ha, ich habs halt drauf. Nehm das Sand Wedge, ziele, chippe, Ball fliegt, landet auf dem Grün, BLEIB DOCH STEHN VERDAMMT und rollt auf der andern Seite über das Grün hinaus den Berg hinab. Herrgrrrrr.
Ich hinterher, Ball suchen, nochmal gespielt, Ball aufm Grün. Super. Dann noch zwei Putts un die Sache war erledigt. Einmal durchzählen bitte: 5 Schläge, Doppelbogey. Passt, auf Wiedersehen.
Rüber zu Loch 3. Oh mein Gott, das ist ja fast 500 Meter lang.
Tee, Ball, anvisier und nochmal ein KLONK!!!! Hach isses herrlich. Der Ball fliegt bolzengerade das Fairway hinab. Das Leben ist schön. Lange schau ich noch dem Ball nach und grinse. Aber nu hinterher.
Knapp 200 Meter schätz ich mal, flog der Ball. Haa, wer ist schon der Tiger? Kenn isch net. Sooo, ich bin wieder am Ball und weiß, ich kanns. Selbstbewusst das Eisen 4 genommen, souverän den Stand eingenommen und FÖMPF oder was auch immer. Ball fliegt net, Ball rollt blöd vor sich hin.
Da fällt mir der Lieblingswitz von meinem Schwiegerpapi ein. Also, der kürzeste Golfwitz: 'Ich kanns'
Back on Earth latsche ich dem Ball nach. Und ich hau beim nächsten Schlag den Ball, dass er am Horizont verschwindet. Später stell ich fest, dass es hinterm Horizont steil den Berg hinab ging. Ich war mir sicher, dass ich das Fairway getroffen hab, aber den Ball, den konnte ich nicht finden. Pfff.
Ich schätz mal, ich brauchte für dieses Loch 9 Schläge statt 5. Passt scho.
So gings aber nicht weiter. Bei einem Loch haute ich den Ball völlig unkontrolliert beim Abschlag fast im 90° Winkel nach rechts. Gut, dass ich genug Bälle dabei hatte. Beim nächsten mal hätt ich fast wieder eine Kuh getroffen. Die Kuh nahm es hin und graste weiter. Erst beim dritten Abschlag konnte ich weiter dackeln.
Naja, so ging die Runde weiter. Mal traf ich richtig gut und dann hatte ich wieder totale Aussetzer wie am fünften Loch. Und warum? Ich sah Leute. Seh ich Leute, treff ich nix. Und so knallte beim Abschlag der erste Ball gegen einen Baum 30 Meter von mir entfernt. Ball gesucht, gefunden und beim nächsten mal knallte der Ball an den nächsten Baum. Wieder ein Ball weg. Dann waren die Leute weg, die selber mit sich genug zu tun hatten und schwer kämpften und ich traf wieder.
Nach 7 Löchern war ich schon ziemlich erledigt. Es war brutal heiß, Sonnencreme hatte ich auch vergessen, jetzt hätts dann schon wieder gereicht. Aber bei Loch 8 hatte ich noch ein Highlight mit einem perfekten KLONK und 200 Metern. Immer wieder schön. Und man verliert den Glauben nicht total an sich. Ich glaub, da schaffte ich sogar nochmal ein Doppel Bogey, auch beim neunten Loch. Naja, geht doch so einigermaßen, bei einem Platz, den man noch nie gesehen hatte und das bei doch recht schwierigem Terrain, finde ich. Dann packte ich meinen Krempel zusammen und bediente mich im Clubhaus aus dem Kühlschrank. Ja so ein lecker Weizen aber auch.
Ich setzte mich zufrieden vor das Clubhaus und schaute einem zu, der Putten übte. Das Problem nix mehr zu treffen, wenn einer zuschaut, haben andere wohl auch, hihi. Dann begab ich mich noch zur Driving Range und hab noch ein paar Bälle in die Wildnis geschmettert. Schon kurios, ohne Druck hab ich 5 Bälle hintereinander fast genau an die 200 Meter Marke geholzt, immer schön gerade. Kaum bist wieder aufm Platz, gehts wieder links und rechts in die Pampa. Da könnt ich doch schon wieder wetten.
Spaß hats gmacht, schön wars, warm wars. Dafür war auch kaum ein Mensch unterwegs.
So bin ich gestern bei kuscheligen 32° auf den Golfplatz. Tasche geschultert und aufs Geratewohl den Platz inspiziert.
Gar nicht so einfach der Platz mit 9 Löchern.
Nachdem ich am Vormittag schon ein paar Bälle auf dem Sportplatz geholzt habe, fühlte ich mich fit für eine Runde.
Aber was da so gut ging, hat mich auf dem Platz ganz schön im Stich gelassen. Ich fühlte mich beobachtet von Leuten auf der Driving Range.
Und dann spielt der Kopf völlig verrückt. Ich weiß, man soll net so viel denken beim Golfen, aber das ist leichter gesagt als getan.
Tee raus geholt, Ball druff, Probeschwung Sssssstttt, Probeschwung Sssssstttt. Ja, sieht gut aus. Ball ansprechen (Hi Ball) ausgeholt und KRAWOMBL, Pfötttt. Heeee Kuh, pass mal bisserl auf, da kommt ein Ball. Super, das war ja gleich mal gar nix. Statt geschmeidig 200 Meter den Hang hoch, gings mitten auf ein Kuhfeld. Und was ist die erste Reaktion? Genau, hoffentlich hats keiner gesehen. Neuer Ball, neues Glück, Probeschwung, ansprech und TOCK. Ball fliiiieeegt net sehr weit. Vielleicht so 50 Meter. Hab ihn viel zu weit oben getroffen. Wieder der Blick zur Driving Range. Keiner hat aufgepasst. Meiomei. Ball hinterher, neu anvisiert, diesmal mit dem Eisen 4, Schwung und TSCHAAAAAKAAAAAAA, ich bin ein Held, ich bin Tiger. Ball fliegt echt weit. Blick zur Driving Range, verdammt, keiner schaut her.
Tasche geschultert und weiter den Hang hoch, auf der andern Seite gings wieder leicht runter. Ball anvisieren, Eisen 9 raus und FUMP. Scheiße, ich bin doch nicht Tiger. Ball saust vielleicht 20 Meter durchs Gras. Aber ich bin dem Grün schon näher.
Diesmal Pitching Wedge und mit dem kenn ich mich aus. Pitchen und Chippen, das kann ich. Ich hab trotzdem noch zwei Schläge gebraucht, bis ich auf dem Grün war und noch zwei Schläge zum Putten. Ok, das mit dem Zählen lass ich dann heute mal.
Runter zum zweiten Loch, aha, recht kurz. Das hab ich doch drauf? Aber das Grün war ganz schön fies, auf einem Hügel. Rechts war der Hang nach oben, linkgs gings entsprechend bergab, dazwischen das Grün. Na mal gucken.
Tee raus, Ball druff, Holz nehmen und KLONK. OH MEIN GOTT, HOSIANNA IN DER HÖHE, ES HAT KLONK GEMACHT. Das ist Musik in des Golfers Ohren. KLONK heisst nämlich, Ball super getroffen. Dazu kommt noch, dass ich das Tee kaputt gemacht hab. Kaputtes Tee und KLONK ist einfach perfekt. Ich strahle dem Ball nach, er landet so 30 Meter vom Grün entfernt, rechts am Hang. Wohlgemut gings zum Ball. Ha, ich habs halt drauf. Nehm das Sand Wedge, ziele, chippe, Ball fliegt, landet auf dem Grün, BLEIB DOCH STEHN VERDAMMT und rollt auf der andern Seite über das Grün hinaus den Berg hinab. Herrgrrrrr.
Ich hinterher, Ball suchen, nochmal gespielt, Ball aufm Grün. Super. Dann noch zwei Putts un die Sache war erledigt. Einmal durchzählen bitte: 5 Schläge, Doppelbogey. Passt, auf Wiedersehen.
Rüber zu Loch 3. Oh mein Gott, das ist ja fast 500 Meter lang.
Tee, Ball, anvisier und nochmal ein KLONK!!!! Hach isses herrlich. Der Ball fliegt bolzengerade das Fairway hinab. Das Leben ist schön. Lange schau ich noch dem Ball nach und grinse. Aber nu hinterher.
Knapp 200 Meter schätz ich mal, flog der Ball. Haa, wer ist schon der Tiger? Kenn isch net. Sooo, ich bin wieder am Ball und weiß, ich kanns. Selbstbewusst das Eisen 4 genommen, souverän den Stand eingenommen und FÖMPF oder was auch immer. Ball fliegt net, Ball rollt blöd vor sich hin.
Da fällt mir der Lieblingswitz von meinem Schwiegerpapi ein. Also, der kürzeste Golfwitz: 'Ich kanns'
Back on Earth latsche ich dem Ball nach. Und ich hau beim nächsten Schlag den Ball, dass er am Horizont verschwindet. Später stell ich fest, dass es hinterm Horizont steil den Berg hinab ging. Ich war mir sicher, dass ich das Fairway getroffen hab, aber den Ball, den konnte ich nicht finden. Pfff.
Ich schätz mal, ich brauchte für dieses Loch 9 Schläge statt 5. Passt scho.
So gings aber nicht weiter. Bei einem Loch haute ich den Ball völlig unkontrolliert beim Abschlag fast im 90° Winkel nach rechts. Gut, dass ich genug Bälle dabei hatte. Beim nächsten mal hätt ich fast wieder eine Kuh getroffen. Die Kuh nahm es hin und graste weiter. Erst beim dritten Abschlag konnte ich weiter dackeln.
Naja, so ging die Runde weiter. Mal traf ich richtig gut und dann hatte ich wieder totale Aussetzer wie am fünften Loch. Und warum? Ich sah Leute. Seh ich Leute, treff ich nix. Und so knallte beim Abschlag der erste Ball gegen einen Baum 30 Meter von mir entfernt. Ball gesucht, gefunden und beim nächsten mal knallte der Ball an den nächsten Baum. Wieder ein Ball weg. Dann waren die Leute weg, die selber mit sich genug zu tun hatten und schwer kämpften und ich traf wieder.
Nach 7 Löchern war ich schon ziemlich erledigt. Es war brutal heiß, Sonnencreme hatte ich auch vergessen, jetzt hätts dann schon wieder gereicht. Aber bei Loch 8 hatte ich noch ein Highlight mit einem perfekten KLONK und 200 Metern. Immer wieder schön. Und man verliert den Glauben nicht total an sich. Ich glaub, da schaffte ich sogar nochmal ein Doppel Bogey, auch beim neunten Loch. Naja, geht doch so einigermaßen, bei einem Platz, den man noch nie gesehen hatte und das bei doch recht schwierigem Terrain, finde ich. Dann packte ich meinen Krempel zusammen und bediente mich im Clubhaus aus dem Kühlschrank. Ja so ein lecker Weizen aber auch.
Ich setzte mich zufrieden vor das Clubhaus und schaute einem zu, der Putten übte. Das Problem nix mehr zu treffen, wenn einer zuschaut, haben andere wohl auch, hihi. Dann begab ich mich noch zur Driving Range und hab noch ein paar Bälle in die Wildnis geschmettert. Schon kurios, ohne Druck hab ich 5 Bälle hintereinander fast genau an die 200 Meter Marke geholzt, immer schön gerade. Kaum bist wieder aufm Platz, gehts wieder links und rechts in die Pampa. Da könnt ich doch schon wieder wetten.
Spaß hats gmacht, schön wars, warm wars. Dafür war auch kaum ein Mensch unterwegs.
Montag, 17. August 2009
KLONK!!!
Sooo, jetzt wird geklonkt, bis der Arzt kommt.
Die Tage hab ich immer im Garten schön gechippt. Geht ja auch nix anderes, weil ich bloß 10 Meter Platz hatte. Aber irgendwann is auch wieder gut. Man traut sich auch net so recht genau an die Büsche zu spielen. Ruckzuck sind die Bälle beim Nachbarn.
Die schauen eh immer recht amüsiert rüber, wenn ich mit dem Sand Wedge Bälle durch den Garten holze.
Aber man hat ja seine Plätze.
Heute früh bin ich auf den Sportplatz geradelt. Bewaffnet mit dem Eisen 7, mit dem Eisen 10, mit dem Wedge und 34 Bällen.
Dann schön im Schatten die Bälle drapiert und dann gings KLONK KLONK KLONK. Erst in Chippmanier, später als hübsche Pitches.
Die Chipperei gelingt mir mittlerweile ganz gut. Als ich dann auf Pitch umgestellt hab, gings doch erst mal nicht KLONK, sondern eher Pffft wsch wsch wsch. So ein Geräusch macht der Ball, wenn er nicht durch die Luft segelt, sondern am Gras entlang saust. Falsch gemacht. Mussu üben. Aber dann nach und nach gings recht gut. Mit den Schlägern komm ich prima klar. Und mein Lieblingseisen hab ich auch schon erkoren, das ist das 10er. Gibts normal gar nicht, aber ich hab eins. Ätsch.
Nach 120 Bällen hab ich auch mal ein Ziel anvisiert. Und zwar ein Flutlichtmast. Dem wollte ich so nah wie möglich kommen. Ging ganz gut, auch wenn ich nicht einmal den Mast getroffen hab.
Die Tage werd ich mich mal wieder auf nem Golfplatz blicken lassen.
Und dann gehts KLONK, WUSCH, PITCH. Und wenn das alles gut funktioniert, kann ich bald auch mein Handicap gegen Null fahren. Jawohl, so mach ich das. Ich bin ja immer noch bei -54 was das Handicap betrifft. Kunststück, wenn man nie Turniere mitspielt.
Jetzt brauch ich noch ein Holz zum Oberklonken. Oder so ein schönes Hybrid
Dings.
Wann hab ich Geburtstag? :-)
Achja, gelaufen bin ich auch noch. Gestern bei schön warmen 28° eine 46:13 gelaufen auf 10 km. Das ist gar nicht schlecht. Da hab ich schon manchen Silvesterlauf langsamer gemacht. Schnitt pro km 4:37. Ist ok, so ausm Training raus, find ich. Und weil ich das so interessant find, werd ich mal mein Augenmerk weiter auf die Intervalliererei setzen und mal schaun, ob ich nicht auf so Kurzstrecken noch was reissen kann.
Merke: Wenn dir Intervalle Spaß machen, dann geht noch was.
Und das Klonken nicht vergessen :-)
Die Tage hab ich immer im Garten schön gechippt. Geht ja auch nix anderes, weil ich bloß 10 Meter Platz hatte. Aber irgendwann is auch wieder gut. Man traut sich auch net so recht genau an die Büsche zu spielen. Ruckzuck sind die Bälle beim Nachbarn.
Die schauen eh immer recht amüsiert rüber, wenn ich mit dem Sand Wedge Bälle durch den Garten holze.
Aber man hat ja seine Plätze.
Heute früh bin ich auf den Sportplatz geradelt. Bewaffnet mit dem Eisen 7, mit dem Eisen 10, mit dem Wedge und 34 Bällen.
Dann schön im Schatten die Bälle drapiert und dann gings KLONK KLONK KLONK. Erst in Chippmanier, später als hübsche Pitches.
Die Chipperei gelingt mir mittlerweile ganz gut. Als ich dann auf Pitch umgestellt hab, gings doch erst mal nicht KLONK, sondern eher Pffft wsch wsch wsch. So ein Geräusch macht der Ball, wenn er nicht durch die Luft segelt, sondern am Gras entlang saust. Falsch gemacht. Mussu üben. Aber dann nach und nach gings recht gut. Mit den Schlägern komm ich prima klar. Und mein Lieblingseisen hab ich auch schon erkoren, das ist das 10er. Gibts normal gar nicht, aber ich hab eins. Ätsch.
Nach 120 Bällen hab ich auch mal ein Ziel anvisiert. Und zwar ein Flutlichtmast. Dem wollte ich so nah wie möglich kommen. Ging ganz gut, auch wenn ich nicht einmal den Mast getroffen hab.
Die Tage werd ich mich mal wieder auf nem Golfplatz blicken lassen.
Und dann gehts KLONK, WUSCH, PITCH. Und wenn das alles gut funktioniert, kann ich bald auch mein Handicap gegen Null fahren. Jawohl, so mach ich das. Ich bin ja immer noch bei -54 was das Handicap betrifft. Kunststück, wenn man nie Turniere mitspielt.
Jetzt brauch ich noch ein Holz zum Oberklonken. Oder so ein schönes Hybrid
Dings.
Wann hab ich Geburtstag? :-)
Achja, gelaufen bin ich auch noch. Gestern bei schön warmen 28° eine 46:13 gelaufen auf 10 km. Das ist gar nicht schlecht. Da hab ich schon manchen Silvesterlauf langsamer gemacht. Schnitt pro km 4:37. Ist ok, so ausm Training raus, find ich. Und weil ich das so interessant find, werd ich mal mein Augenmerk weiter auf die Intervalliererei setzen und mal schaun, ob ich nicht auf so Kurzstrecken noch was reissen kann.
Merke: Wenn dir Intervalle Spaß machen, dann geht noch was.
Und das Klonken nicht vergessen :-)
Donnerstag, 13. August 2009
Big Bertha

Big Bertha ist kein neuer Cache
Es ist auch kein neuer Laufplan
Es sind meine Golfschläger, die ich über England gekauft habe. Neiiinn, nicht neu. Die würden ja gut 1000€ kosten. Ich hab nen Laden aufgetan, wo es gebrauchte gute Schläger gibt. Und nachdem ich schon immer ein Auge auf Callaway hatte, speziell auf die Big Bertha Serie, hat es sich geradezu angeboten, dass ich die Schläger kauf. Sind 4 Jahre alt, aber super in Schuss.
Jetzt kann ich dann mal ordentlich zulangen und am Handicap arbeiten. Den Tiger Woods krieg ich noch.... Ok, wird knapp.
Ich hab am vergangenen Wochenende wieder Golf geguckt.
Tiger Woods ist wieder richtig gut drauf und hat zwei Turniere am Stück gewonnen. Gut, das hat der Martin Kaymer auch gemacht, aber diesmal wurde er nur geteilter 60.
In der Rangliste ist der Martin auf Rang 12 zu finden. Zum Vergleich, der Bernhard Langer ist irgendwo bei 500 und den kennt ja wohl jeder.
Nundenn, die letzten drei Löcher waren hochinteressant. Der Tiger hat die vierte Runde super hingelegt und gleich auf 5 Löcher 3 Schläge auf den Führenden Padraig Harrington gutgemacht.
Dann an Loch 16 das Drama. Der Tiger legt einen relativ langen Ball, so 150 Meter lang 40 cm neben das Loch. Ganz klarer Birdie. Der Paddy in Zugzwang haut den Ball aus dem Rough in den Tümpel. Strafschlag und droppen jenseits des Tümpels.
Nächster Schlag viel zu weit und ins tiefe Rough rein. Von dort erst aufs Grün und mit einem Tripple Bogey liegt Harrington plötzlich 3 Schläger hinter Woods und muss sogar am Ende noch den zweiten Platz teilen. Das war hart.
Ich mein, so einen Triple Bogey, darüber ärger sogar ICH mich.
Der Tiger hat sogar noch eine Strafe nachträglich bekommen, weil er einen offiziellen kritisiert hat. Nein, nicht wegen sich, sondern wegen seinem Gegner. Er monierte, dass sie beim Spiel von Harrington drängten, weil so viel Zeit ins Land ging. Woods meinte, wenn man seinem Gegner mehr Zeit gelassen hätte, hätte er niemals so schlecht an Loch 16 gespielt.
Fairer Sportler, find ich.
Ich hoff ich hab euch nicht gelangweilt mit den Golfnews. :-)
Achja, gestern waren wir nochmal in der Teufels Küche und haben ENDLICH ENDLICH ENDLICH die Dose gefunden. Wir haben an den Finalkoordinaten trotzdem noch 50 Minuten suchen müssen. Nach 19 Monaten hab ich diesen Cache endlich erledigt. Ein hartes Stück Arbeit.
Dafür hab ich heute eine lockere Cacherunde in Erkheim gemacht mit 14 gefundenen Dosen. Bloß kein Stress.
Samstag, 8. August 2009
Putzig
Heut bei lauwarmen Temperaturen *hüstel* die Hasenrunde gemacht. Nur ein bisschen länger.
Und ich dachte ich komm heut ja gar net vom Fleck. Das geht aber auch zäh usw. Aber die Kilometerzeiten haben behauptet, ich laufe irgendwas zwischen 5:04 und 5:25 (sofern kein Berg dazwischen war)Na gut, dann glaub ich das halt.
War aber trotzdem ein schöner Lauf.
Weswegen ich aber den Blogeintrag schreib, liegt an der Geschichte:
Ich hatte nur noch 600 Meter vor mir, bis ich Daheim war, da war so ein kleiner Bub, so 3 Jahre alt auf seinem Spielzeugtraktor und hat seinem Papa beim Auto waschen zugeschaut. Dann hat er mich erblickt und ist mit seinem Trekker auf mich zugeheizt und was hielt er in der Hand? Eine große orangfarbene Wasserflasche, mit blauem Deckel und die hielt er mir mit weit ausgestrecktem Arm und über das Gesicht strahlend, mit den himmelblauen Augen und rollendem Traktor entgegen.
Erst hab ich gar net kapiert, was ich davon halten soll, aber dann klingelte es. Dann hab ich die Flasche genommen, so getan, als würd ich davon trinken und mich schön bedankt. Ihm noch über die hellblonden Haare gestrichen und weiter gelaufen. Daddy hat davon überhaupt nix mitbekommen.
Dieses strahlende Gesicht, das werd ich nie mehr vergessen und er hatte bestimmt das Gefühl, dass er mir das Leben gerettet hat mit seiner Flasche.
Das war echt süß.
Und ich dachte ich komm heut ja gar net vom Fleck. Das geht aber auch zäh usw. Aber die Kilometerzeiten haben behauptet, ich laufe irgendwas zwischen 5:04 und 5:25 (sofern kein Berg dazwischen war)Na gut, dann glaub ich das halt.
War aber trotzdem ein schöner Lauf.
Weswegen ich aber den Blogeintrag schreib, liegt an der Geschichte:
Ich hatte nur noch 600 Meter vor mir, bis ich Daheim war, da war so ein kleiner Bub, so 3 Jahre alt auf seinem Spielzeugtraktor und hat seinem Papa beim Auto waschen zugeschaut. Dann hat er mich erblickt und ist mit seinem Trekker auf mich zugeheizt und was hielt er in der Hand? Eine große orangfarbene Wasserflasche, mit blauem Deckel und die hielt er mir mit weit ausgestrecktem Arm und über das Gesicht strahlend, mit den himmelblauen Augen und rollendem Traktor entgegen.
Erst hab ich gar net kapiert, was ich davon halten soll, aber dann klingelte es. Dann hab ich die Flasche genommen, so getan, als würd ich davon trinken und mich schön bedankt. Ihm noch über die hellblonden Haare gestrichen und weiter gelaufen. Daddy hat davon überhaupt nix mitbekommen.
Dieses strahlende Gesicht, das werd ich nie mehr vergessen und er hatte bestimmt das Gefühl, dass er mir das Leben gerettet hat mit seiner Flasche.
Das war echt süß.
Montag, 3. August 2009
Der Storch
Gestern war Storchenfest bei Colmar in der Nähe.
Mit viel Rumptata wurde da den Störchen gehuldigt. Wein gibts in rauen Massen, statt Bierkrüge. Nervig waren so Benzinfernsteuerautos. Was die da verloren haben, das weiß kein Mensch. Macht Lärm, macht Gestank.
An dem Festplatz ist so ein Gehege, bei dem die Störche großgezogen werden. Denn mit den Störchs gings in den 70ern rapide bergab. Wegen Hochspannungsleitungen, wegen Wilderern, wegen vieler anderen Gründen war der Storch drauf und dran auszusterben im Elsaß.
Die Störche verloren die Orientierung z.B. durch den Ausbau von Hochspannungsleitungen und viele Tiere überlebten dann einfach nicht mehr den langen Flug nach Afrika. So war es, dass es in den 70ern nur noch 9 Storchenpaare gab. Es musste etwas geschehn. Die Störche wurden eingefangen und in große Gehege verfrachtet, wenn es auf den Herbst zuging. Die Jungen wurden 3 Jahre lang ins Gehege gesteckt, solang dauert es, bis der natürliche Instinkt in wärmere Gefilde zu fliegen sozusagen verflogen ist und die Jungstörche im Elsaß überwintern.
Durch diese Maßnahmen hat man es geschafft, dass es bis zur Jahrtausendwende an die 250 Storchenpaare gab. Mit steigender Tendenz.
Warum ist der Storch eigentlich das Sinnbild für das Elsaß. Da gibts eine Erklärung hierfür.
Das Elsaß war ja nicht immer französisch. Nö, es wurde immer hin und hergeschubst zwischen Deutschland und Frankreich.
Seit dem Ende des ersten Weltkriegs gehört das Elsaß wieder zu Frankreich.
Für die Elsäßer war es natürlich alles andere als einfach. Schließlich mussten die elsäßischen Soldaten für das deutsche Reich kämpfen und praktisch gegen ihre Landsleute im Geiste. Später im zweiten Weltkrieg mussten die Soldaten gegen die deutsche Wehrmacht kämpfen.
Bis heute ist spürbar, dass das Elsaß von den Franzosen nicht wirklich akzeptiert wird. Es gibt Frankreich und es gibt das Elsaß. Deutschland hingegen hat natürlich längst mit dem Thema Elsaß abgeschlossen.
Dass das Elsaß eine Eigenheit ist, merkt man auch daran, dass es damals der Region verboten war, den Hahn, das Sinnbild Frankreichs im Wappen zu führen. Andererseits wollten die Elsäßer auch nicht den deutschen Adler im Wappen tragen. Also machte man aus der Not eine Tugend und führte für die Region Bas-Rhin und Haut-Rhin den Storch als Sinnbild des Elsaß ein. Ein schlauer Kompromiss, der sich auch auf den Tourismus auswirkt.
Das Elsaß zählt wohl zu den schönsten Regionen Frankreichs. Der eigenwillige Charme der Dörfer und Städte, mit dem nicht zu verbergenden Einfluß Deutschlands ist einmalig. Und u.A. der Weinanbau macht das Elsaß zu eine der reichsten Regionen Frankreichs. Anhand der Weinanbauernamen ist auch klar zu erkennen, dass die Mehrzahl der Anbauer deutschstämmig sind.
Vive la Cigogne (Es lebe der Storch) :-)
Mit viel Rumptata wurde da den Störchen gehuldigt. Wein gibts in rauen Massen, statt Bierkrüge. Nervig waren so Benzinfernsteuerautos. Was die da verloren haben, das weiß kein Mensch. Macht Lärm, macht Gestank.
An dem Festplatz ist so ein Gehege, bei dem die Störche großgezogen werden. Denn mit den Störchs gings in den 70ern rapide bergab. Wegen Hochspannungsleitungen, wegen Wilderern, wegen vieler anderen Gründen war der Storch drauf und dran auszusterben im Elsaß.
Die Störche verloren die Orientierung z.B. durch den Ausbau von Hochspannungsleitungen und viele Tiere überlebten dann einfach nicht mehr den langen Flug nach Afrika. So war es, dass es in den 70ern nur noch 9 Storchenpaare gab. Es musste etwas geschehn. Die Störche wurden eingefangen und in große Gehege verfrachtet, wenn es auf den Herbst zuging. Die Jungen wurden 3 Jahre lang ins Gehege gesteckt, solang dauert es, bis der natürliche Instinkt in wärmere Gefilde zu fliegen sozusagen verflogen ist und die Jungstörche im Elsaß überwintern.
Durch diese Maßnahmen hat man es geschafft, dass es bis zur Jahrtausendwende an die 250 Storchenpaare gab. Mit steigender Tendenz.
Warum ist der Storch eigentlich das Sinnbild für das Elsaß. Da gibts eine Erklärung hierfür.
Das Elsaß war ja nicht immer französisch. Nö, es wurde immer hin und hergeschubst zwischen Deutschland und Frankreich.
Seit dem Ende des ersten Weltkriegs gehört das Elsaß wieder zu Frankreich.
Für die Elsäßer war es natürlich alles andere als einfach. Schließlich mussten die elsäßischen Soldaten für das deutsche Reich kämpfen und praktisch gegen ihre Landsleute im Geiste. Später im zweiten Weltkrieg mussten die Soldaten gegen die deutsche Wehrmacht kämpfen.
Bis heute ist spürbar, dass das Elsaß von den Franzosen nicht wirklich akzeptiert wird. Es gibt Frankreich und es gibt das Elsaß. Deutschland hingegen hat natürlich längst mit dem Thema Elsaß abgeschlossen.
Dass das Elsaß eine Eigenheit ist, merkt man auch daran, dass es damals der Region verboten war, den Hahn, das Sinnbild Frankreichs im Wappen zu führen. Andererseits wollten die Elsäßer auch nicht den deutschen Adler im Wappen tragen. Also machte man aus der Not eine Tugend und führte für die Region Bas-Rhin und Haut-Rhin den Storch als Sinnbild des Elsaß ein. Ein schlauer Kompromiss, der sich auch auf den Tourismus auswirkt.
Das Elsaß zählt wohl zu den schönsten Regionen Frankreichs. Der eigenwillige Charme der Dörfer und Städte, mit dem nicht zu verbergenden Einfluß Deutschlands ist einmalig. Und u.A. der Weinanbau macht das Elsaß zu eine der reichsten Regionen Frankreichs. Anhand der Weinanbauernamen ist auch klar zu erkennen, dass die Mehrzahl der Anbauer deutschstämmig sind.
Vive la Cigogne (Es lebe der Storch) :-)
Freitag, 31. Juli 2009
I feel good
Ach ich könnt grad wieder blöd vor mich hinhopsen. Alles ist prima, uns gehts gut und so bleibts auch. Jawohl.
Gestern haben wir beim Schlossberglauf in Freiburg mitgemacht. War vom Organisator nicht sehr ernst genommen. Und die Teilnehmer sollten es auch locker nehmen. Naja.
Der Start war dann auch nicht um 19 Uhr, sondern etwas später. Waren soviel Nachmeldungen. Also gabs für mich noch schnell ein Weizen.
Der Hammer war dann, dass der Organisator verschollen war. Er wurde überall gesucht und dann doch irgendwann gefunden. Ohne Organisation, kein Start. Gut, wir hatten ihn gefunden und dann war auch bald der Start. Wie die Zeitnahme funktioniert weiss ich bis heute nicht. Wie lang die Strecke war, das ist auch nicht so recht klar. In der Ausschreibung hiess es, so um die 10 km. Irgendwo stand dann, so ungefähr 3x3200 Meter, also 9600 Meter. 3 Runden wurden demnach gelaufen. Der erste km ging nur bergauf, dafür die folgenden 2 km meist leicht bergab. Das machte die Pacekontrolle natürlich auch unmöglich. Naja, laufma halt nach Gefühl, wird schon passen.
Die Bergaufpassage wurde auf der zweiten Runde etwas schwer und auf der dritten Runde dann eher recht beschwerlich. Egal, geht ja dann wieder runter.
Was gibts sonst noch zu sagen über den Lauf? Achja, irgendwann war Ziel und weil nicht klar war, wo das Ziel ist, haben halt die Zuschauer einfach die Läufer angebrüllt, dass Feierabend ist. Achso.
Nundenn, ich brauchte für die nicht definierte Strecke von, sagen wir knapp über 9 km 41:50 Minuten. Was immer ich auch damit anfangen will. Kerstin kam auch bald ins Ziel und freute sich über ihre 46:30. Als klar war, dass es eben keine 10 und auch keine 9,6 km waren, hat sich das einigermassen relativiert. Schnell war sie trotzdem, keine Frage. Da muss einfach mal ein wirklicher 10 km Lauf her für sie.
Danach gabs noch ordentlich Bananen und Melonen. Kerstin fragte noch eine von der Orga, ob sie net wissen wie lang der Lauf war? Antwort: Ja so ungefähr 10 km. Aso. Nach einem Weizen haben wir uns dann auch wieder vom Schlossberg runter gemacht und sind zum Auto gelaufen. Nicht ohne vorher noch bei einem Türken einzukaufen, der lecker Obst hatte und Tabulee, das wir später schmatzend verspachtelt haben. Das war aber auch lecker.
Heute hab ich mich dann auch gleich wieder auf den Weg in die Vogesen gemacht. Mittlerweile dürfte ich die Vogesen fast auswendig kennen. Wieder eine schöne Cachesuchtour gemacht in wunderschöner alpinen Landschaft. Schön wars.
Ich sach ja, alles toll, hier lässt es sich aushalten.
Gestern haben wir beim Schlossberglauf in Freiburg mitgemacht. War vom Organisator nicht sehr ernst genommen. Und die Teilnehmer sollten es auch locker nehmen. Naja.
Der Start war dann auch nicht um 19 Uhr, sondern etwas später. Waren soviel Nachmeldungen. Also gabs für mich noch schnell ein Weizen.
Der Hammer war dann, dass der Organisator verschollen war. Er wurde überall gesucht und dann doch irgendwann gefunden. Ohne Organisation, kein Start. Gut, wir hatten ihn gefunden und dann war auch bald der Start. Wie die Zeitnahme funktioniert weiss ich bis heute nicht. Wie lang die Strecke war, das ist auch nicht so recht klar. In der Ausschreibung hiess es, so um die 10 km. Irgendwo stand dann, so ungefähr 3x3200 Meter, also 9600 Meter. 3 Runden wurden demnach gelaufen. Der erste km ging nur bergauf, dafür die folgenden 2 km meist leicht bergab. Das machte die Pacekontrolle natürlich auch unmöglich. Naja, laufma halt nach Gefühl, wird schon passen.
Die Bergaufpassage wurde auf der zweiten Runde etwas schwer und auf der dritten Runde dann eher recht beschwerlich. Egal, geht ja dann wieder runter.
Was gibts sonst noch zu sagen über den Lauf? Achja, irgendwann war Ziel und weil nicht klar war, wo das Ziel ist, haben halt die Zuschauer einfach die Läufer angebrüllt, dass Feierabend ist. Achso.
Nundenn, ich brauchte für die nicht definierte Strecke von, sagen wir knapp über 9 km 41:50 Minuten. Was immer ich auch damit anfangen will. Kerstin kam auch bald ins Ziel und freute sich über ihre 46:30. Als klar war, dass es eben keine 10 und auch keine 9,6 km waren, hat sich das einigermassen relativiert. Schnell war sie trotzdem, keine Frage. Da muss einfach mal ein wirklicher 10 km Lauf her für sie.
Danach gabs noch ordentlich Bananen und Melonen. Kerstin fragte noch eine von der Orga, ob sie net wissen wie lang der Lauf war? Antwort: Ja so ungefähr 10 km. Aso. Nach einem Weizen haben wir uns dann auch wieder vom Schlossberg runter gemacht und sind zum Auto gelaufen. Nicht ohne vorher noch bei einem Türken einzukaufen, der lecker Obst hatte und Tabulee, das wir später schmatzend verspachtelt haben. Das war aber auch lecker.
Heute hab ich mich dann auch gleich wieder auf den Weg in die Vogesen gemacht. Mittlerweile dürfte ich die Vogesen fast auswendig kennen. Wieder eine schöne Cachesuchtour gemacht in wunderschöner alpinen Landschaft. Schön wars.
Ich sach ja, alles toll, hier lässt es sich aushalten.
Dienstag, 28. Juli 2009
Fertig
Ich bin jetzt erstmal reichlich fertig. Das war jetzt schon ein bisschen heftig die letzten Tage.
Da wär zum einen ein entspanntes Intvervalltraining über 6x1000 Meter. Das ging ja noch. Dann hatte ich ein paar Geocaching Sessions. Zum einen wär da eine Reise auf den Grand Ballon hinauf. Höher gehts im Elsass nicht mehr. Bis auf 1400 Meter war ich oben. Klingt nicht hoch, aber man muss bedenken, dass das Tal auf knapp 200 Metern liegt. Dazu kommt noch, dass ich gleich 2x zum Grand Ballon bin. Beim ersten mal hab ich mich so blöd angestellt, dass ich 2 Stunden bis zum Startparkplatz gebraucht hab und kaum war ich unterwegs, hats auch schon zu regnen angefangen. Dann hab ich halt noch ein paar einfache gemacht und bin Heim. Am nächsten Tag ging die ganze Sache viel leichter von der Hand. Hat nicht geregnet und dem Lauf/ der Wanderung stand nix im Weg. Die Caches auf dem Weg zum Grand Ballon konnte ich ganz gut finden. Die Temperaturen hielten sich auch in Grenzen. Und je höher man kam, umso kühler wurde es natürlich. Irgendwann war ich dann auch ganz oben. Auf dem Pass um den Grand Ballon konnte man noch so Namen auf der Strasse entziffern, wie ULLE oder KESSLER oder das Telekom Zeichen. Da wurde vor ein paar Jahren mal drüber geradelt. Meine Herren, hatte man da oben einen Ausblick. Nach Osten weit in den Schwarzwald hinein, nach Westen die halbe Région Lorraine, im Süden konnte man schon Basel ausmachen und im Norden fast schon Strasbourg. Aber lang hielt ich mich dort oben nicht auf, es zog wie die berühmte Hechtsuppe. Im Galopp gings wieder hinunter auf einer andern Route ins Tal. Schöner Wanderlauftag um den Grand Ballon und dabei 9 Dosen geschnappt.
Weil das nicht reicht, hab ich am Sonntag einen langen Lauf über 28 km gemacht. Es lief am Anfang viel zu gut. Eigentlich sollte ich es ja wissen, dass man mit einer Pace von 5:07 im Training nicht weit kommt. Und optimistischerweise wollte ich die km von 20 bis 25 noch unter 5 Minuten pro km machen. Aber pfff, ich musste nach der Halbmarathondistanz erstmal im Schatten ein Päuschen einlegen. Denn nebenbei hatte es noch kuschelige 30°. Es hat mir ja auch keiner gesagt, dass ich in der Mittagshitze einen langen Lauf machen soll. Naja, egal. Irgendwann endet auch der Lauf und weil am späten Mittag unser grosser Hausbrunnen von Touristen belagert wird, macht sich das ziemlich geil, wenn man an den Touris vorbei geht und direkt den ganzen Kopf ins Wasser steckt. War super. Die Leute grinsten sich natürlich eins. War recht anstrengend die ganze Sache. Beine weh, aber da müssma durch.
Es kommt der Montag und ich hab reichlich Zeit um wieder auf Dosensuche zu gehen. Es kommt der Col de la Schlucht dran. Hier auf dem Pass ist vor 10 Tagen der Tour de France Tross drüber geradelt. Das ist auch die Grenze zwischen dem Elsass und der Region Lorraine. Ich finds ja immer lustig, wie sich die Motorradfahrer hier hoch kämpfen und sich dann stolz auf Photos präsentieren, welch Leistung sie vollbracht haben. Und dann gehts wieder nach unten.
Hier am Col de la Schlucht gibts auch eine Super Cacheserie. Zunächst musste ich einem heftigen Single Trail Pfad folgen. Als ich bei den Koordinaten der ersten Dose war, wollte ich nicht glauben, dass der Besitzer der Dose dort oben den Cache abgelegt hat. Ne, viel zu gefährlich. Dazu müsste man ja 15 Meter hoch in den steilen Hang hinein, wenns dich da runter würfelt, dann hält dich vielleicht der Weg auf, wenn nicht, gehts halt nochmal 80 Meter weit fast senkrecht nach unten. Könnte etliche blaue Flecken geben. So bin ich dann erstmal ohne Fund weiter gegangen und hab etliche Wanderer überholt. Auch nicht so einfach auf dem engen Weg. An den Wänden waren oft Seile und Geländer angebracht und wenns links mal 50, mal 100 mal 200 Meter nach unten geht und das 70 Zentimeter neben den Füssen, dann hält man sich freiwillig an den Seilen und Geländern fest. So stiefelte ich über Felsen, Gestein, Felsendurchbrüche, Wege nach oben, nach unten, an Wasserfällen vorbei immer weiter dem Weg nach. Die nächsten zwei Dosen waren nicht so schwer zu finden.
Nach diesem Felsenweg kam endlich für einen Kilometer ein normaler, breiter Feldweg. Was für eine Wohltat. Da störts auch nicht, wenns bergauf geht.
Nach zwei weiteren Caches versuchte ich mich an einem Weg, der gar nicht da war. In 100 Metern sollte noch eine Dose in einer Höhle sein. Aber nachdem es mich ordentlich auf die Hüfte gepfeffert hatte, hab ich das Projekt sausen lassen und bin weiter zum Col de la Felemont. Erst ein normaler Singletrail und dann die Wand vor mir. Etwa 350 Höhenmeter und alles in engen Serpentinen nach oben auf stufigen Felsen. Das treibt einem die eine oder andere Schweissperle aufs Antlitz. Oben angekommen hat mich das GPS wieder genarrt. Die nächste Dose war mal 50, dann wieder 100 Meter weit weg. Also bin ich den Weg wieder 100 Meter nach unten, dann wieder nach oben. Dann irgendwann hat das GPS doch mal auf einen Felsen gezeigt. Ach neeeee, bitte nicht da drüben. Ein Felsen über dem Weg. Aber nützt ja nix. Ich robbte am Hang entlang, hielt mich immer an Grasbüscheln fest und kam schliesslich an dem Felsen an. Die Leute um mich herum schüttelten bloss den Kopf. Aber der Cache war hier. Nur, wie sollte ich jetzt unauffällig loggen? Einigermassen gelang es mir. Ich kann auch davon ausgehen, dass da keiner rüber gekeilt ist, um zu gucken, was ich da gemacht hab.
Weiter gings auf der Spitze des Bergplateaus weiter. Die Aussicht, der Wahnsinn. Der Wind: Saukalt. Obwohl es heute im Tal 30° hatte, hier oben warens nur noch 18°. Dann lief ich zum nächsten Cache und suchte den auch noch eine halbe Stunde. Meine Güte, manchmal ist man ziemlich blind.
Der Rest nach unten war nicht mehr so schwer zu meistern. Aber ich hatte ja noch den ersten Cache vom Felsenweg zu machen. Also nochmal diesen Weg angefangen und allen Mut zusammen genommen und zur hohlen Buche hoch gearbeitet. Jeden Schritt 2x überlegt und bald war ich auch oben an der Buche, fasste hinein und hielt das gute Stück in Händen. Darin mein Aufkleber ins Logbuch gemacht und, hm, wie komm ich da jetzt wieder runter??? Von oben sieht die ganze Sache noch schlimmer aus, als von unten. Nicht mal den Weg konnte ich sehen und sah nur 100 Meter steilen Abhang. Aber irgendwie musste ich da runter. Hubschrauber holen ist teuer und aufwändig. So also jeden Schritt 3X überlegt und nach und nach Meter für Meter nach unten gekommen.
Da war ich dann aber schon sehr froh, als ich wieder unten war. War schon recht kribbelig. Und jetzt war ich auch endlich fertig mit der Suche und konnte mit leicht wackeligen Knien Heim fahren. Das waren dann auch wieder über 23 km an diesem Tag und heute hatte ich auch ordentlich Muskelkater in den Armen und sehr schwere Beine. Wie gesagt, ich bin leicht fertig.
Da wär zum einen ein entspanntes Intvervalltraining über 6x1000 Meter. Das ging ja noch. Dann hatte ich ein paar Geocaching Sessions. Zum einen wär da eine Reise auf den Grand Ballon hinauf. Höher gehts im Elsass nicht mehr. Bis auf 1400 Meter war ich oben. Klingt nicht hoch, aber man muss bedenken, dass das Tal auf knapp 200 Metern liegt. Dazu kommt noch, dass ich gleich 2x zum Grand Ballon bin. Beim ersten mal hab ich mich so blöd angestellt, dass ich 2 Stunden bis zum Startparkplatz gebraucht hab und kaum war ich unterwegs, hats auch schon zu regnen angefangen. Dann hab ich halt noch ein paar einfache gemacht und bin Heim. Am nächsten Tag ging die ganze Sache viel leichter von der Hand. Hat nicht geregnet und dem Lauf/ der Wanderung stand nix im Weg. Die Caches auf dem Weg zum Grand Ballon konnte ich ganz gut finden. Die Temperaturen hielten sich auch in Grenzen. Und je höher man kam, umso kühler wurde es natürlich. Irgendwann war ich dann auch ganz oben. Auf dem Pass um den Grand Ballon konnte man noch so Namen auf der Strasse entziffern, wie ULLE oder KESSLER oder das Telekom Zeichen. Da wurde vor ein paar Jahren mal drüber geradelt. Meine Herren, hatte man da oben einen Ausblick. Nach Osten weit in den Schwarzwald hinein, nach Westen die halbe Région Lorraine, im Süden konnte man schon Basel ausmachen und im Norden fast schon Strasbourg. Aber lang hielt ich mich dort oben nicht auf, es zog wie die berühmte Hechtsuppe. Im Galopp gings wieder hinunter auf einer andern Route ins Tal. Schöner Wanderlauftag um den Grand Ballon und dabei 9 Dosen geschnappt.
Weil das nicht reicht, hab ich am Sonntag einen langen Lauf über 28 km gemacht. Es lief am Anfang viel zu gut. Eigentlich sollte ich es ja wissen, dass man mit einer Pace von 5:07 im Training nicht weit kommt. Und optimistischerweise wollte ich die km von 20 bis 25 noch unter 5 Minuten pro km machen. Aber pfff, ich musste nach der Halbmarathondistanz erstmal im Schatten ein Päuschen einlegen. Denn nebenbei hatte es noch kuschelige 30°. Es hat mir ja auch keiner gesagt, dass ich in der Mittagshitze einen langen Lauf machen soll. Naja, egal. Irgendwann endet auch der Lauf und weil am späten Mittag unser grosser Hausbrunnen von Touristen belagert wird, macht sich das ziemlich geil, wenn man an den Touris vorbei geht und direkt den ganzen Kopf ins Wasser steckt. War super. Die Leute grinsten sich natürlich eins. War recht anstrengend die ganze Sache. Beine weh, aber da müssma durch.
Es kommt der Montag und ich hab reichlich Zeit um wieder auf Dosensuche zu gehen. Es kommt der Col de la Schlucht dran. Hier auf dem Pass ist vor 10 Tagen der Tour de France Tross drüber geradelt. Das ist auch die Grenze zwischen dem Elsass und der Region Lorraine. Ich finds ja immer lustig, wie sich die Motorradfahrer hier hoch kämpfen und sich dann stolz auf Photos präsentieren, welch Leistung sie vollbracht haben. Und dann gehts wieder nach unten.
Hier am Col de la Schlucht gibts auch eine Super Cacheserie. Zunächst musste ich einem heftigen Single Trail Pfad folgen. Als ich bei den Koordinaten der ersten Dose war, wollte ich nicht glauben, dass der Besitzer der Dose dort oben den Cache abgelegt hat. Ne, viel zu gefährlich. Dazu müsste man ja 15 Meter hoch in den steilen Hang hinein, wenns dich da runter würfelt, dann hält dich vielleicht der Weg auf, wenn nicht, gehts halt nochmal 80 Meter weit fast senkrecht nach unten. Könnte etliche blaue Flecken geben. So bin ich dann erstmal ohne Fund weiter gegangen und hab etliche Wanderer überholt. Auch nicht so einfach auf dem engen Weg. An den Wänden waren oft Seile und Geländer angebracht und wenns links mal 50, mal 100 mal 200 Meter nach unten geht und das 70 Zentimeter neben den Füssen, dann hält man sich freiwillig an den Seilen und Geländern fest. So stiefelte ich über Felsen, Gestein, Felsendurchbrüche, Wege nach oben, nach unten, an Wasserfällen vorbei immer weiter dem Weg nach. Die nächsten zwei Dosen waren nicht so schwer zu finden.
Nach diesem Felsenweg kam endlich für einen Kilometer ein normaler, breiter Feldweg. Was für eine Wohltat. Da störts auch nicht, wenns bergauf geht.
Nach zwei weiteren Caches versuchte ich mich an einem Weg, der gar nicht da war. In 100 Metern sollte noch eine Dose in einer Höhle sein. Aber nachdem es mich ordentlich auf die Hüfte gepfeffert hatte, hab ich das Projekt sausen lassen und bin weiter zum Col de la Felemont. Erst ein normaler Singletrail und dann die Wand vor mir. Etwa 350 Höhenmeter und alles in engen Serpentinen nach oben auf stufigen Felsen. Das treibt einem die eine oder andere Schweissperle aufs Antlitz. Oben angekommen hat mich das GPS wieder genarrt. Die nächste Dose war mal 50, dann wieder 100 Meter weit weg. Also bin ich den Weg wieder 100 Meter nach unten, dann wieder nach oben. Dann irgendwann hat das GPS doch mal auf einen Felsen gezeigt. Ach neeeee, bitte nicht da drüben. Ein Felsen über dem Weg. Aber nützt ja nix. Ich robbte am Hang entlang, hielt mich immer an Grasbüscheln fest und kam schliesslich an dem Felsen an. Die Leute um mich herum schüttelten bloss den Kopf. Aber der Cache war hier. Nur, wie sollte ich jetzt unauffällig loggen? Einigermassen gelang es mir. Ich kann auch davon ausgehen, dass da keiner rüber gekeilt ist, um zu gucken, was ich da gemacht hab.
Weiter gings auf der Spitze des Bergplateaus weiter. Die Aussicht, der Wahnsinn. Der Wind: Saukalt. Obwohl es heute im Tal 30° hatte, hier oben warens nur noch 18°. Dann lief ich zum nächsten Cache und suchte den auch noch eine halbe Stunde. Meine Güte, manchmal ist man ziemlich blind.
Der Rest nach unten war nicht mehr so schwer zu meistern. Aber ich hatte ja noch den ersten Cache vom Felsenweg zu machen. Also nochmal diesen Weg angefangen und allen Mut zusammen genommen und zur hohlen Buche hoch gearbeitet. Jeden Schritt 2x überlegt und bald war ich auch oben an der Buche, fasste hinein und hielt das gute Stück in Händen. Darin mein Aufkleber ins Logbuch gemacht und, hm, wie komm ich da jetzt wieder runter??? Von oben sieht die ganze Sache noch schlimmer aus, als von unten. Nicht mal den Weg konnte ich sehen und sah nur 100 Meter steilen Abhang. Aber irgendwie musste ich da runter. Hubschrauber holen ist teuer und aufwändig. So also jeden Schritt 3X überlegt und nach und nach Meter für Meter nach unten gekommen.
Da war ich dann aber schon sehr froh, als ich wieder unten war. War schon recht kribbelig. Und jetzt war ich auch endlich fertig mit der Suche und konnte mit leicht wackeligen Knien Heim fahren. Das waren dann auch wieder über 23 km an diesem Tag und heute hatte ich auch ordentlich Muskelkater in den Armen und sehr schwere Beine. Wie gesagt, ich bin leicht fertig.
Sonntag, 26. Juli 2009
Emsland, Krümmel, Phillipsburg, Gundremmingen,
Hab ich eins vergessen?
Diese vier Prachtexemplare von AKWs sind momentan ganz oder zum Teil ausser Betrieb.
Und wieviel Strom wird nun aus Russland importiert? Ich tippe auf gar keinen. Auch wenn diese vier Dinger stehen, haben wir immer noch eine Überproduktion an Strom.
Ist schon lustig, wie RWE superstolz ist, dass sie ihr AKW so schnell abgeschaltet haben und gleich den Behörden gemeldet haben. Respekt, Respekt. Seht her, wir sind nicht Vattenfall, unsere AKWs bleiben zwar auch ständig stehen, aber wir meldens gleich. Wir sind so toll.
Ach lasst sie doch einfach gleich aus, schweisst nen Henkel auf den Kühlturm, holt einen grossen Kran und weg damit.
Schon schön zu sehen, wie sicher die AKWs in Deutschland sind. Und so sicher, dass kürzlich ganz Hamburg und Umgebung ohne Strom war. Sichersicher.
Lächerlich.
Und was noch äusserst absurd ist: Atomstrom ist doch so günstig in der Herstellung????!!!! Soooo, dann stell ich doch mal die Frage, warum mein Stromanbieter, der Strom ausschliesslich aus Wasser, Solar und Wind erzeugt einen besseren Preis anbieten kann, als mein ehemaliger Stromverticker, mit dem harmlosen Namen LEW, der 16% Strom aus AKWs hinein mischt? Aber das ist kein Einzelfall, sondern die Regel. Atomstrom wird teuer verkauft, der Kunde auf breiter Linie verarscht.
Diese vier Prachtexemplare von AKWs sind momentan ganz oder zum Teil ausser Betrieb.
Und wieviel Strom wird nun aus Russland importiert? Ich tippe auf gar keinen. Auch wenn diese vier Dinger stehen, haben wir immer noch eine Überproduktion an Strom.
Ist schon lustig, wie RWE superstolz ist, dass sie ihr AKW so schnell abgeschaltet haben und gleich den Behörden gemeldet haben. Respekt, Respekt. Seht her, wir sind nicht Vattenfall, unsere AKWs bleiben zwar auch ständig stehen, aber wir meldens gleich. Wir sind so toll.
Ach lasst sie doch einfach gleich aus, schweisst nen Henkel auf den Kühlturm, holt einen grossen Kran und weg damit.
Schon schön zu sehen, wie sicher die AKWs in Deutschland sind. Und so sicher, dass kürzlich ganz Hamburg und Umgebung ohne Strom war. Sichersicher.
Lächerlich.
Und was noch äusserst absurd ist: Atomstrom ist doch so günstig in der Herstellung????!!!! Soooo, dann stell ich doch mal die Frage, warum mein Stromanbieter, der Strom ausschliesslich aus Wasser, Solar und Wind erzeugt einen besseren Preis anbieten kann, als mein ehemaliger Stromverticker, mit dem harmlosen Namen LEW, der 16% Strom aus AKWs hinein mischt? Aber das ist kein Einzelfall, sondern die Regel. Atomstrom wird teuer verkauft, der Kunde auf breiter Linie verarscht.
Freitag, 17. Juli 2009
Teufels Küche - Next try
Ich hab schon vor eineinhalb Jahren mal über mein Cacheerlebnis in der Teufels Küche erzählt. Hier nochmal zum mitleiden
Nun haben Klaus, ein neuer Cachefreund und ich dieses Szenario nochmal durchgekaut.
Weil ich die Finalkoordinaten nicht gespeichert hatte, musste ich auch nochmal den ganzen Quark von vorne anfangen.
Wir verabredeten uns um 22 Uhr und schon gings mit vielen Batterien und weiterem Utensil hinein in die Teufels Küche. Wenn man den Link anguckt, sieht das gar nicht sooo spektakulär aus. In der Nacht sieht alles viel wilder aus und gruseliger. Geil.
So schauts aus
Nun suchten wir die ersten Reflektoren und fanden sie auch nach ein paar hundert Metern. Sooo, also rein ins Gebälk. Die erste Station war gut zu machen. Die Reflektoren waren recht angenehm zu finden und nach so 12 Reflektoren kamen wir an einem Baum an. Ich kletterte schnell hoch, sagte die Infos und schon gings weiter. 30 Meter nach 140°. Aha, kannte ich ja noch. Aber auch diesmal war dort nix zu finden, ausser Reflektoren in der Ferne. Also wieder den Reflektoren nachgelaufen. Mal hoch, mal runter, mal seitwärts und immer war das so ein Geeiere, weil ja hier nirgends ein Weg war. Über Wurzeln gings, kreuz und quer.
Irgendwann waren wir bei Station 3. Einige Stationen wurden neu gemacht, daher konnte ich auch nicht in meiner Erinnerung kramen. Auf jeden Fall fanden wir einen Baumstamm, mit einem Knopf. Wir drückten drauf und irgendwo weiter weg bimmelte es. Klaus hat nix gehört. Aber zum Glück ich und so folgte ich der Türglocke zu einem weiteren Baumstamm, der uns die nächsten Infos sagte. Koordinaten 200 Meter entfernt. Tja, wir nahmen die Luftlinie, aber nicht lange, weil wir in einem dichten Jungwald landeten und als wir einen Wald mit 1,50 Meter hohen Brennnesseln fanden, sind wir umgedreht, haben einen Umweg gemacht und HOSSA, ein Weg. Wie wohltuend für die Fußknöchel.
Wir kamen an Station 4 an. Einer von uns beiden musste bei einem blauen Reflektor unten am Weg entlang, ich am oberen Weg nach Reflektoren suchen und wenn ich zwei fand sollte ich überlegen. Hier gabs dann eine Vorrichtung, wo man den mitgebrachten Laserpointer auflegen musste. Dadurch bekam bei Klaus ein Baum einen roten Punkt angestrahlt und am Boden lag ein Infozettel. Das ganze mussten wir vier mal machen, was unglaublich viel Zeit gekostet hat. Und nachdem wir nur 3 gefunden haben, haben wir nochmal beim Anfang von Stage 4 begonnen und die Wege nochmal gemacht. Dann hatten wir alle Infos und weiter gings.
Jetzt fanden wir auch bald ein Schild und zählten brav die Buchstaben. Auch diesmal haben wir die 574 Buchstaben nicht benötigt. Und die Beere war immer noch blau.
Nach der Stage kam von Klaus die Meldung, er sei ein wenig dehydriert und er hat seine Wasserflasche vergessen. Aber da kann geholfen werden. Ich öffnete meinen Rucksack und präsentierte 2 Dosen Bier. Ooooohhhh, schöööööön. Erstmal Pause und das leckere Bier getrunken und natürlich reichlich frische Kraft geschöpft. Denn eins ist sicher, dieser Nachtcache ist saumäßig anstrengend.
Grinsend machten wir uns nun weiter auf den Weg und fanden nach ein paar Metern eine Bank. Haha. Hätten wir das Bier hier gemütlich trinken können. Hier gabs auch einen Hinweis, nach Norden gehen und nach links leuchten.
Schnell fand ich einen riesengroßen Felsen. Auf diesem waren natürlich Reflektoren, also bin ich hochgeklettert und hab nach unten geleuchtet. An vier Bäumen in der Umgebung waren Hinweise an Reflektoren und ich scheuchte Klaus einmal in die Runde, damit er uns die Hinweise holt.
Danach wieder von dem Felsen runter geklettert und schon hatten wir die nächste Stage geschafft.
Mittlerweile war es auch schon 1 Uhr durch. Die Zeit vergeht ganz schön schnell.
Die nächste Station war leicht. Ein paar Reflektoren suchen und an einem Baumstumpf wusste ich schon, was da kommt. Ich hab einfach Klaus rein leuchten lassen, der einen Totenkopf anleuchtete. Er fands geil.
Überhaupt herrschte in dem Wald ganz schön Leben. Da raschelte es überall, fiepte es, knarzte es in den Bäumen und nebenbei summten einem ständig die Fliegen und Motten ins Gesicht, wenn man die Stirnlampe zu lange anließ.
Wir gingen weiter und erreichten wieder eine Reflektorenserie. Und weils so schön ist, über Wurzeln und umgefallene Bäume zu stolpern, haben wir hier gleich zwei Kreise gedreht, weil wir uns von einem andern Reflektor in die Irre haben schicken lassen. Nebenbei bin ich auf der ersten Runde mit dem linken Schuh im Schlamm stecken geblieben, auf der zweiten Runde mit dem Rechten. Dann glich sich das wieder aus.
Hinter Felsen mussten wir krabbeln und kamen vorne wieder raus. Wild.
Am Ende kamen wir wieder an einen Baumstumpf mit Zettel, wir sollen in 230° losmarschieren. Ja schön, aber wie weit? Ausprobieren. Klaus, geh mal vor, ich bleib hier stehen und leuchte in die Richtung in die du laufen musst. Es waren doch gut 150 Meter, dann fand Klaus wieder Reflektoren. Das hat auch wieder Zeit gekostet. Aber wir waren bei Station 10 durch. Wir folgten den Reflektoren und fanden endlich die letzte Stage. Dort war die finale Rechnung deponiert und noch ein paar Bier für die müden Cacherbeine. Der Owner hat da echt Bier für die Sucher hinterlegt. Feiner Zug, aber wir hatten ja schon den Durst gelöscht. Wir mussten etwas entschlüsseln und dann hieß es 50 Meter nach 005 Grad.
Wir hatten jetzt auch schon halb 4 in der Früh. Wir suchten und suchten. Ja, wir suchten. Und suchten und suchten. Aber wir fanden nix. Wir haben den halben Wald auseinander genommen, aber der Cache blieb uns verwehrt. Wir haben wirklich über eine Stunde gesucht und dann abbrechen müssen. Das hat sich sehr schlecht auf die Laune ausgewirkt und eigentlich waren wir ganz schön angefressen. Ich mein, wenn wir uns schon fast 6 Stunden durch den Wald keilen und alle Aufgaben meistern, dann muss es doch nicht sein, dass der Cache so versteckt wird, dass er nur schwer, wenn überhaupt gefunden werden kann. Ja, wir waren echt schlecht drauf und haben aufgeben müssen. Zu allem Überfluß brauchten wir noch ewig, bis wir einen Rückweg aus dem Wald fanden. Dann schließlich kamen wir zutiefst enttäuscht beim Auto an und tranken aber noch ein Bier, das der Klaus Zuhause selber braut. Das hat dann doch ein bisschen entschädigt.
Dass der Klaus noch nicht lang im Geschäft ist, merkt man auch daran, dass die Frau Klaus sich Sorgen gemacht hat und mehrere male angerufen hat. Aber im Auto liegts Handy gut, gell? Auf jeden Fall hat sie dann doch noch angerufen und dem Klaus was erzählt. Als sie auflegte, meinte er nur 'Schlecht aufgelegt' und steckte das Handy ein.
Und so verabschiedeten wir uns voneinander und wollen den Cache mal bei Tageslicht suchen. Obwohl, es wär ja auch gerade schon hell geworden. Aber nö, hat echt gereicht.
War wieder sehr abenteuerlich. Schön wars. Und diesmal hats auch gar nicht geschneit.
Nun haben Klaus, ein neuer Cachefreund und ich dieses Szenario nochmal durchgekaut.
Weil ich die Finalkoordinaten nicht gespeichert hatte, musste ich auch nochmal den ganzen Quark von vorne anfangen.
Wir verabredeten uns um 22 Uhr und schon gings mit vielen Batterien und weiterem Utensil hinein in die Teufels Küche. Wenn man den Link anguckt, sieht das gar nicht sooo spektakulär aus. In der Nacht sieht alles viel wilder aus und gruseliger. Geil.
So schauts aus
Nun suchten wir die ersten Reflektoren und fanden sie auch nach ein paar hundert Metern. Sooo, also rein ins Gebälk. Die erste Station war gut zu machen. Die Reflektoren waren recht angenehm zu finden und nach so 12 Reflektoren kamen wir an einem Baum an. Ich kletterte schnell hoch, sagte die Infos und schon gings weiter. 30 Meter nach 140°. Aha, kannte ich ja noch. Aber auch diesmal war dort nix zu finden, ausser Reflektoren in der Ferne. Also wieder den Reflektoren nachgelaufen. Mal hoch, mal runter, mal seitwärts und immer war das so ein Geeiere, weil ja hier nirgends ein Weg war. Über Wurzeln gings, kreuz und quer.
Irgendwann waren wir bei Station 3. Einige Stationen wurden neu gemacht, daher konnte ich auch nicht in meiner Erinnerung kramen. Auf jeden Fall fanden wir einen Baumstamm, mit einem Knopf. Wir drückten drauf und irgendwo weiter weg bimmelte es. Klaus hat nix gehört. Aber zum Glück ich und so folgte ich der Türglocke zu einem weiteren Baumstamm, der uns die nächsten Infos sagte. Koordinaten 200 Meter entfernt. Tja, wir nahmen die Luftlinie, aber nicht lange, weil wir in einem dichten Jungwald landeten und als wir einen Wald mit 1,50 Meter hohen Brennnesseln fanden, sind wir umgedreht, haben einen Umweg gemacht und HOSSA, ein Weg. Wie wohltuend für die Fußknöchel.
Wir kamen an Station 4 an. Einer von uns beiden musste bei einem blauen Reflektor unten am Weg entlang, ich am oberen Weg nach Reflektoren suchen und wenn ich zwei fand sollte ich überlegen. Hier gabs dann eine Vorrichtung, wo man den mitgebrachten Laserpointer auflegen musste. Dadurch bekam bei Klaus ein Baum einen roten Punkt angestrahlt und am Boden lag ein Infozettel. Das ganze mussten wir vier mal machen, was unglaublich viel Zeit gekostet hat. Und nachdem wir nur 3 gefunden haben, haben wir nochmal beim Anfang von Stage 4 begonnen und die Wege nochmal gemacht. Dann hatten wir alle Infos und weiter gings.
Jetzt fanden wir auch bald ein Schild und zählten brav die Buchstaben. Auch diesmal haben wir die 574 Buchstaben nicht benötigt. Und die Beere war immer noch blau.
Nach der Stage kam von Klaus die Meldung, er sei ein wenig dehydriert und er hat seine Wasserflasche vergessen. Aber da kann geholfen werden. Ich öffnete meinen Rucksack und präsentierte 2 Dosen Bier. Ooooohhhh, schöööööön. Erstmal Pause und das leckere Bier getrunken und natürlich reichlich frische Kraft geschöpft. Denn eins ist sicher, dieser Nachtcache ist saumäßig anstrengend.
Grinsend machten wir uns nun weiter auf den Weg und fanden nach ein paar Metern eine Bank. Haha. Hätten wir das Bier hier gemütlich trinken können. Hier gabs auch einen Hinweis, nach Norden gehen und nach links leuchten.
Schnell fand ich einen riesengroßen Felsen. Auf diesem waren natürlich Reflektoren, also bin ich hochgeklettert und hab nach unten geleuchtet. An vier Bäumen in der Umgebung waren Hinweise an Reflektoren und ich scheuchte Klaus einmal in die Runde, damit er uns die Hinweise holt.
Danach wieder von dem Felsen runter geklettert und schon hatten wir die nächste Stage geschafft.
Mittlerweile war es auch schon 1 Uhr durch. Die Zeit vergeht ganz schön schnell.
Die nächste Station war leicht. Ein paar Reflektoren suchen und an einem Baumstumpf wusste ich schon, was da kommt. Ich hab einfach Klaus rein leuchten lassen, der einen Totenkopf anleuchtete. Er fands geil.
Überhaupt herrschte in dem Wald ganz schön Leben. Da raschelte es überall, fiepte es, knarzte es in den Bäumen und nebenbei summten einem ständig die Fliegen und Motten ins Gesicht, wenn man die Stirnlampe zu lange anließ.
Wir gingen weiter und erreichten wieder eine Reflektorenserie. Und weils so schön ist, über Wurzeln und umgefallene Bäume zu stolpern, haben wir hier gleich zwei Kreise gedreht, weil wir uns von einem andern Reflektor in die Irre haben schicken lassen. Nebenbei bin ich auf der ersten Runde mit dem linken Schuh im Schlamm stecken geblieben, auf der zweiten Runde mit dem Rechten. Dann glich sich das wieder aus.
Hinter Felsen mussten wir krabbeln und kamen vorne wieder raus. Wild.
Am Ende kamen wir wieder an einen Baumstumpf mit Zettel, wir sollen in 230° losmarschieren. Ja schön, aber wie weit? Ausprobieren. Klaus, geh mal vor, ich bleib hier stehen und leuchte in die Richtung in die du laufen musst. Es waren doch gut 150 Meter, dann fand Klaus wieder Reflektoren. Das hat auch wieder Zeit gekostet. Aber wir waren bei Station 10 durch. Wir folgten den Reflektoren und fanden endlich die letzte Stage. Dort war die finale Rechnung deponiert und noch ein paar Bier für die müden Cacherbeine. Der Owner hat da echt Bier für die Sucher hinterlegt. Feiner Zug, aber wir hatten ja schon den Durst gelöscht. Wir mussten etwas entschlüsseln und dann hieß es 50 Meter nach 005 Grad.
Wir hatten jetzt auch schon halb 4 in der Früh. Wir suchten und suchten. Ja, wir suchten. Und suchten und suchten. Aber wir fanden nix. Wir haben den halben Wald auseinander genommen, aber der Cache blieb uns verwehrt. Wir haben wirklich über eine Stunde gesucht und dann abbrechen müssen. Das hat sich sehr schlecht auf die Laune ausgewirkt und eigentlich waren wir ganz schön angefressen. Ich mein, wenn wir uns schon fast 6 Stunden durch den Wald keilen und alle Aufgaben meistern, dann muss es doch nicht sein, dass der Cache so versteckt wird, dass er nur schwer, wenn überhaupt gefunden werden kann. Ja, wir waren echt schlecht drauf und haben aufgeben müssen. Zu allem Überfluß brauchten wir noch ewig, bis wir einen Rückweg aus dem Wald fanden. Dann schließlich kamen wir zutiefst enttäuscht beim Auto an und tranken aber noch ein Bier, das der Klaus Zuhause selber braut. Das hat dann doch ein bisschen entschädigt.
Dass der Klaus noch nicht lang im Geschäft ist, merkt man auch daran, dass die Frau Klaus sich Sorgen gemacht hat und mehrere male angerufen hat. Aber im Auto liegts Handy gut, gell? Auf jeden Fall hat sie dann doch noch angerufen und dem Klaus was erzählt. Als sie auflegte, meinte er nur 'Schlecht aufgelegt' und steckte das Handy ein.
Und so verabschiedeten wir uns voneinander und wollen den Cache mal bei Tageslicht suchen. Obwohl, es wär ja auch gerade schon hell geworden. Aber nö, hat echt gereicht.
War wieder sehr abenteuerlich. Schön wars. Und diesmal hats auch gar nicht geschneit.
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