HOLE IN ONE
HOLE IN ONE am 26.05.2011 um 15:25 Bahn 7
Donnerstag, 15. April 2010
Meine Glücksnuß für heute
Denke nicht länger dem nach, was du in deiner Vergangenheit versäumt hast. Nutze die Möglichkeiten die sich dir in nächster Zeit bieten werden.
Sonntag, 11. April 2010
Frühlingslauf in Eggenthal
Vorgestern sagt der Werner so, wie wärs mit Frühlingslauf in Eggenthal?
Hm, ja, hm, jo, eigentlich hätt ich Zeit, ich komm da mal mit.
Eggenthal ist mir noch sehr gut aus der Kindheit bekannt. Da hat mal eine entfernte Verwandtschaft gewohnt.
Also gings heut Mittag nach Eggenthal. Richard war auch dabei, der Bruder von Werner.
Wir trafen in der Metropole ein und guckten erstmal, wo es denn die Startnummern gab. Ja, die Startnummern. Es gab eine Stoffstartnummer zum umbinden. Kennt doch jeder noch von den Bundesjugendspielen, oder? Vorne und hinten mit der Nummer drauf. Darunter noch der Sponsor der Nummern. Gut, die Firma ist seit 20 Jahren Pleite, aber auf der frisch gebügelten Startnummer wird der Firma immer noch gedacht. Meine Startnummer wurde wohl in der Vergangenheit feucht in den Schrank gelegt, zumindest hatte sie lustige Schimmelflecken.
Dann haben wir uns noch in die überschaubare Turnhalle begeben und noch ein Käffchen geschlürft.
Nun gings zum Start und da sah ich eine Kampfnordicwalkerin mit der Nummer 99. Meine Güte, hat die ein Geäff gemacht. Schon ewig vor dem Start hat die ein riesen Dehnungsritual an den Tag gelegt, das hat mich echt fertig gemacht, der zuzusehen.
Einer fragte mich noch, warum ich zwei verschiedene Schuhe anhab. Ja weiß net, hab noch so ein paar Daheim, da muss wohl in der Fabrik was schief gelaufen sein.
Der Start wurde dann mit einer Trillerpfeife eingeleitet. Und los gings auf die 15,4 km lange Strecke.
Die ersten vier Kilometer gings stetig bergauf. Zunächst konnt ich noch gut in 4:55er Pace laufen, aber net lang. Nach den 4 km hats mir schon gereicht. Es ging dann auch wieder bergab. Die Strecke war aber echt toll. Schön durch dichte Wälder, mal auf Straßen, mal auf Feldwegen, dann mal über Wiesen, Trailwege und wieder durch Wälder. Schön war auch ein Teil der Strecke, wo man an einem Bächlein entlang laufen musste. Völlig naturbelassen und verschlungen. Hat mir gut gefallen. Tröstet darüber hinweg, dass ich immer langsamer wurde.
Nach 11 km kam man wieder am Start vorbei und nochmal gings wieder die Strecke bergauf. Nicht nur mir ging es hier so, dass man sich dachte, ja heeeee, so lang kann das doch nicht bergauf gehen?! Muss doch wieder mal bergab gehen?!. Nach der nächsten Kurve wirds flacher. Ja von wegen.
Als ich nun fast oben war, hörte ich, wie von hinten ein Mitläufer immer näher kam. Sooo, der will überholen, mir isch gleich. Aber er überholte nicht, sondern hängte sich bei mir in den Windschatten, weil es hier ziemlich heftig von vorne bließ. Ich hörte mir das eine Weile an, wie der da 2 Meter hinter mir lief, dann gings endlich bergab und ich ließ es einfach mal a bissal laufen. Ich hörte, wie der Typ hinter mir abreissen lassen musste. Das motivierte mich und ich lief den Kilometer in 4:04 Minuten. Wieso nochmal hab ich mir vorher so schwer getan? Läuft doch? Als ich wieder ins Flachere kam, waren es eh nur noch 600 Meter und ich ließ das Tempo so stehen, nicht dass der Mensch hinter mir noch auf die Idee kommt, mich überholen zu wollen. So was nervt mich dann scho a bissal.
Und so wurde ich im Ziel von völlig erholten Heumännern in Empfang genommen.
Naja, so berühmt war das jetzt net mit 1:17 Stunden für die 15,4 km.
Zum Vergleich, der Werner lief in 1:12, der Richard in 1:09.
Wir gaben unsere Startnummern ab, die jetzt wieder gewaschen und gebügelt werden um sie im Schrank für das nächste Jahr zu deponieren.
Dann sind wir zurück zum Sportplatz gelaufen.
Hier wollten wir noch die Siegerehrung abwarten.
Doch so einfach war das nicht. Es gab die Ehrung für wohl jedes mitgelaufene Kind. M5 W5 M6 M8 M10 usw. Meine Güte, war das lästig.
Dann kam der Hobbylauf über 4,6 km dran, mit vielen, vielen Altersklassen. Und weil das nicht reicht, gabs noch den Preis für den Durchschnittsläufer. Also für denjenigen, der am Nächsten an der Durchschnittszeit aller Hobbyläufer war.
Und nachdem ich das zweite Bier schon geleert hatte und der Veranstalter meinte, er findet die Startnummer 163 nicht und überhaupt muss er jetzt erstmal zurück fahren und die restlichen Siegerlisten holen, wars auch schon wieder gut.
Wenn die Siegerehrung doppelt so lange dauert, wie der Lauf selber, dann wirds zäh.
Und so beschlossen wir Heim zu fahren.
War ein hübscher Dorflauf mit interessanter Startnummer.
Hm, ja, hm, jo, eigentlich hätt ich Zeit, ich komm da mal mit.
Eggenthal ist mir noch sehr gut aus der Kindheit bekannt. Da hat mal eine entfernte Verwandtschaft gewohnt.
Also gings heut Mittag nach Eggenthal. Richard war auch dabei, der Bruder von Werner.
Wir trafen in der Metropole ein und guckten erstmal, wo es denn die Startnummern gab. Ja, die Startnummern. Es gab eine Stoffstartnummer zum umbinden. Kennt doch jeder noch von den Bundesjugendspielen, oder? Vorne und hinten mit der Nummer drauf. Darunter noch der Sponsor der Nummern. Gut, die Firma ist seit 20 Jahren Pleite, aber auf der frisch gebügelten Startnummer wird der Firma immer noch gedacht. Meine Startnummer wurde wohl in der Vergangenheit feucht in den Schrank gelegt, zumindest hatte sie lustige Schimmelflecken.
Dann haben wir uns noch in die überschaubare Turnhalle begeben und noch ein Käffchen geschlürft.
Nun gings zum Start und da sah ich eine Kampfnordicwalkerin mit der Nummer 99. Meine Güte, hat die ein Geäff gemacht. Schon ewig vor dem Start hat die ein riesen Dehnungsritual an den Tag gelegt, das hat mich echt fertig gemacht, der zuzusehen.
Einer fragte mich noch, warum ich zwei verschiedene Schuhe anhab. Ja weiß net, hab noch so ein paar Daheim, da muss wohl in der Fabrik was schief gelaufen sein.
Der Start wurde dann mit einer Trillerpfeife eingeleitet. Und los gings auf die 15,4 km lange Strecke.
Die ersten vier Kilometer gings stetig bergauf. Zunächst konnt ich noch gut in 4:55er Pace laufen, aber net lang. Nach den 4 km hats mir schon gereicht. Es ging dann auch wieder bergab. Die Strecke war aber echt toll. Schön durch dichte Wälder, mal auf Straßen, mal auf Feldwegen, dann mal über Wiesen, Trailwege und wieder durch Wälder. Schön war auch ein Teil der Strecke, wo man an einem Bächlein entlang laufen musste. Völlig naturbelassen und verschlungen. Hat mir gut gefallen. Tröstet darüber hinweg, dass ich immer langsamer wurde.
Nach 11 km kam man wieder am Start vorbei und nochmal gings wieder die Strecke bergauf. Nicht nur mir ging es hier so, dass man sich dachte, ja heeeee, so lang kann das doch nicht bergauf gehen?! Muss doch wieder mal bergab gehen?!. Nach der nächsten Kurve wirds flacher. Ja von wegen.
Als ich nun fast oben war, hörte ich, wie von hinten ein Mitläufer immer näher kam. Sooo, der will überholen, mir isch gleich. Aber er überholte nicht, sondern hängte sich bei mir in den Windschatten, weil es hier ziemlich heftig von vorne bließ. Ich hörte mir das eine Weile an, wie der da 2 Meter hinter mir lief, dann gings endlich bergab und ich ließ es einfach mal a bissal laufen. Ich hörte, wie der Typ hinter mir abreissen lassen musste. Das motivierte mich und ich lief den Kilometer in 4:04 Minuten. Wieso nochmal hab ich mir vorher so schwer getan? Läuft doch? Als ich wieder ins Flachere kam, waren es eh nur noch 600 Meter und ich ließ das Tempo so stehen, nicht dass der Mensch hinter mir noch auf die Idee kommt, mich überholen zu wollen. So was nervt mich dann scho a bissal.
Und so wurde ich im Ziel von völlig erholten Heumännern in Empfang genommen.
Naja, so berühmt war das jetzt net mit 1:17 Stunden für die 15,4 km.
Zum Vergleich, der Werner lief in 1:12, der Richard in 1:09.
Wir gaben unsere Startnummern ab, die jetzt wieder gewaschen und gebügelt werden um sie im Schrank für das nächste Jahr zu deponieren.
Dann sind wir zurück zum Sportplatz gelaufen.
Hier wollten wir noch die Siegerehrung abwarten.
Doch so einfach war das nicht. Es gab die Ehrung für wohl jedes mitgelaufene Kind. M5 W5 M6 M8 M10 usw. Meine Güte, war das lästig.
Dann kam der Hobbylauf über 4,6 km dran, mit vielen, vielen Altersklassen. Und weil das nicht reicht, gabs noch den Preis für den Durchschnittsläufer. Also für denjenigen, der am Nächsten an der Durchschnittszeit aller Hobbyläufer war.
Und nachdem ich das zweite Bier schon geleert hatte und der Veranstalter meinte, er findet die Startnummer 163 nicht und überhaupt muss er jetzt erstmal zurück fahren und die restlichen Siegerlisten holen, wars auch schon wieder gut.
Wenn die Siegerehrung doppelt so lange dauert, wie der Lauf selber, dann wirds zäh.
Und so beschlossen wir Heim zu fahren.
War ein hübscher Dorflauf mit interessanter Startnummer.
Samstag, 10. April 2010
Das Ende ist nah
Montag, 29. März 2010
Der 25. Marathon
Freiburg: Wind, Regen, die Frisur sitzt.
Diesmal wars ein Jubiläum, der 25. Marathon, Ultras natürlich mitgezählt.
Am Vortag noch auf einer Geburtstagsparty gewesen und um 1 oder so im Bett gewesen. Sommerzeit net vergessen.
Dann konnten wir ja um 9 losfahren zu meinem dritten Freiburg Marathon.
Das Wetter, achso, hatten wir schon.
Net so kuschlig.
Wir trafen uns in Freiburg mit dem Werner. Wir wollten den Marathon zusammen laufen. Es gibt immer viel zu erzählen, aber 10 Minuten vor dem Start darf man dann doch langsam mal zum Start pilgern. Jo, ist net weit, vielleicht 200 Meter.... Ähm, als alter Geocacher sollte ich wissen, dass Luftlinie nicht unbedingt die Ideallinie ist. So stellten wir fest, dass wir erstmal so 500 Meter auf dieser Seite des Zauns entlang mussten um auf der andern Seite wieder zurück zu schlappen. Auf dem Weg zur Zaunwende zählte auch schon der Startmensch den Countdown runter.
Werner, ich glaub, wir sollten wohl jetzt schon loslaufen. Dann wirds halt a Ultra. So durften wir um etliche Kinder rumkurven, die sich schon für die Kinderhalbmarathonstaffel aufstellten.
Tschuldigung, muss ma eben Marathon laufen. Ein Kind hab ich fast über den Haufen gerannt, konnte es aber an den Schultern zur Seite hieven.
Und schon waren wir einsam und verlassen über der Startmatte.
Naja, dann ist das Gedrängel schon mal kein Thema.
Es dauerte nicht lange, da hatten wir den 5:00 Stunden Pacemaker mit Pulk eingeholt.
Ein paar Kilometer weiter den 4:30er. Lief ganz gut.
Ich erzählte dem Werner ein paar Sachen über unsere Lieblingsstadt und so schwebten die Kilometerschilder an uns vorbei. Die Strecke führte über die wiedereröffnete Wililibrücke am Bahnhof. Dort schön gemacht, denn der Fotograf wartete. Grins und klick und weiter gelaufen.
Bald gings durch die schöne Innenstadt von FR mit dem herrlich schiefen Kopfsteinpflaster.
Dann noch ein paar Bögen eingestreut und nu gings die Dreisam nach oben. Net vergessen, es geht hier immer a bissal bergauf. Auf der andern Seite wurden wir aber mit einigen Bergabkilometern belohnt.
Bald hatten wir die Hälfte geschafft, ich sah Kerstin an der Absperrung stehen und rannte auf sie zu um ein bisschen Heldenküsse abzuholen. Aber dann musste ich wieder weiter, den Werner einholen.
Da es nun doofen Gegenwind gab, bot ich mich für Werner als Windschutz an. Hat er gern angenommen. Allerdings bin ich da wohl auch ein bisschen schneller geworden.
Nun waren wir schon eine ganze Weile auf der zweiten Runde unterwegs und ich guckte mir die Häuser und die Gegend an, es gibt ja auch einiges zu sehen in Freiburg und da ich so in mich versunken war und gar nicht auf die Strasse geachtet hab, bin ich, der Werner und die Zuschauer durch ein SCHEPPER!!!! aufgewacht. Ich bin volle Kanne in eine Strassenabsperrung gerannt, ich ging halb in die Knie, fing mich wahrscheinlich total beknackt aussehend halb am Gitter auf und bekam dabei fast noch einen Krampf in der rechten Wade. Der Werner guckte mit grossen Augen, die Zuschauer stöhnten auf, Hände wurden an entsetzte Münder gehalten, Kindern wurden die Augen zugehalten (Komm ich jetzt ins Übertreiben?) Als der Schreck nachliess, konnten wir auch schon wieder drüber lachen.
Achja, mittlerweile regnete es. Aber war nicht schlimm.
Es gab unterwegs angeblich 42 Bands, die Musik machten. So viel warens aber nicht. Die meisten Bands waren eh Krampf. Hauptsache es lärmt. War die letzten beiden Jahre auch noch wesentlich besser.
Auch die Zuschauer haben sich dieses Jahr sauber hängen lassen. Kaum Stimmung, wenig los auf den Strassen. Vielleicht lags auch daran, dass der Halbmarathon viel später begann.
Nachdem wir 33 km passiert hatten, war oben an der Dreisam an einer Brücke wieder der höchste Punkt geschafft. Es ging wieder wunderbar leicht bergab. Mir gings noch richtig gut. Und ehrlich gesagt, mich hat das schwer verwundert. Schliesslich bestand mein diesjähriges Marathon aus einem 30 km Lauf und einen 25er. Ich hab eigentlich schon damit gerechnet, dass ich zu kämpfen hätte, aber neben den obligatorischen schwerer werdenden Beinen war alles prima. Mental kein Aussetzer, körperlich auch nicht.
So wie das mit allen Marathons ist, neigt sich auch dieser irgendwann dem Ende zu. Wir machten nur an den Wasserstellen Gehpausen und liefen sonst schön kontinuierlich durch. Nur die Halbmarathonläufer, die uns mittlerweile überholten nervten a weng. Muss man schon aufpassen, dass man denen Platz überlässt.
Die letzten zwei Kilometer waren auch nicht mehr so schlimm wie in der Vergangenheit, wir liefen direkt auf die letzte Brücke zu und wurden jetzt endlich auch von Zuschauern angefeuert. Naja, viel kann jetzt wohl nimma schief gehen auf 200 Metern. Kurz vor dem Ziel hat der Werner und ich noch bei den Händen gehalten um prima Finisherphotos zu bekommen. Ich finde, die sind gelungen. Seht selber. BILDER!!
Danach schnell in die Halle und die wartende Kerstin begrüsst und einiges erzählt. Nach einer Nudelpause und einem schnellen Bier gings nun aber zurück ins Elsass und in die wohlverdiente Dusche.
So ein Lauf zu zweit ist einfach viel kurzweiliger als alleine durch die Gegend zu sausen. Schön wars.
Achso, die Zeit: 4:09. Alles super, Werner hat eine neue PB. Glückwunsch.
Diesmal wars ein Jubiläum, der 25. Marathon, Ultras natürlich mitgezählt.
Am Vortag noch auf einer Geburtstagsparty gewesen und um 1 oder so im Bett gewesen. Sommerzeit net vergessen.
Dann konnten wir ja um 9 losfahren zu meinem dritten Freiburg Marathon.
Das Wetter, achso, hatten wir schon.
Net so kuschlig.
Wir trafen uns in Freiburg mit dem Werner. Wir wollten den Marathon zusammen laufen. Es gibt immer viel zu erzählen, aber 10 Minuten vor dem Start darf man dann doch langsam mal zum Start pilgern. Jo, ist net weit, vielleicht 200 Meter.... Ähm, als alter Geocacher sollte ich wissen, dass Luftlinie nicht unbedingt die Ideallinie ist. So stellten wir fest, dass wir erstmal so 500 Meter auf dieser Seite des Zauns entlang mussten um auf der andern Seite wieder zurück zu schlappen. Auf dem Weg zur Zaunwende zählte auch schon der Startmensch den Countdown runter.
Werner, ich glaub, wir sollten wohl jetzt schon loslaufen. Dann wirds halt a Ultra. So durften wir um etliche Kinder rumkurven, die sich schon für die Kinderhalbmarathonstaffel aufstellten.
Tschuldigung, muss ma eben Marathon laufen. Ein Kind hab ich fast über den Haufen gerannt, konnte es aber an den Schultern zur Seite hieven.
Und schon waren wir einsam und verlassen über der Startmatte.
Naja, dann ist das Gedrängel schon mal kein Thema.
Es dauerte nicht lange, da hatten wir den 5:00 Stunden Pacemaker mit Pulk eingeholt.
Ein paar Kilometer weiter den 4:30er. Lief ganz gut.
Ich erzählte dem Werner ein paar Sachen über unsere Lieblingsstadt und so schwebten die Kilometerschilder an uns vorbei. Die Strecke führte über die wiedereröffnete Wililibrücke am Bahnhof. Dort schön gemacht, denn der Fotograf wartete. Grins und klick und weiter gelaufen.
Bald gings durch die schöne Innenstadt von FR mit dem herrlich schiefen Kopfsteinpflaster.
Dann noch ein paar Bögen eingestreut und nu gings die Dreisam nach oben. Net vergessen, es geht hier immer a bissal bergauf. Auf der andern Seite wurden wir aber mit einigen Bergabkilometern belohnt.
Bald hatten wir die Hälfte geschafft, ich sah Kerstin an der Absperrung stehen und rannte auf sie zu um ein bisschen Heldenküsse abzuholen. Aber dann musste ich wieder weiter, den Werner einholen.
Da es nun doofen Gegenwind gab, bot ich mich für Werner als Windschutz an. Hat er gern angenommen. Allerdings bin ich da wohl auch ein bisschen schneller geworden.
Nun waren wir schon eine ganze Weile auf der zweiten Runde unterwegs und ich guckte mir die Häuser und die Gegend an, es gibt ja auch einiges zu sehen in Freiburg und da ich so in mich versunken war und gar nicht auf die Strasse geachtet hab, bin ich, der Werner und die Zuschauer durch ein SCHEPPER!!!! aufgewacht. Ich bin volle Kanne in eine Strassenabsperrung gerannt, ich ging halb in die Knie, fing mich wahrscheinlich total beknackt aussehend halb am Gitter auf und bekam dabei fast noch einen Krampf in der rechten Wade. Der Werner guckte mit grossen Augen, die Zuschauer stöhnten auf, Hände wurden an entsetzte Münder gehalten, Kindern wurden die Augen zugehalten (Komm ich jetzt ins Übertreiben?) Als der Schreck nachliess, konnten wir auch schon wieder drüber lachen.
Achja, mittlerweile regnete es. Aber war nicht schlimm.
Es gab unterwegs angeblich 42 Bands, die Musik machten. So viel warens aber nicht. Die meisten Bands waren eh Krampf. Hauptsache es lärmt. War die letzten beiden Jahre auch noch wesentlich besser.
Auch die Zuschauer haben sich dieses Jahr sauber hängen lassen. Kaum Stimmung, wenig los auf den Strassen. Vielleicht lags auch daran, dass der Halbmarathon viel später begann.
Nachdem wir 33 km passiert hatten, war oben an der Dreisam an einer Brücke wieder der höchste Punkt geschafft. Es ging wieder wunderbar leicht bergab. Mir gings noch richtig gut. Und ehrlich gesagt, mich hat das schwer verwundert. Schliesslich bestand mein diesjähriges Marathon aus einem 30 km Lauf und einen 25er. Ich hab eigentlich schon damit gerechnet, dass ich zu kämpfen hätte, aber neben den obligatorischen schwerer werdenden Beinen war alles prima. Mental kein Aussetzer, körperlich auch nicht.
So wie das mit allen Marathons ist, neigt sich auch dieser irgendwann dem Ende zu. Wir machten nur an den Wasserstellen Gehpausen und liefen sonst schön kontinuierlich durch. Nur die Halbmarathonläufer, die uns mittlerweile überholten nervten a weng. Muss man schon aufpassen, dass man denen Platz überlässt.
Die letzten zwei Kilometer waren auch nicht mehr so schlimm wie in der Vergangenheit, wir liefen direkt auf die letzte Brücke zu und wurden jetzt endlich auch von Zuschauern angefeuert. Naja, viel kann jetzt wohl nimma schief gehen auf 200 Metern. Kurz vor dem Ziel hat der Werner und ich noch bei den Händen gehalten um prima Finisherphotos zu bekommen. Ich finde, die sind gelungen. Seht selber. BILDER!!
Danach schnell in die Halle und die wartende Kerstin begrüsst und einiges erzählt. Nach einer Nudelpause und einem schnellen Bier gings nun aber zurück ins Elsass und in die wohlverdiente Dusche.
So ein Lauf zu zweit ist einfach viel kurzweiliger als alleine durch die Gegend zu sausen. Schön wars.
Achso, die Zeit: 4:09. Alles super, Werner hat eine neue PB. Glückwunsch.
Mittwoch, 24. März 2010
40%
Na also, geht doch.
Die allgemein immer 'beliebter' werdende Atomregierung fällt insgesamt auf 40%. Es geht dahin und das ist gut so.
So eine verheerend schlechte Regierung mit einer nichtsmehrsagenden Bundeskanzlerin, einem lächerlichen Aussenminister und Vizekanzler, der Superpfeife aus Bayern Namens Seehofer mit seinem unmöglichen und mediengeilen Söder hatten wir wohl seit jahrzehnten nicht mehr.
Dazu noch der einstmals hochgelobte Gutti, bei dem man auch net so recht weiß, was er weiß.
Dann noch der arme Gesundheitsminister Rösler, der die Pharmaindustrie einbremsen will und von ihr über kurz oder lang niedergetrampelt wird. Seine Akzeptanz hat er auch schnell verspielt mit seiner Kopfpauschale.
Es besteht Hoffnung, dass diese 'Regierung' die geplanten 4 Jahre nicht durchhält.
Schade, dass die Grünen um einen Prozentpunkt auf 15% gefallen sind, aber immerhin. 15% ist doch sehr stark.
Im Kino läuft momentan ein Film, die 4. Revolution. Leider läuft dieser Film nicht im Allgäu.
Hier mal eine Übersicht um was es geht und für wie blöd die Atom- und Öl- Lobbyisten die Bürger halten. Propagande mit Erfolg wie man weiß.
Übrigens: Wer Atom toll findet, kann sich gern so ein Fäßchen mit dem dreieckigen gelbschwarzen Gefahrzeichen in den Garten stellen. Die Verantwortlichen wissen eh nicht so recht wohin damit.
Gefährlich? Achwas, ist doch alles schön sauber und ungefährlich?!
---------------------------------------------------------------------------------
Wie kommen wir weg vom klimaschädlichen Erdölhunger und können eine nachhaltige Welt schaffen - gegen den Widerstand der Energielobby?
Die Aussage von Carl-A. Fechners engagierter Dokumentation ist einfach: Wir könnten problemlos binnen weniger Jahre Ölverbrennung und Atomkraft durch vollständig erneuerbare Energien ersetzen. Weltweit. Wie katastrophal verantwortungslos unsere Zivilisation nicht nur mit diesen Ressourcen umgeht und wie einfach wir dazu auf alternative Solar-, Wasser- und Windkraft umsatteln könnten, belegt Fechner mit vielen Menschen, die sich aktiv für den Umstieg einsetzen. Er führt eine Fülle von Beispielen an, die längst flächendeckend realisiert sein könnten. Das wäre die vierte Revolution, inspiriert von Hermann Scheers Buch "Energieautonomie".
Seit der Ölkrise der 70er Jahre hat sich unsere Abhängigkeit von importierten Öl nicht verringert. Der Wechsel scheitert nicht an der Technologie, die längst vorhanden ist - er scheitert an politischen Widerständen. Wenn sich nämlich die bisher zentrale, kommerzielle in dezentrale, kostenlose Primärenergieversorgung wandeln würde, wären große Segmente der Energieindustrie bankrott. Also geht es um Geld. Viel Geld. Und deshalb mauert die Energielobby und flüstert der Menschheit ein, dass ein Wechsel unrealistisch sei. Denn sie hat alles zu verlieren, wenn die Versorgung demokratisiert wird. Die Folge: Die verfilzten Eliten bremsen, wo sie nur können. Ihre Dinosaurier sitzen in einflussreichen Behörden und erdreisten sich nicht, Kohle und Atomkraft das Wort zu reden. Dabei ist der Klimawandel nur ein Problem des heutigen Weltenergiesystems - von Atommüll, Ressourcenkonflikten, Gesundheitsschäden und dem hohen Wasserverbrauch ganz zu schweigen.
Diesen Negativbeispielen stehen engagierte Protagonisten gegenüber, die daran arbeiten, künftigen Generationen eine lebenswerte Erde zu hinterlassen - gegen die Ignoranz der mächtigen Energiewirtschaft. Innovative Unternehmer, prominente Umweltaktivisten, Friedensnobelpreisträger, Politiker in allen Erdteilen propagieren: Yes, we can. Fechner zeigt ihre Arbeit, lässt sie in Interviews die Problematiken erklären und stellt die Vision vor, jeden an unserer Erde teilhaben zu lassen. Seriös und zugleich modern inszeniert, macht die Doku Hoffnung und, viel wichtiger, sie gibt eine Anleitung zum Handeln. tk.
Quelle:
kino.de
Die allgemein immer 'beliebter' werdende Atomregierung fällt insgesamt auf 40%. Es geht dahin und das ist gut so.
So eine verheerend schlechte Regierung mit einer nichtsmehrsagenden Bundeskanzlerin, einem lächerlichen Aussenminister und Vizekanzler, der Superpfeife aus Bayern Namens Seehofer mit seinem unmöglichen und mediengeilen Söder hatten wir wohl seit jahrzehnten nicht mehr.
Dazu noch der einstmals hochgelobte Gutti, bei dem man auch net so recht weiß, was er weiß.
Dann noch der arme Gesundheitsminister Rösler, der die Pharmaindustrie einbremsen will und von ihr über kurz oder lang niedergetrampelt wird. Seine Akzeptanz hat er auch schnell verspielt mit seiner Kopfpauschale.
Es besteht Hoffnung, dass diese 'Regierung' die geplanten 4 Jahre nicht durchhält.
Schade, dass die Grünen um einen Prozentpunkt auf 15% gefallen sind, aber immerhin. 15% ist doch sehr stark.
Im Kino läuft momentan ein Film, die 4. Revolution. Leider läuft dieser Film nicht im Allgäu.
Hier mal eine Übersicht um was es geht und für wie blöd die Atom- und Öl- Lobbyisten die Bürger halten. Propagande mit Erfolg wie man weiß.
Übrigens: Wer Atom toll findet, kann sich gern so ein Fäßchen mit dem dreieckigen gelbschwarzen Gefahrzeichen in den Garten stellen. Die Verantwortlichen wissen eh nicht so recht wohin damit.
Gefährlich? Achwas, ist doch alles schön sauber und ungefährlich?!
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Wie kommen wir weg vom klimaschädlichen Erdölhunger und können eine nachhaltige Welt schaffen - gegen den Widerstand der Energielobby?
Die Aussage von Carl-A. Fechners engagierter Dokumentation ist einfach: Wir könnten problemlos binnen weniger Jahre Ölverbrennung und Atomkraft durch vollständig erneuerbare Energien ersetzen. Weltweit. Wie katastrophal verantwortungslos unsere Zivilisation nicht nur mit diesen Ressourcen umgeht und wie einfach wir dazu auf alternative Solar-, Wasser- und Windkraft umsatteln könnten, belegt Fechner mit vielen Menschen, die sich aktiv für den Umstieg einsetzen. Er führt eine Fülle von Beispielen an, die längst flächendeckend realisiert sein könnten. Das wäre die vierte Revolution, inspiriert von Hermann Scheers Buch "Energieautonomie".
Seit der Ölkrise der 70er Jahre hat sich unsere Abhängigkeit von importierten Öl nicht verringert. Der Wechsel scheitert nicht an der Technologie, die längst vorhanden ist - er scheitert an politischen Widerständen. Wenn sich nämlich die bisher zentrale, kommerzielle in dezentrale, kostenlose Primärenergieversorgung wandeln würde, wären große Segmente der Energieindustrie bankrott. Also geht es um Geld. Viel Geld. Und deshalb mauert die Energielobby und flüstert der Menschheit ein, dass ein Wechsel unrealistisch sei. Denn sie hat alles zu verlieren, wenn die Versorgung demokratisiert wird. Die Folge: Die verfilzten Eliten bremsen, wo sie nur können. Ihre Dinosaurier sitzen in einflussreichen Behörden und erdreisten sich nicht, Kohle und Atomkraft das Wort zu reden. Dabei ist der Klimawandel nur ein Problem des heutigen Weltenergiesystems - von Atommüll, Ressourcenkonflikten, Gesundheitsschäden und dem hohen Wasserverbrauch ganz zu schweigen.
Diesen Negativbeispielen stehen engagierte Protagonisten gegenüber, die daran arbeiten, künftigen Generationen eine lebenswerte Erde zu hinterlassen - gegen die Ignoranz der mächtigen Energiewirtschaft. Innovative Unternehmer, prominente Umweltaktivisten, Friedensnobelpreisträger, Politiker in allen Erdteilen propagieren: Yes, we can. Fechner zeigt ihre Arbeit, lässt sie in Interviews die Problematiken erklären und stellt die Vision vor, jeden an unserer Erde teilhaben zu lassen. Seriös und zugleich modern inszeniert, macht die Doku Hoffnung und, viel wichtiger, sie gibt eine Anleitung zum Handeln. tk.
Quelle:
kino.de
Donnerstag, 18. März 2010
Das wird ja lustig
Auweh, mir fällt grad auf, dass in 10 Tagen Marathon ist.
So schlecht vorbereitet war ich wohl noch nie.
Gestern noch einen langen Lauf gemacht, höhö. 25 km, höhö. Durchschnittspace war bei 5:35. Na egal, ich lauf halt einfach meinen Stiefel runter und gut is. Man kennt das ja.
Danach wird wohl der Marathon in Bad Waldsee kommen, Füssen Marathon natürlich und dann gucken wir mal, wo sich noch was anbietet.
Hab ich beim höhölangen Lauf unser neues Häuschen angelaufen in KF. Und als ich dort stand, aufm Radweg 100 Meter vom Häuschen entfernt, hab ich so gelauscht und fest gestellt, dass es verdammt ruhig ist dort oben. Kaum gedacht, schreddert auch schon ein Tornado Kampfflieger über mein Rübe. Haha.
Ich hab dann einen Arbeitsweg von 7,8 km. Werd ich mal laufen, mal Radeln und wenns Wetter net passt, dann halt mitm Auto. Weichei. Aber bedenket, früher bin ich 800 Meter mit dem Auto in die Arbeit gefahren. DAS nenn ich mal eine Spitzenleistung.
Und ausserdem hats Frühling. Geil, oder? Der erste Tag in diesem Jahr, wo es mehr als 13° hatte. Da musste ich doch gleich nochmal 11 km gemütlich laufen.
Wird aber auch Zeit. Es wird wohl kaum einen geben, der nicht genervt ist vom Winter.
Und mir reichts jetzt echt auch. Jetzt muss ich nicht mehr hören und sehen, wenn die Nachbarn Schnee schaufeln.
So schlecht vorbereitet war ich wohl noch nie.
Gestern noch einen langen Lauf gemacht, höhö. 25 km, höhö. Durchschnittspace war bei 5:35. Na egal, ich lauf halt einfach meinen Stiefel runter und gut is. Man kennt das ja.
Danach wird wohl der Marathon in Bad Waldsee kommen, Füssen Marathon natürlich und dann gucken wir mal, wo sich noch was anbietet.
Hab ich beim höhölangen Lauf unser neues Häuschen angelaufen in KF. Und als ich dort stand, aufm Radweg 100 Meter vom Häuschen entfernt, hab ich so gelauscht und fest gestellt, dass es verdammt ruhig ist dort oben. Kaum gedacht, schreddert auch schon ein Tornado Kampfflieger über mein Rübe. Haha.
Ich hab dann einen Arbeitsweg von 7,8 km. Werd ich mal laufen, mal Radeln und wenns Wetter net passt, dann halt mitm Auto. Weichei. Aber bedenket, früher bin ich 800 Meter mit dem Auto in die Arbeit gefahren. DAS nenn ich mal eine Spitzenleistung.
Und ausserdem hats Frühling. Geil, oder? Der erste Tag in diesem Jahr, wo es mehr als 13° hatte. Da musste ich doch gleich nochmal 11 km gemütlich laufen.
Wird aber auch Zeit. Es wird wohl kaum einen geben, der nicht genervt ist vom Winter.
Und mir reichts jetzt echt auch. Jetzt muss ich nicht mehr hören und sehen, wenn die Nachbarn Schnee schaufeln.
Sonntag, 14. März 2010
Freiburg Marathon
In 2 Wochen is ja scho wieder Freiburg Marathon.
Das wird dann das dritte mal hintereinander, dass ich durch unsere Lieblingsstadt laufe.
Heute hab ich mich angemeldet. War auch der letzte Tag, wo das möglich war, ausser der Nachmeldung am Veranstaltungstag.
Ich hab auch net gewusst, was ich denn laufen werde.
Der Werner hat mich gefragt, was ich denn laufe, worauf ich eine doch recht kuriose Antwort gegeben habe: 'Ich hab net ordentlich trainiert, dann lauf ich halt bloß den Marathon'. Öhm, ja. Fiel mir erst auf, als ich geantwortet hatte, dass sich das doch recht seltsam anhört. Aber so isses halt. Ich hab zwar ein bisschen schnell trainiert, aber nicht so richtig gut. Ich hatte eigentlich vor einen schnellen Halbmarathon zu laufen. Aber dafür war das Training viel zu lasch. Und bevor ich einen Halbmarathon in 1:45 laufe, oder was auch immer, lauf ich doch lieber gemütlich einen Marathon. Einen langen Lauf mit Werner zusammen hab ich ja auch gemacht. Das muss reichen.
Und übrigens wird das auch ein Jubiläumsmarathon, das wird der 25. Marathon bzw. Ultra werden.
Das wird dann das dritte mal hintereinander, dass ich durch unsere Lieblingsstadt laufe.
Heute hab ich mich angemeldet. War auch der letzte Tag, wo das möglich war, ausser der Nachmeldung am Veranstaltungstag.
Ich hab auch net gewusst, was ich denn laufen werde.
Der Werner hat mich gefragt, was ich denn laufe, worauf ich eine doch recht kuriose Antwort gegeben habe: 'Ich hab net ordentlich trainiert, dann lauf ich halt bloß den Marathon'. Öhm, ja. Fiel mir erst auf, als ich geantwortet hatte, dass sich das doch recht seltsam anhört. Aber so isses halt. Ich hab zwar ein bisschen schnell trainiert, aber nicht so richtig gut. Ich hatte eigentlich vor einen schnellen Halbmarathon zu laufen. Aber dafür war das Training viel zu lasch. Und bevor ich einen Halbmarathon in 1:45 laufe, oder was auch immer, lauf ich doch lieber gemütlich einen Marathon. Einen langen Lauf mit Werner zusammen hab ich ja auch gemacht. Das muss reichen.
Und übrigens wird das auch ein Jubiläumsmarathon, das wird der 25. Marathon bzw. Ultra werden.
Montag, 1. März 2010
Man kommt ja gar nimma zum sticken
Soooo a Stress.
Es wird jetzt wieder mehr gelaufen.
Kürzlich 3x3000 Meter Intervalle in je 4:30 min/km, den letzten noch in 4:24. Ging ganz gut und weil ich mich danach keineswegs müde fühlte, hab ich noch schnell auf dem Heimweg in den Hasenstall einen einzelnen Kilometer in 4:22 gemacht. So lässt sich das gefallen.
Dann gestern mit Werner zusammen einen 30 km Lauf gemacht. War mal was nicht alltägliches, so ein langer Lauf zu zweit. War auch schönes Wetter und ein prima Lauftempo. Und weils heut noch so schönes Wetter war, nochmal 11 km nachgelegt. Dabei hab ich heute meinen Forerunner ignoriert und bin nur nach Gefühl gelaufen. Danach hab ich geguckt, wie schnell ich war und hab fest gestellt, dass ich am Anfang in 5:44 unterwegs war, am Schluß zu aber schon wieder mit einer Pace von 5:20 - 5:13 unterwegs war. Ja prima, denk ich mir doch da. Läuft doch. Da könnte man sich ja fast wieder was ordentliches vornehmen, oder?
Gestern Nachmittag waren wir dann auch noch bei den Heumanns, wo es einen superleckeren veganen Geburtstagsapfelkuchen für Kerstin gab, gegessen haben wir aber natürlich alle davon. Das war eine Überraschung. Und Sojamilch für den Kaffee.
Danach musste ich mich endlich um Big-Ben-Bowser kümmern und mit ihm einen erbitterten Kampf auf der Wii liefern.
Gestickt hab ich jetzt seit Freitag kaum noch. Aber bis dahin hab ich immerhin 6 von 20 Seiten fertig gestellt. Einige Löcher sind zugemacht. Das war aber auch ein Akt der Selbstdisziplin. Es ist schließlich leichter, ein neues Terrain zu machen, wo einige Stiche am Stück gemacht werden können. Aber nein, ich bin dran geblieben und hab konsequent Stich für Stich abgearbeitet, auch wenn ich an einem Tag 100 mal den Faden wechseln musste. Das sieht dann so aus: Faden aufwickeln, einfädeln, auf der Hinterseite vernähen, ein, zwei oder drei Stiche machen, wieder vernähen, Faden raus ziehen, aufwickeln, neuen Faden nehmen, abwickeln......
Das Ergebnis war dann eben das Vollenden von 6 Seiten.
Das obere Drittel ist schon mal fertig. Dazu noch links und rechts von der Mitte ein Teil.
Wieder im Allgäu fällt mir so ein, dass ich nur noch 2 Monate in meiner jetzigen Wohnung hause. Und damit nicht alles am Schluß auf mich einstürzt, hab ich gleich wieder gezeigt, wie konsequent ich sein kann und hab über 2 Stunden Fenster und Fensterrahmen geputzt. Dann noch das Bad auf Vordermann gebracht.
Wäsche gewaschen, später aufgehängt. Also die Wäsche mein ich. Und danach noch die zweite Fuhre mit Schrott in den Wertstoffhof gekarrt. Ich denk nur 1 Sekunde darüber nach, ob ich das noch brauch oder ob ich für dieses oder jenes noch 3 Euro kriegen könnte. Ist mir zu blöd, also weg mit dem Müll. Da tuts auch nicht weh, wenn man einen 19 Zoll Monitor entsorgt, für den man vor 6 Jahren noch 500 Euro hingelegt hat, denn jetzt kriegst halt nix mehr dafür und steht bloß rum. Dazu hab ich noch 50 Bücher ausrangiert. Und dort am Wertstoffhof hat auch schon einer gewartet, der mir fast die Bücher aus der Hand gerissen hat. Bücher sind sehr begehrt im Wertstoffhof. Und wenn trifft man da noch? Genau, den Werner. Aber nur kurz hallo gesagt und auch schon wieder aus den Augen verloren.
Übrigens hab ich noch nie Laufschuhe weggeben. Das hieß, dass heute 15 oder mehr paar Laufschuhe!!! in den Container für Schuhe landeten. Wieso ich die aufgehoben hab? Gute Frage, nächste Frage.
Sooo und jetzt will ich schließlich auch mal Feierabend, werd mal eine Lampe zu mir herzerren und ein bisschen sticken.
Boah, sind die Fenster sauber.
Es wird jetzt wieder mehr gelaufen.
Kürzlich 3x3000 Meter Intervalle in je 4:30 min/km, den letzten noch in 4:24. Ging ganz gut und weil ich mich danach keineswegs müde fühlte, hab ich noch schnell auf dem Heimweg in den Hasenstall einen einzelnen Kilometer in 4:22 gemacht. So lässt sich das gefallen.
Dann gestern mit Werner zusammen einen 30 km Lauf gemacht. War mal was nicht alltägliches, so ein langer Lauf zu zweit. War auch schönes Wetter und ein prima Lauftempo. Und weils heut noch so schönes Wetter war, nochmal 11 km nachgelegt. Dabei hab ich heute meinen Forerunner ignoriert und bin nur nach Gefühl gelaufen. Danach hab ich geguckt, wie schnell ich war und hab fest gestellt, dass ich am Anfang in 5:44 unterwegs war, am Schluß zu aber schon wieder mit einer Pace von 5:20 - 5:13 unterwegs war. Ja prima, denk ich mir doch da. Läuft doch. Da könnte man sich ja fast wieder was ordentliches vornehmen, oder?
Gestern Nachmittag waren wir dann auch noch bei den Heumanns, wo es einen superleckeren veganen Geburtstagsapfelkuchen für Kerstin gab, gegessen haben wir aber natürlich alle davon. Das war eine Überraschung. Und Sojamilch für den Kaffee.
Danach musste ich mich endlich um Big-Ben-Bowser kümmern und mit ihm einen erbitterten Kampf auf der Wii liefern.
Gestickt hab ich jetzt seit Freitag kaum noch. Aber bis dahin hab ich immerhin 6 von 20 Seiten fertig gestellt. Einige Löcher sind zugemacht. Das war aber auch ein Akt der Selbstdisziplin. Es ist schließlich leichter, ein neues Terrain zu machen, wo einige Stiche am Stück gemacht werden können. Aber nein, ich bin dran geblieben und hab konsequent Stich für Stich abgearbeitet, auch wenn ich an einem Tag 100 mal den Faden wechseln musste. Das sieht dann so aus: Faden aufwickeln, einfädeln, auf der Hinterseite vernähen, ein, zwei oder drei Stiche machen, wieder vernähen, Faden raus ziehen, aufwickeln, neuen Faden nehmen, abwickeln......
Das Ergebnis war dann eben das Vollenden von 6 Seiten.
Das obere Drittel ist schon mal fertig. Dazu noch links und rechts von der Mitte ein Teil.
Wieder im Allgäu fällt mir so ein, dass ich nur noch 2 Monate in meiner jetzigen Wohnung hause. Und damit nicht alles am Schluß auf mich einstürzt, hab ich gleich wieder gezeigt, wie konsequent ich sein kann und hab über 2 Stunden Fenster und Fensterrahmen geputzt. Dann noch das Bad auf Vordermann gebracht.
Wäsche gewaschen, später aufgehängt. Also die Wäsche mein ich. Und danach noch die zweite Fuhre mit Schrott in den Wertstoffhof gekarrt. Ich denk nur 1 Sekunde darüber nach, ob ich das noch brauch oder ob ich für dieses oder jenes noch 3 Euro kriegen könnte. Ist mir zu blöd, also weg mit dem Müll. Da tuts auch nicht weh, wenn man einen 19 Zoll Monitor entsorgt, für den man vor 6 Jahren noch 500 Euro hingelegt hat, denn jetzt kriegst halt nix mehr dafür und steht bloß rum. Dazu hab ich noch 50 Bücher ausrangiert. Und dort am Wertstoffhof hat auch schon einer gewartet, der mir fast die Bücher aus der Hand gerissen hat. Bücher sind sehr begehrt im Wertstoffhof. Und wenn trifft man da noch? Genau, den Werner. Aber nur kurz hallo gesagt und auch schon wieder aus den Augen verloren.
Übrigens hab ich noch nie Laufschuhe weggeben. Das hieß, dass heute 15 oder mehr paar Laufschuhe!!! in den Container für Schuhe landeten. Wieso ich die aufgehoben hab? Gute Frage, nächste Frage.
Sooo und jetzt will ich schließlich auch mal Feierabend, werd mal eine Lampe zu mir herzerren und ein bisschen sticken.
Boah, sind die Fenster sauber.
Mittwoch, 17. Februar 2010
Beeilung
Jetzt werdens dann schon drei Monate, an dem ich an dem Bild sticke.
Ich bin von 300 Arbeitsstunden ausgegangen.
Haha.
Sagen wir lieber 500 Stunden. Ob ichs noch schaff vor dem Frühlingsanfang. Schau ma mal.
Aber scheint so, als hätt ich schon 3/4 geschafft.
Die letzte Zeit hab ich immer Löcher gestopft. Das kostet Zeit. Ein paar Stiche machen und dann Faden wechseln. Oder immer wieder in anderen Ecken loslegen.
Ich bin von 300 Arbeitsstunden ausgegangen.
Haha.
Sagen wir lieber 500 Stunden. Ob ichs noch schaff vor dem Frühlingsanfang. Schau ma mal.
Aber scheint so, als hätt ich schon 3/4 geschafft.
Die letzte Zeit hab ich immer Löcher gestopft. Das kostet Zeit. Ein paar Stiche machen und dann Faden wechseln. Oder immer wieder in anderen Ecken loslegen.
Donnerstag, 11. Februar 2010
Element of Crime
Eins ist sicher, wenn Sven Regener nach München kommt, dann schneits wie blöd.
Das war vor 4 Jahren so, das war auch gestern so.
Meine Güte, ist das schon vier Jahre her, dass Kerstin und ich beim Element of crime Konzert waren? Ja kurios.
Im Schnee fuhren wir nach München zur Kultfabrik. Wir waren rechtzeitig da, auch wenn wir brav mit 70 - 80 Sachen auf der Autobahn in das Hauptdorf von Bayern fuhren.
Also hatten wir noch Zeit in der 'Kantine' einen Veggie- Burger zu essen. War lecker.
Dann um kurz vor halb 9 machten wir uns rüber in die Tonhalle.
Äusserst gesittet gings zu. Es ist ja auch eine gewisse Klientel zugegegen, wenn Sven zum Konzert ruft. Lauter angenehme Leute, kein Kreischkids, keine Kuttenträger, keine Rocker, keine Asis o.Ä.
So standen wir ohne Körperkontakt zu anderen Leuten, obwohl ausverkauft in der Halle und horchten der äusserst seltsamen Vorgruppe. Trotzdem wurden die Leute gefeiert, wahrscheinlich, weil das so putzig war, was sie von sich gegeben haben. Waren irgendwie so Volksweisen. Weiß auch net. Aber mit sehr viel Herzblut gesungen und daher auch schön authentisch.
Dann dauerte es und dauerte es, bis endlich Sven vors Mikro trat.
Dann kamen EOC auf die Bühne. Sven blinzelte ins grelle Licht, schaute seinen Mikroständer kritisch und gleichzeitig grinsend an. War wohl nicht die richtige Höhe.
Und dann gings auch schon los.
Die neue Platte 'Immer da wo du bist, bin ich nie' wurde zum großen Teil gespielt. Auch von anderen Platten waren die Highligths dabei.
Das Titellied durfte nicht fehlen
Kopf aus dem Fenster
Am Ende denk ich immer nur an dich
Deborah
Bei 'Kaffee und Karin' gings richtig rund. Da war dann auch der letzte wach.
Dann gabs immer wieder wunderschöne Balladen. Und wer die nicht kennt, hat ja wohl einiges verpennt.
'Bitte bleib bei mir', zum Beispiel. Herrlich.
Immer wieder strahlten Kerstin und ich uns an und wussten natürlich jede Textzeile auswendig.
Wenn Sven Trompete spielte, beobachtete ich immer ganz genau, wie er spielt. Ich hab ja selber über 10 Jahre Trompete gespielt. Absolut gespannt war ich auf den allerersten Ton auf seiner Trompete. Ich hab auch schön beobachten können, wie er sich drauf konzentrierte. Wer selber das Instrument kenn, weiß wie schwer es ist, den ersten Ton wirklich exakt zu treffen. Kein Problem für Sven. Mit einem kristallklaren TAAAAA, kamen die ersten Töne und waren Ton für Ton exakt gespielt.
Sven wäre auch nicht Sven, wenn er sich was aus Outfit machen würde. Da glitzert nix, da wird einfach in Sweatshirt gesungen und nach jedem Lied ein Schluck aus der Becks Flasche genommen. Und immer wieder dieses Grinsen von ihm.
Wie gern er mit seiner Band auf der Bühne ist, merkt man spätestens daran, dass die Leute aus der Halle ziehen, obwohl die Band eine Zugabe nach der anderen gab. Ok, man kennts ja, dass eine Band 2, 3 oder auch mal 4 Zugaben gibt, aber EOC gaben 7 Zugaben. Immer wieder ging die Band von der Bühne runter, kam aber auch genauso schnell wieder hoch. Und nach jeder Zugabe verschwanden mehr Leute, im Glauben, das wärs jetzt gewesen. Ja von wegen. Und überhaupt, wenn 'Weißes Papier' nicht gespielt wurde, ist sowieso noch lange nicht Feierabend.
Mit 'Weißer Hai' gabs aber dann endgültig nach knapp 2 Stunden die letzte Zugabe. Und ein mehr als dankbares Publikum strömte grinsend und vollauf zufrieden aus der Halle.
So auch wir, es schneite und wir machten uns wieder auf den Weg zurück ins Allgäu.
Und beim nächsten mal gehen wir wieder zu unserem Sven.
Das war vor 4 Jahren so, das war auch gestern so.
Meine Güte, ist das schon vier Jahre her, dass Kerstin und ich beim Element of crime Konzert waren? Ja kurios.
Im Schnee fuhren wir nach München zur Kultfabrik. Wir waren rechtzeitig da, auch wenn wir brav mit 70 - 80 Sachen auf der Autobahn in das Hauptdorf von Bayern fuhren.
Also hatten wir noch Zeit in der 'Kantine' einen Veggie- Burger zu essen. War lecker.
Dann um kurz vor halb 9 machten wir uns rüber in die Tonhalle.
Äusserst gesittet gings zu. Es ist ja auch eine gewisse Klientel zugegegen, wenn Sven zum Konzert ruft. Lauter angenehme Leute, kein Kreischkids, keine Kuttenträger, keine Rocker, keine Asis o.Ä.
So standen wir ohne Körperkontakt zu anderen Leuten, obwohl ausverkauft in der Halle und horchten der äusserst seltsamen Vorgruppe. Trotzdem wurden die Leute gefeiert, wahrscheinlich, weil das so putzig war, was sie von sich gegeben haben. Waren irgendwie so Volksweisen. Weiß auch net. Aber mit sehr viel Herzblut gesungen und daher auch schön authentisch.
Dann dauerte es und dauerte es, bis endlich Sven vors Mikro trat.
Dann kamen EOC auf die Bühne. Sven blinzelte ins grelle Licht, schaute seinen Mikroständer kritisch und gleichzeitig grinsend an. War wohl nicht die richtige Höhe.
Und dann gings auch schon los.
Die neue Platte 'Immer da wo du bist, bin ich nie' wurde zum großen Teil gespielt. Auch von anderen Platten waren die Highligths dabei.
Das Titellied durfte nicht fehlen
Kopf aus dem Fenster
Am Ende denk ich immer nur an dich
Deborah
Bei 'Kaffee und Karin' gings richtig rund. Da war dann auch der letzte wach.
Dann gabs immer wieder wunderschöne Balladen. Und wer die nicht kennt, hat ja wohl einiges verpennt.
'Bitte bleib bei mir', zum Beispiel. Herrlich.
Immer wieder strahlten Kerstin und ich uns an und wussten natürlich jede Textzeile auswendig.
Wenn Sven Trompete spielte, beobachtete ich immer ganz genau, wie er spielt. Ich hab ja selber über 10 Jahre Trompete gespielt. Absolut gespannt war ich auf den allerersten Ton auf seiner Trompete. Ich hab auch schön beobachten können, wie er sich drauf konzentrierte. Wer selber das Instrument kenn, weiß wie schwer es ist, den ersten Ton wirklich exakt zu treffen. Kein Problem für Sven. Mit einem kristallklaren TAAAAA, kamen die ersten Töne und waren Ton für Ton exakt gespielt.
Sven wäre auch nicht Sven, wenn er sich was aus Outfit machen würde. Da glitzert nix, da wird einfach in Sweatshirt gesungen und nach jedem Lied ein Schluck aus der Becks Flasche genommen. Und immer wieder dieses Grinsen von ihm.
Wie gern er mit seiner Band auf der Bühne ist, merkt man spätestens daran, dass die Leute aus der Halle ziehen, obwohl die Band eine Zugabe nach der anderen gab. Ok, man kennts ja, dass eine Band 2, 3 oder auch mal 4 Zugaben gibt, aber EOC gaben 7 Zugaben. Immer wieder ging die Band von der Bühne runter, kam aber auch genauso schnell wieder hoch. Und nach jeder Zugabe verschwanden mehr Leute, im Glauben, das wärs jetzt gewesen. Ja von wegen. Und überhaupt, wenn 'Weißes Papier' nicht gespielt wurde, ist sowieso noch lange nicht Feierabend.
Mit 'Weißer Hai' gabs aber dann endgültig nach knapp 2 Stunden die letzte Zugabe. Und ein mehr als dankbares Publikum strömte grinsend und vollauf zufrieden aus der Halle.
So auch wir, es schneite und wir machten uns wieder auf den Weg zurück ins Allgäu.
Und beim nächsten mal gehen wir wieder zu unserem Sven.
Donnerstag, 4. Februar 2010
Flutsch
Das war ja wieder was.
Die ganze Zeit war kein ordentliches Laufen möglich und ich muss auch gestehen, dass ich mich hin und wieder doch vorm Laufen gedrückt hab.
Schnee und Sturm und gestern noch kuscheliger Schneeregen, da hab ich einfach keine Lust gehabt. Da hab ich lieber einen auf 'Rigoros ausmisten' gemacht und vieles aus dem Dachboden geholt und zum Wertstoffhof gekarrt. Sammelt sich ziemlich viel Mist an in 15 Jahren. Nach dem Motto 'Alles muss raus'.
Warum zum Geier heb ich einen Fernseher auf, der seit 15 Jahren kaputt ist?
Warum hab ich eigentlich 4 kaputte Telefone?
Was macht die Kaffeemaschine da oben?
Wozu brauch ich einen Eierkocher?
3 Drucker???
Kein Mensch nimmt mehr die tiefen PC Monitore.
Weg damit, auch wenn manches Gerät noch funktioniert.
Bring den Vorschlaghammer mit.
Alter Schrott muss raus, neuer Schrott muss rein.
Gibt trotzdem noch einiges, was auf den Müll muss.
Muskelkater gabs übrigens kostenlos obendrauf.
Heute also wieder gelaufen. Tauwetter ist gutes Wetter.
Ich bin dann mal so 2 km vor mich hingelaufen und dann dacht ich mir, och lauf ich doch jetzt die nächsten 10 km unter 50 Minuten. Also losgelaufen und den ersten zügigen km in 4:54 gemacht. Ich bin nach Immenhofen gelaufen, bin dort im 'Stadtzentrum' höhö, umgedreht und zurück.
Fast schon in Ebenhofen hab ich dann noch einen Radler entdeckt. Der kam mir grad recht und ich hab mich aufgemacht, ihn zu versägen. Ich war schon auf 3 Meter ran, als er mich bemerkt, immer wieder mal so leicht über die Schulter guckt und dann doch einen Zahn zulegt. Mei, hat der ein Glück gehabt, dass es leicht bergab ging. Ich hab ihn trotzdem noch bis Biessenhofen gejagt, hab ihn aber nicht erwischt. Schade. Dabei hatte ich nebenbei Kilometer dabei in 4:16.
Dann nach den 10 schnellen Kilometern die Zeit gestoppt und fest gestellt, dass ich die in 45:25 gelaufen bin. Ja heeeee, geil oder? Einfach mal so aus der Hüfte raus? Mit schlappem Training und wenig Laufkilometern.
Obs vielleicht an den 1,5 kg Keksen liegt, die ich im Laufe der letzten Tage gegessen hab?
Ich finds geil.
Und gestickt wird auch noch. Es geht voran. Hier auch ein aktuelles Bild davon.
Ich mach jetzt viel Kleinkram, dass ich ein paar Löcher stopfe und dann hab ich auch wieder größere Stellen zu machen. Die sind längst nicht so anstrengend.
Schon hin und wieder lästig, wenn man ständig den Faden wechseln muss. Immer nur ein paar Stiche und immer wieder minutenlang den Plan studiert. Da raucht fei scho öfter mal der Kopf.

Und ausserdem will ich mal wieder Golf spielen. Momentan sieht das so aus, dass ich im Flur Socken mit dem Eisen 7 ins Bücherzimmer und zurück schlage. Toll.
Die ganze Zeit war kein ordentliches Laufen möglich und ich muss auch gestehen, dass ich mich hin und wieder doch vorm Laufen gedrückt hab.
Schnee und Sturm und gestern noch kuscheliger Schneeregen, da hab ich einfach keine Lust gehabt. Da hab ich lieber einen auf 'Rigoros ausmisten' gemacht und vieles aus dem Dachboden geholt und zum Wertstoffhof gekarrt. Sammelt sich ziemlich viel Mist an in 15 Jahren. Nach dem Motto 'Alles muss raus'.
Warum zum Geier heb ich einen Fernseher auf, der seit 15 Jahren kaputt ist?
Warum hab ich eigentlich 4 kaputte Telefone?
Was macht die Kaffeemaschine da oben?
Wozu brauch ich einen Eierkocher?
3 Drucker???
Kein Mensch nimmt mehr die tiefen PC Monitore.
Weg damit, auch wenn manches Gerät noch funktioniert.
Bring den Vorschlaghammer mit.
Alter Schrott muss raus, neuer Schrott muss rein.
Gibt trotzdem noch einiges, was auf den Müll muss.
Muskelkater gabs übrigens kostenlos obendrauf.
Heute also wieder gelaufen. Tauwetter ist gutes Wetter.
Ich bin dann mal so 2 km vor mich hingelaufen und dann dacht ich mir, och lauf ich doch jetzt die nächsten 10 km unter 50 Minuten. Also losgelaufen und den ersten zügigen km in 4:54 gemacht. Ich bin nach Immenhofen gelaufen, bin dort im 'Stadtzentrum' höhö, umgedreht und zurück.
Fast schon in Ebenhofen hab ich dann noch einen Radler entdeckt. Der kam mir grad recht und ich hab mich aufgemacht, ihn zu versägen. Ich war schon auf 3 Meter ran, als er mich bemerkt, immer wieder mal so leicht über die Schulter guckt und dann doch einen Zahn zulegt. Mei, hat der ein Glück gehabt, dass es leicht bergab ging. Ich hab ihn trotzdem noch bis Biessenhofen gejagt, hab ihn aber nicht erwischt. Schade. Dabei hatte ich nebenbei Kilometer dabei in 4:16.
Dann nach den 10 schnellen Kilometern die Zeit gestoppt und fest gestellt, dass ich die in 45:25 gelaufen bin. Ja heeeee, geil oder? Einfach mal so aus der Hüfte raus? Mit schlappem Training und wenig Laufkilometern.
Obs vielleicht an den 1,5 kg Keksen liegt, die ich im Laufe der letzten Tage gegessen hab?
Ich finds geil.
Und gestickt wird auch noch. Es geht voran. Hier auch ein aktuelles Bild davon.
Ich mach jetzt viel Kleinkram, dass ich ein paar Löcher stopfe und dann hab ich auch wieder größere Stellen zu machen. Die sind längst nicht so anstrengend.
Schon hin und wieder lästig, wenn man ständig den Faden wechseln muss. Immer nur ein paar Stiche und immer wieder minutenlang den Plan studiert. Da raucht fei scho öfter mal der Kopf.
Und ausserdem will ich mal wieder Golf spielen. Momentan sieht das so aus, dass ich im Flur Socken mit dem Eisen 7 ins Bücherzimmer und zurück schlage. Toll.
Dienstag, 26. Januar 2010
Der Martin
Martin Kaymer hat das European PGA Tour Turnier in Abu Dhabi gewonnen.
War sauspannend anzusehen. Am letzten Loch hat er mit einem Birdie den Sack zugemacht. Bis dahin war er gleichauf mit Ian Poulter. Und von hinten kam noch Rory Mc Ilroy.
Martin ist am letzten Loch hohes Risiko gegangen und hat mit zwei Schlägen das Grün erreicht beim Par 5 Loch. Dann einen schönen Annäherungsschlag gemacht und dann noch einen 1 Meter Putt übrig gehabt. Er musste aber warten, was Poulter machte. Der schaffte nur ein Par und Martin schob den Ball zum Birdie ins Loch.
Das war schon sein fünfter Turniersieg bei der European PGA Tour.
Und in der Weltrangliste hat er einen gewaltigen Satz von Rang 14 auf Rang 6 gemacht. Und sogar Rang 5 ist in Reichweite.
Ich suche bei Kaymer immer nach einem Zeichen von Nervosität, aber nix.
Ach, das Wetter ist heute so prima, was gibt es da schöneres als eine kleine Runde aufm Golfplatz zu drehen? Scheint er sich zu denken.
Er guckt immer völlig entspannt und konzentriert durch die Gegend und hat meist ein kleines Lächeln im Gesicht. Das wurde aber zu einem breiten Lächeln, als er das Turnier gewonnen hatte.
Freut mich für Martin.
Obendrein gabs noch 250.000 € für den Sieg. Nicht viel für ein Golfturnier.
Heute hatte ich auch mal Lust etwas schneller zu laufen. Es kam so über mich und nach 2 km hab ich mal Gas gegeben und hab die nächsten 10 km in 47:10 Minuten abgerissen. Den letzten Kilometer noch in 4:18 und weils grad so nett war noch 500 Meter in einer Pace von 4:07 oben drauf gepackt. Aber dann ging mir die Straße aus. Hat auch so gereicht. Und hat sich prima angefühlt.
War sauspannend anzusehen. Am letzten Loch hat er mit einem Birdie den Sack zugemacht. Bis dahin war er gleichauf mit Ian Poulter. Und von hinten kam noch Rory Mc Ilroy.
Martin ist am letzten Loch hohes Risiko gegangen und hat mit zwei Schlägen das Grün erreicht beim Par 5 Loch. Dann einen schönen Annäherungsschlag gemacht und dann noch einen 1 Meter Putt übrig gehabt. Er musste aber warten, was Poulter machte. Der schaffte nur ein Par und Martin schob den Ball zum Birdie ins Loch.
Das war schon sein fünfter Turniersieg bei der European PGA Tour.
Und in der Weltrangliste hat er einen gewaltigen Satz von Rang 14 auf Rang 6 gemacht. Und sogar Rang 5 ist in Reichweite.
Ich suche bei Kaymer immer nach einem Zeichen von Nervosität, aber nix.
Ach, das Wetter ist heute so prima, was gibt es da schöneres als eine kleine Runde aufm Golfplatz zu drehen? Scheint er sich zu denken.
Er guckt immer völlig entspannt und konzentriert durch die Gegend und hat meist ein kleines Lächeln im Gesicht. Das wurde aber zu einem breiten Lächeln, als er das Turnier gewonnen hatte.
Freut mich für Martin.
Obendrein gabs noch 250.000 € für den Sieg. Nicht viel für ein Golfturnier.
Heute hatte ich auch mal Lust etwas schneller zu laufen. Es kam so über mich und nach 2 km hab ich mal Gas gegeben und hab die nächsten 10 km in 47:10 Minuten abgerissen. Den letzten Kilometer noch in 4:18 und weils grad so nett war noch 500 Meter in einer Pace von 4:07 oben drauf gepackt. Aber dann ging mir die Straße aus. Hat auch so gereicht. Und hat sich prima angefühlt.
Samstag, 23. Januar 2010
Ohne Worte
Schwarz und Gelb
Dumm und Dümmer
Dann können wir ja bald singen
DIREKT VOR UNSER`M HAUS,
STEHT EIN SCHöNES KERNKRAFTWERK
DES IS KAPUTT UND FUNKTIONIERT JETZT
WIA A MIKROWELLENHERD
DO STELL`N MA UNSER`N SCHWEINSBROT`N
UND DE KNöDEL DANEM HI
JA BLED SAN MIR NET A SO SPOART MA ENERGIE
WIR ESSEN GRO`D ZUA MITTAG
UND RENGAN TUAT`S G´SCHEID DRAUS
MEI MUADDA HOID D`SALODSCHüSSEL
NO SCHNöLL ZUM FENSTER `NAUS
SEID`S DO DEN SAUERN REG`N GIBT
GEHT OLLES WIA VON SöIB`ST
WIR BRAUCHAN JETZT KOAN ESSIG MEHR
UND VUI` WENIGER SOIZ
SOGAR DE A.O.K SPOART SICH MIT MIR, AN HAUFA GöLD,
DA HOM`S MI LETZTE WOCH` AMOI
ZUM RöNTGEN EINE B`STELLT
KONTRASTMITTEL HOM`S KOANS BRAUCHT,
A GUATA HOT`S IM BLUAT
SAKRA` LEIT I SOG`S EICH
IN BAYERN GEHT`S UNS GUAT
EIN GANZ NEUER BERUFSZWEIG
IS ENTDECKT WOARN, DURCH DEN SCHMORRN
DO WER I IN ZWOA WOCH`N AMOI
IN IRAK OBEFOAHR`N
ALS AUFBEREITUNGSANLAG
MECHT MI I, DO DRUN`T BEWERB`N
DE SCHLECKAN SICH DORT FINGA OB
WENN`S SOWOS BILLIG KRIAG`N
WENN BAM` OLLE VARRECKA
DES GRAS TOTAL VA`WELKT
DE KIAH AM FELD D`RAUS FLOGG`A BLEIB`N,
DA STEAIERZOHLA ZOHLT`S
WENN`D NIEDABAYERN IRGENDWANN
STATT O-HA, OHU SCHREIN
UND MIR VON DO BIS LANDSHUT SENG
BLOß ZWEGN`S DEM KRAFTWERKSZEIG.
DOCH OANS BERUHIGT MI FURCHTBOAR
IS WIRKLICH AMOI SOWEIT
WENN I MIT MEINER FRAU, ZUM LETZT`N MOL
INS BETT N`EINSTEIG
DOS OLLE, WIRKLICH OLLE
VON DERA RASS` DAWISCHT
DE BIS ZUM LETZTEN AUGENBLICK
NET G`WUSST HOT WIA MA LEBT
UND DE, WO DONN AN BUNKER HOB`N
TAT I A NO GONZ GERN SENG
WIAS HUNGRIG ON AN FüNFER LUTSCH`N
UND A NIT üBERLEB`N
Hans Söllner, Das Lied von der Energie
Dumm und Dümmer
Dann können wir ja bald singen
DIREKT VOR UNSER`M HAUS,
STEHT EIN SCHöNES KERNKRAFTWERK
DES IS KAPUTT UND FUNKTIONIERT JETZT
WIA A MIKROWELLENHERD
DO STELL`N MA UNSER`N SCHWEINSBROT`N
UND DE KNöDEL DANEM HI
JA BLED SAN MIR NET A SO SPOART MA ENERGIE
WIR ESSEN GRO`D ZUA MITTAG
UND RENGAN TUAT`S G´SCHEID DRAUS
MEI MUADDA HOID D`SALODSCHüSSEL
NO SCHNöLL ZUM FENSTER `NAUS
SEID`S DO DEN SAUERN REG`N GIBT
GEHT OLLES WIA VON SöIB`ST
WIR BRAUCHAN JETZT KOAN ESSIG MEHR
UND VUI` WENIGER SOIZ
SOGAR DE A.O.K SPOART SICH MIT MIR, AN HAUFA GöLD,
DA HOM`S MI LETZTE WOCH` AMOI
ZUM RöNTGEN EINE B`STELLT
KONTRASTMITTEL HOM`S KOANS BRAUCHT,
A GUATA HOT`S IM BLUAT
SAKRA` LEIT I SOG`S EICH
IN BAYERN GEHT`S UNS GUAT
EIN GANZ NEUER BERUFSZWEIG
IS ENTDECKT WOARN, DURCH DEN SCHMORRN
DO WER I IN ZWOA WOCH`N AMOI
IN IRAK OBEFOAHR`N
ALS AUFBEREITUNGSANLAG
MECHT MI I, DO DRUN`T BEWERB`N
DE SCHLECKAN SICH DORT FINGA OB
WENN`S SOWOS BILLIG KRIAG`N
WENN BAM` OLLE VARRECKA
DES GRAS TOTAL VA`WELKT
DE KIAH AM FELD D`RAUS FLOGG`A BLEIB`N,
DA STEAIERZOHLA ZOHLT`S
WENN`D NIEDABAYERN IRGENDWANN
STATT O-HA, OHU SCHREIN
UND MIR VON DO BIS LANDSHUT SENG
BLOß ZWEGN`S DEM KRAFTWERKSZEIG.
DOCH OANS BERUHIGT MI FURCHTBOAR
IS WIRKLICH AMOI SOWEIT
WENN I MIT MEINER FRAU, ZUM LETZT`N MOL
INS BETT N`EINSTEIG
DOS OLLE, WIRKLICH OLLE
VON DERA RASS` DAWISCHT
DE BIS ZUM LETZTEN AUGENBLICK
NET G`WUSST HOT WIA MA LEBT
UND DE, WO DONN AN BUNKER HOB`N
TAT I A NO GONZ GERN SENG
WIAS HUNGRIG ON AN FüNFER LUTSCH`N
UND A NIT üBERLEB`N
Hans Söllner, Das Lied von der Energie
Freitag, 15. Januar 2010
Leicht angepisst
Die Tage waren wir in und um Lyon auf Geschäftreise.
Und heute wurde zurück gefahren.
Ich fahr mit dem Hasenauto normal immer mit Tempomat. Ist angenehm, muss man nicht immer auf den Tacho gucken, denn in France ist Tempolimit von 130. Ich stell den Tempomat dann so ein, dass ich 138 km/h fahr. Wenn ich da erwischt werde, dann ist das reichlich untragisch.
Wenn eine Temporeduzierung auf 110 kommt, dann fahr ich entweder den Tempomat runter, dass ich 118 fahr, oder ich schalt ihn ab, wenns nur kurz ist.
So fuhren wir heute auf einen Tunnel zu, Tempolimit 110, etwas Verkehr. Dann seh ich rechts plötzlich ein schönes blaues Polizeiauto. Und was macht jeder im Reflex? Sieht sofort auf den Tacho. Ich registriere 108 km/h auf dem Tacho, alles Bestens. Allerdings seh ich auch, wie die Polente mit einem Gerät auf mich zeigt und dann das Blaulicht anschaltet und mir hinterher heizt. Im Tunnel fahren die neben mir her und zeigen mir an, dass ich hinterher fahren soll. Warum denn DAS? Frag ich mich und Kerstin wusste auch nicht, was das jetzt sollte. Meinte der zu sehen, dass wir nicht angschnallt waren? Störts, wenn wir im Standlicht rumfuhren? Macht doch in Frankreich jeder?! Naja, schau ma mal. Nach dem Tunnel mussten wir halten und ein Bulle zeigte mir sein hübsches Lasergerät auf dem 139 km/h angeblich gemessen wurden. Hm, vielleicht war irgendwo da hinten eine Messung, was weiss ich. Vielleicht hatte ich da 139 drauf. Ja mei, dann kostets vielleicht nen 10er. Ich habs nicht gepeilt. Bullen erzählten einen vom Hund, behaupteten, dass ich gerade einen überholt hätte und ich eben mit 139 gemessen wurde.
Dann wurde ein Strafmandat ausgestellt und ich war völlig angepisst und sagte zu Kerstin, die soll denen mal sagen, dass ich auf keinen Fall so schnell gefahren wäre. Gesagt getan, Bullen behaupteten immer noch schön, dass ich so schnell war. Kann auf jeden Fall überhaupt nicht sein, aber was soll man denn machen? Die sind zu zweit und können sagen was sie wollen. Wer sagt denn, dass die nicht jemand anderes gemessen haben und zu faul waren hinterher zu fahren? Ich hätt kotzen können.
Dann kommt Bulle 1 wieder und hält uns nen Wisch vor die Nase: 90 Euro, wenn wir innerhalb von 5 Tagen zahlen, ansonsten sinds dann 125 Euro.
Das ist doch wohl die absolute Sauerei. Und. Ich. Bin. Definitiv. Nicht. So. Schnell. Gefahren. Es kann auch nicht der Tacho kaputt sein, weil nebenbei noch das GPS das Tempo anzeigt.
Wenn ich zu schnell fahre und ich werde dabei erwischt, dann ist das ärgerlich, aber ich weiss, ich war zu schnell, ich hab das Tempolimit überschritten und hab gefälligst zu zahlen, kein Thema, dann drück ich dem Flik nen 100er in die Hand und sag, er soll sich noch einen schönen Tag machen. Auf Wiedersehen. Aber soooo geht das nicht. Für ein Vergehen, das man nicht begangen hat mal eben 90 Euro abdrücken.
Wäre Kerstin gefahren, hätte sie zudem noch Punkte bekommen.
Das kann nicht angehen.
Meine Fresse, regt mich das auf.
Ich will, dass Kerstin dagegen Einspruch einreicht. Vielleicht war der Mensch einfach zu doof zum messen? Ich nehm an, den Laser muss man gerade halten und darf ihn nicht schwenken, weil das das Ergebnis verfälscht. Das wär eine Möglichkeit.
Erwähnte ich schon, dass ich mächtig schlechte Laune habe? 150 km lang hab ich überhaupt nicht mehr eingekriegt. Sauerei.
Und heute wurde zurück gefahren.
Ich fahr mit dem Hasenauto normal immer mit Tempomat. Ist angenehm, muss man nicht immer auf den Tacho gucken, denn in France ist Tempolimit von 130. Ich stell den Tempomat dann so ein, dass ich 138 km/h fahr. Wenn ich da erwischt werde, dann ist das reichlich untragisch.
Wenn eine Temporeduzierung auf 110 kommt, dann fahr ich entweder den Tempomat runter, dass ich 118 fahr, oder ich schalt ihn ab, wenns nur kurz ist.
So fuhren wir heute auf einen Tunnel zu, Tempolimit 110, etwas Verkehr. Dann seh ich rechts plötzlich ein schönes blaues Polizeiauto. Und was macht jeder im Reflex? Sieht sofort auf den Tacho. Ich registriere 108 km/h auf dem Tacho, alles Bestens. Allerdings seh ich auch, wie die Polente mit einem Gerät auf mich zeigt und dann das Blaulicht anschaltet und mir hinterher heizt. Im Tunnel fahren die neben mir her und zeigen mir an, dass ich hinterher fahren soll. Warum denn DAS? Frag ich mich und Kerstin wusste auch nicht, was das jetzt sollte. Meinte der zu sehen, dass wir nicht angschnallt waren? Störts, wenn wir im Standlicht rumfuhren? Macht doch in Frankreich jeder?! Naja, schau ma mal. Nach dem Tunnel mussten wir halten und ein Bulle zeigte mir sein hübsches Lasergerät auf dem 139 km/h angeblich gemessen wurden. Hm, vielleicht war irgendwo da hinten eine Messung, was weiss ich. Vielleicht hatte ich da 139 drauf. Ja mei, dann kostets vielleicht nen 10er. Ich habs nicht gepeilt. Bullen erzählten einen vom Hund, behaupteten, dass ich gerade einen überholt hätte und ich eben mit 139 gemessen wurde.
Dann wurde ein Strafmandat ausgestellt und ich war völlig angepisst und sagte zu Kerstin, die soll denen mal sagen, dass ich auf keinen Fall so schnell gefahren wäre. Gesagt getan, Bullen behaupteten immer noch schön, dass ich so schnell war. Kann auf jeden Fall überhaupt nicht sein, aber was soll man denn machen? Die sind zu zweit und können sagen was sie wollen. Wer sagt denn, dass die nicht jemand anderes gemessen haben und zu faul waren hinterher zu fahren? Ich hätt kotzen können.
Dann kommt Bulle 1 wieder und hält uns nen Wisch vor die Nase: 90 Euro, wenn wir innerhalb von 5 Tagen zahlen, ansonsten sinds dann 125 Euro.
Das ist doch wohl die absolute Sauerei. Und. Ich. Bin. Definitiv. Nicht. So. Schnell. Gefahren. Es kann auch nicht der Tacho kaputt sein, weil nebenbei noch das GPS das Tempo anzeigt.
Wenn ich zu schnell fahre und ich werde dabei erwischt, dann ist das ärgerlich, aber ich weiss, ich war zu schnell, ich hab das Tempolimit überschritten und hab gefälligst zu zahlen, kein Thema, dann drück ich dem Flik nen 100er in die Hand und sag, er soll sich noch einen schönen Tag machen. Auf Wiedersehen. Aber soooo geht das nicht. Für ein Vergehen, das man nicht begangen hat mal eben 90 Euro abdrücken.
Wäre Kerstin gefahren, hätte sie zudem noch Punkte bekommen.
Das kann nicht angehen.
Meine Fresse, regt mich das auf.
Ich will, dass Kerstin dagegen Einspruch einreicht. Vielleicht war der Mensch einfach zu doof zum messen? Ich nehm an, den Laser muss man gerade halten und darf ihn nicht schwenken, weil das das Ergebnis verfälscht. Das wär eine Möglichkeit.
Erwähnte ich schon, dass ich mächtig schlechte Laune habe? 150 km lang hab ich überhaupt nicht mehr eingekriegt. Sauerei.
Mittwoch, 6. Januar 2010
Mein dunkles Geheimnis
Ich werd mich dann mal eben outen.
Ich hab noch ein dunkles, sehr dunkles Geheimnis.
Es ist so, dass ich mit 5 Jahren immer auf dem heimischen Sofa saß und ich immer fasziniert war, wie schnell meine Mutter stricken kann. Unfassbar schnell, die Nadeln sind nur so dahin gesaust, während Mutti entspannt Fernseh guckte und nur hin und wieder bei der Wende hinsah, was sie da eigentlich machte.
Hat mir so gut gefallen, dass ich mal gefragt hab, ob ich das auch kann.
Ich bekam einen Crashkurs und Wolle in die Hand gedrückt und dann legte ich los. Ging nicht ganz so schnell wie bei Mutti, eher recht zäh. Aber mir gefiels. Und so gabs immer wieder mal handarbeitliche Projekte, die ich gemacht hab.
Ein Highlight war eine Decke, die ich gehäkelt habe. Die mittlerweile von meinem Vater missbraucht wurde und als Dämmmaterial im Dachgebälk ihr Dasein fristet. Und ich such jahrelang nach dem guten Stück.
Dann hab ich viele Kissen gehäkelt und auch verkauft. Zum Spotpreis versteht sich.
Topflappen stapelten sich neben mir, während ich immer Ausschau nach billiger Wolle im Woolworth o.Ä. hielt.
Noch ein Großprojekt war ein geknüpfter Teppich, an dem ich monatelang gesessen bin. Es ist schon mal vorgekommen, dass mein Vater um halb 12 zur Spätschicht ging und um 20 Uhr wieder zurück kam und ich mich keinen Millimeter in der Zwischenzeit gerührt hab. Man konnte nur erkennen, dass ich noch komatös war, weil ich beim geknüpften Teppich 15 cm weiter kam.
Auch mein Teddy musste herhalten. Er bekam ungefragt nagelneue Klamotten gestrickt.
Puppen hab ich gestrickt, in solch einer Menge, dass ich sie auf einer Leine an der Mütze quer übers Bett hängte. Hin und wieder wurde eine verschenkt.
Irgendwann wars vorbei mit der Handarbeiterei. Nicht aber, bevor ich nicht den Mädels im Handarbeitsunterricht Tipps gab, wie sie die Wolle besser durch die Finger gleiten lassen konnten. Denn die Methode, die sie von der Lehrerin gesagt bekamen, war zeitaufwändiger und störte den Strickrhytmus.
Nun denn, 20 Jahre hab ich so gut wie gar nix mehr gemacht. Hier mal einen Schal, da mal ein Kasperle.
So, nun bin ich wieder mittendrin im Geschehen. Es wird gestickt, auf Teufel komm raus.
Allerdings muss ich wohl ein bisschen übermutig geworden sein. Ich mach jetzt ein Stickbild, das aus 60.000 Kreuzstichen besteht und an dem ich seit 20. November rum mache. Mal sehn, ob ich im April damit fertig bin. Aber ich muss mich dazu ganz schön ranhalten.
Man kann aber wohl auch schon langsam erkennen, was es wird.
Wenn man auf die Bilder klickt, wirds größer.

Hier noch ein Bild, das ich vor 5 Jahren gemacht hab. Das war auch schon ein gutes Stück Arbeit. Aber macht ja Spaß und gute Laune.

Ich hab noch ein dunkles, sehr dunkles Geheimnis.
Es ist so, dass ich mit 5 Jahren immer auf dem heimischen Sofa saß und ich immer fasziniert war, wie schnell meine Mutter stricken kann. Unfassbar schnell, die Nadeln sind nur so dahin gesaust, während Mutti entspannt Fernseh guckte und nur hin und wieder bei der Wende hinsah, was sie da eigentlich machte.
Hat mir so gut gefallen, dass ich mal gefragt hab, ob ich das auch kann.
Ich bekam einen Crashkurs und Wolle in die Hand gedrückt und dann legte ich los. Ging nicht ganz so schnell wie bei Mutti, eher recht zäh. Aber mir gefiels. Und so gabs immer wieder mal handarbeitliche Projekte, die ich gemacht hab.
Ein Highlight war eine Decke, die ich gehäkelt habe. Die mittlerweile von meinem Vater missbraucht wurde und als Dämmmaterial im Dachgebälk ihr Dasein fristet. Und ich such jahrelang nach dem guten Stück.
Dann hab ich viele Kissen gehäkelt und auch verkauft. Zum Spotpreis versteht sich.
Topflappen stapelten sich neben mir, während ich immer Ausschau nach billiger Wolle im Woolworth o.Ä. hielt.
Noch ein Großprojekt war ein geknüpfter Teppich, an dem ich monatelang gesessen bin. Es ist schon mal vorgekommen, dass mein Vater um halb 12 zur Spätschicht ging und um 20 Uhr wieder zurück kam und ich mich keinen Millimeter in der Zwischenzeit gerührt hab. Man konnte nur erkennen, dass ich noch komatös war, weil ich beim geknüpften Teppich 15 cm weiter kam.
Auch mein Teddy musste herhalten. Er bekam ungefragt nagelneue Klamotten gestrickt.
Puppen hab ich gestrickt, in solch einer Menge, dass ich sie auf einer Leine an der Mütze quer übers Bett hängte. Hin und wieder wurde eine verschenkt.
Irgendwann wars vorbei mit der Handarbeiterei. Nicht aber, bevor ich nicht den Mädels im Handarbeitsunterricht Tipps gab, wie sie die Wolle besser durch die Finger gleiten lassen konnten. Denn die Methode, die sie von der Lehrerin gesagt bekamen, war zeitaufwändiger und störte den Strickrhytmus.
Nun denn, 20 Jahre hab ich so gut wie gar nix mehr gemacht. Hier mal einen Schal, da mal ein Kasperle.
So, nun bin ich wieder mittendrin im Geschehen. Es wird gestickt, auf Teufel komm raus.
Allerdings muss ich wohl ein bisschen übermutig geworden sein. Ich mach jetzt ein Stickbild, das aus 60.000 Kreuzstichen besteht und an dem ich seit 20. November rum mache. Mal sehn, ob ich im April damit fertig bin. Aber ich muss mich dazu ganz schön ranhalten.
Man kann aber wohl auch schon langsam erkennen, was es wird.
Wenn man auf die Bilder klickt, wirds größer.

Hier noch ein Bild, das ich vor 5 Jahren gemacht hab. Das war auch schon ein gutes Stück Arbeit. Aber macht ja Spaß und gute Laune.

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